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Moos entfernen auf Terrasse und Gehweg – 5 Tipps

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Moos entfernen, auf Terrasse oder Gehweg, ist eine Arbeit die noch vor dem Winter erledigt werden sollte. Hier 5 Tipps wie es am einfachsten geht.

Moos macht sich in sämtlichen Fugen breit
Moos macht sich in sämtlichen Fugen breit

Moos wächst lästiger Weise häufig zwischen Gehwegplatten und in den Fugen auf der Terrasse. Das sieht unschön aus und ist auch für die Steine oder den Terrassenbelag nicht besonders gut. Moos sollte noch vor dem Winter entfernt werden. Wir haben hier vier Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie Moos oder anderes Grün auf der Terrasse oder dem Gehweg entfernen können.

Tipp 1 – Der Fugenkratzer

Moos entfernen Fugenkratzer
Der Fugenkratzer ist ein gern benutztes Werkzeug, um Moos zwischen Gehwegplatten zu entfernen. Hier braucht man allerdings sehr viel Muskelkraft, denn die Stahlklinge ist nicht einfach zwischen den Platten zu bewegen. Allerdings lässt sich damit auch gleich die Wurzel beseitigen. Kleiner Tipp: Bringen Sie an der Klinge einen langen Stiel an, das entlastet den Rücken und macht die Arbeit leichter.

Tipp 2 – Bürste oder Besen

Moos entfernen Besen Bürste
Auch mit harten Bürsten lässt sich das Moos entfernen und  die Fugen von Unkraut befreien. Die breiten Bürsten können sowohl elektrisch angetrieben werden als auch ganz normal mit Muskelkraft verwendet werden. Diese Methode ist etwas mühsam, funktioniert aber.

Tipp 3 – Der Gasbrenner

Moos entfernen Gasbrenner
Auch Flammen sind effektiv gegen das Unkraut. Das Unkraut wird erst durch den Gasbrenner verbrannt und hinterher einfach abgefegt. Arbeiten Sie dabei aber vorsichtig, damit Pflanzen, die in der Nähe wachsen, keinen Schaden nehmen.

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Tipp 4 – Der Hochdruckreiniger

Moos entfernen Hochdruckreiniger
Eine weitere Möglichkeit das Moos zu entfernen ist der Hochdruckreiniger. Durch den kraftvollen Wasserstrahl wird das Moos bzw. Unkraut aus den Fugen gespült. Wichtig: Die Fugen immer wieder mit Sand auffüllen.

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Tipp 5 – Algen- und Grünbelagentferner

Wer keine Lust auf anstrengendes Steine bürsten und Fugen kratzen hat, der setzt am besten auf hoch wirksame Grünbelagentferner. Die werden meist als Konzentrat verkauft und können nach eigenem Ermessen mal etwas stärker oder auch weniger verdünnt aufgetragen werden. Großer Vorteil: Moderne Mittel wie der folgende Tipp halten Moos und Grünbeläge teilweise über Jahre hinweg fern.

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Foto1: © PublicDomainPictures – pixabay, Foto2: © maho - Fotolia.com, Foto3: © TwilightArtPictures - Fotolia.com, Foto4: © 500cx - Fotolia.com, Foto5: © Marina Lohrbach - Fotolia.com

7 KOMMENTARE

  1. Weil ich total begeistert bin, wollte ich den Tipp hier loswerden.

    Jahrelang habe ich mich über Moos auf meiner Terrasse und auf den Gartenwegen geärgert. Besonders an den schattigen stellen. Und tief eingewachsen in den Sandfugen war es dann. Im Herbst fing es an zu wachsen und im Frühjahr hab ich es dann immer weggemacht. Habe die Hausmittelchen eingesetzt, hat wenig gebracht, Habe es mit einer Fugenbürste versucht; sehr mühsam. Letztes Jahr habe ich dann wieder mit dem Fugenkratzer, Fuge für Fuge sauber gekratzt.

    Das hat ein Landschaftsgärtner gesehen, der bei meinem Nachbarn die Bäume schnitt. Er hat mich angesprochen und mir eine Lösung angeboten, bei der ich zuerst etwas skeptisch war und billig war es auch nicht, aber sie hat wirklich funktioniert.

    Zuerst hat er alle Fugen mit einem Hochdruckreiniger ausgespritzt. Das war eine riesen Schweinerei, was da alles an Dreck drin war; Wahnsinn. Dann hat er ein paar Pflastersteine und ein paar Platten nachgerichtet und die Terrasse und den Gartenweg nochmal nachgereingt. Anschließend hat der Gärtnermeister einen Spezialmörtel mit einem Härter, vdw soundso, angemischt und über die ganzen Flächen gezogen. Ich dachte erst, der bekommt das nie wieder sauber. Aber zum Schluss hat er den Überschuss mit einem Besen, den er immer wieder in Wasser tauchte, einfach abgekehrt. Und die Fläche sah aus wie neu.

    Moos hatte sich jetzt im Frühjahr wieder auf den Flächen gebildet. Da war ich zuerst entsetzt. Der Gartenbauer hatte mir aber gesagt, in den beschatteten Bereichen ließe sich das auch nicht verhindern. Jetzt kommt aber der Clou. Wo ich vorher kratzen musste, wie eine Irre, brauchte ich jetzt das Moos nur noch mit einem Straßenbesen abkehren. Weg war es. Alles sauber.

    Werde die Einfahrt und den Hauseingang dieses Jahr auch noch machen lassen. Bin total begeistert.

    Henriette Schmelzer, Frankfurt

  2. Ich kann nur den FugenFitch empfehlen. In diesem Artikel wird beschrieben, dass man viel Muskelkraft aufbringen müsse -dem muss ich widersprechen. Dadurch, dass der FugenFitch aus mehreren kleinen Stahlstäben besteht, passt er sich extrem gut an die jeweiligen Fugen an. Viele unserer Nachbarn haben den Fitch mit voller Begeisterung getestet und es ihren Freunden weiterempfohlen. Das Vorurteil, dass man beim Fugenkratzen viel Muskelkraft aufbringen müsse, ist schlichtweg nicht richtig. Grüße

  3. Fuer eure Tipps 1 und 2 braucht man auch gute Knie und viel Zeit. Zudem lockert und entfernt man die Erde aus den Fugen heraus und lockert u.U. auch die Platten oder Steine. Aehnlich bei 4.Der Hochdruckreiniger is jedoch ein beliebtes Spielzeug fuer Maenner. Nehmt sie also auch mit ran! Zu Tipp 3 kann ich nur sagen: sehr enttaeuschend.Als Biobauern in Irland gab es bei uns keine Chemikalien, daher schenkte mein Mann mir einen Gasbrenner.Ihr habt vergessen zu sagen, dass man das Prozedere moeglischst 1-2 Tage spater wiederholen muss, sonst wirkt es nicht. Im Gegenteil, es scheint das Wachstum zu stimulieren. Leider regnete es in Irland jedoch immer zwischendurch. Naeheres in meinem Buch: „I once had a Farm in Ireland: Living the Organic Lifestyle.“ Uber den Tipp von Henni Schmelzer haette ich mich sicher gefreut – der Bauer haette jedoch nicht mitgespielt.

  4. Hallo,
    ich finde auf dem Bild mit den Granit- Steinen und dem Moos zwischen den Fugen sieht total harmonisch aus, ich würde es so behalten! An einigen Stellen stört Moos, dann doch, mit Moos kann man aber auch „schöne Gartengestaltung“ mit machen.

  5. Ich kann Dennis nur zustimmen. Warum sollte man denn überhaupt Moos und andere Kräuter aus Fugen entfernen, bzw. aus welchem Grund wird das so propagiert? Schöner als eine kahle Fläche ist das Grün dazwischen allemal und eine geringe Plattenverschiebung durch Bildung der Wurzelmasse nehme ich dafür gerne in Kauf.

  6. @Siggy Buckley, von wegen Gasbrenner: Da ist Vorsicht angesagt! Ich habe schon eine trockene Thuja-Hecke brennen sehen, mit einem wild fuchtelnden Mann, der die Pflanzen in den Gehwegplattenfugen abfackeln wollte. In der Situation habe ich darau verzichtet, ihn anzusprechen, wieso er das überhaupt macht. Schließlich ist der Gehweg ein öffentlicher Raum.

  7. Ich finde auch dass das Moos auf dem Bild hübsch aussieht, aber wenn man Pflanzen in Fugen einfach machen lässt geht es nicht um „geringe Plattenverschiebung“. Nein… es wird immer mehr, die Fugen weiten sich, Teufelskreis. Ich würde auch alles lassen, und habe das auch gemacht, jetzt hab ich den Salat.

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