Im Herbst werden wieder viele Bäume zurückgeschnitten, sodass auch viel Abfall im Garten entsteht. Bevor man diese Abfälle entsorgt, kann man sich daraus Mulch selbst herstellen und dem eigenen Garten etwas Gutes tun.

Das Herstellen von Mulch aus Gartenabfällen, insbesondere aus abgeschnittenen Ästen, ist eine hervorragende Methode, um natürliche Ressourcen effizient zu nutzen und gleichzeitig die Gesundheit und das Aussehen Ihres Gartens zu verbessern.

Holzabfälle zerkleinern

Beginnen Sie mit dem Sammeln von abgeschnittenen Ästen und Zweigen aus Ihrem Garten. Diese sollten frei von Krankheiten und Schädlingen sein, um zu verhindern, dass Probleme auf den Mulch und später auf den Boden übertragen werden.

Dann verwenden Sie einen Gartenhäcksler, um die gesammelten Äste und Zweige zu zerkleinern. Die Größe der Häcksler variiert, also wählen Sie ein Modell, das zu der Menge an Material passt, die Sie verarbeiten möchten. Für den Heimgebrauch sind elektrische Häcksler oft ausreichend.

Die zerkleinerten Stücke sollten eine gleichmäßige Größe haben, idealerweise zwischen einigen Millimetern und wenigen Zentimetern. Zu große Stücke verrotten langsamer, während zu feine Stücke den Boden verdichten können. Ein Mix aus beiden Größen wäre also ideal.

Den Mulch kann anschließend überall im Garten eingesetzt werden. Er verhindert das Durchwachsen von Unkraut und schützt auch den Boden vor dem Austrocknen.

Mulch gibt dem Boden Nährstoffe

Im Sommer lässt er sich auch ideal unter Bäume oder Gartenpflanzen streuen. Im Laufe der Zeit zersetzt sich der Mulch und fügt dem Boden organische Nährstoffe hinzu.

Richtige Nachteile bringt der Mulch nicht mit sich. Nur bei frischem Mulch kann die Gefahr bestehen, dass er Pilze mit sich bringt. Darum der bereits genannte Hinweis, nur „gesunde Äste“ zu häckseln, die nicht von Krankheiten befallen sind.

Da der Mulch nach und nach abbaut, sollten Sie ab und zu nachmulchen.

Auch im Herbst kann man noch den Mulch in den Garten bringen, denn er ist ideal als Winterschutz. Er reguliert die Bodentemperatur, indem er im Sommer kühlt und im Winter isoliert.

Gartentipp des Tages!

Ringo von Gartentipps.com

Gründer und Chef-Redakteur von Gartentipps.com. Hat auf dem Dorf (bei Oma) zwischen Stachelbeeren, Kirschbaum und Hühnerhof seine Leidenschaft fürs Gärtnern entdeckt.

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