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Pfingstrosen stützen – So machen Sie es richtig

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Wind, starker Regen oder schwere Blütenköpfe können dazu führen, dass Pfingstrosen abknicken. Eine Pflanzenstütze kann hier aber Abhilfe schaffen.

Pfingstrosen brauchen eine Pflanzenstütze
Pfingstrosen brauchen eine Pflanzenstütze

Um Pfingstrosen optimal zu pflegen, reicht ein grüner Daumen allein nicht immer aus. Die Blüten der prachtvollen Pflanze werden schließlich teilweise so schwer, dass die Staude diese nicht mehr halten kann. Die Folge sind hängende Blätter und Blütenköpfe. Neben dem Gewicht sind teilweise aber auch Wettereinflüsse wie Sturm oder Regen dafür verantwortlich, dass die Pfingstrose einknickt oder noch schlimmer, Sie die Blüten vom Boden aufsammeln müssen. Um das zu vermeiden, ist es ratsam, die Pfingstrosen mit Pflanzenstützen zu versehen.

Woher bekommt man eine Stütze für Pfingstrosen?

Der einfachste Weg, um sich eine Stütze anzuschaffen, ist der Gang in den Baumarkt, denn hier gibt es eine große Auswahl aus unterschiedlichen Materialien. Wenn Sie die Wahl haben, dann greifen Sie aber am besten immer auf Stützen aus Holz oder Metall zurück (z.B. hier erhältlich), denn diese verschaffen der Pfingstrose den besten Halt.

Wenn Sie Geld sparen möchten, können Sie eine Stütze aber auch selber bauen. Verwenden Sie dafür einfach Draht und Holzstäbe. Aufgrund der flexiblen Beschaffenheit eignet sich Bambus besonders gut. Stecken Sie die Stäbe nun einfach kreisförmig um Ihre Pflanze und achten Sie dabei darauf, dass die Stäbe fest im Boden verankert sind. Wickeln Sie dann anschließend Draht um die Konstruktion. Fertig ist die selbstgebaute Pflanzenstütze.

So bringen Sie die Stütze richtig an

Tipp 1 – Stütze im Frühjahr anbringen:

Wenn Sie Ihre Pfingstrosen stützen möchten, ist es wichtig vorausschauend zu handeln. Das heißt: bringen Sie die Stütze unbedingt im Frühjahr an, wenn die Triebe noch nicht vollständig entwickelt sind. Dadurch kann Ihre Pflanze in die Stütze hineinwachsen, wodurch sie dann einen optimalen Halt bekommt.

Tipp 2 – Pflanze nicht einengen:

Engen Sie die Pflanze nicht zu sehr ein, sondern lassen Sie ihr genügend Platz, um sich frei zu entfalten. Stehen die Blätter zu sehr zusammen, sammelt sich viel Feuchtigkeit auf der Pfingstrose. Der perfekte Nährboden für Pilze und anderen Krankheiten wäre damit geschaffen. Abgesehen davon schneiden die Pflanzenteile sonst bei starkem Wind in die Stütze ein, was zum Abknicken von Ästen und Blüten führen kann.

Tipp 3 – Pflanze regelmäßig düngen:

Versorgen Sie Ihre Pfingstrosen im Frühjahr und im August neben gut verrottetem Kompost mit Thomaskali. Während das darin enthaltene Phosphor für die Pflanzenblüte von Bedeutung ist, fördert das Kalium den Zucker- und Stärkehaushalt der Pfingstrose. Sie entwickelt einen gesunden und starke Pflanzenaufbau. Eine kraftvolle Pflanze braucht keine zusätzlichen Stützen.


Foto1: © mofrau01 - Fotolia.com

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