Gartenpflege Rasen Ratgeber

Rasen organisch düngen – So kräftigen die Grasnarbe

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Den Rasen natürlich zu düngen stärkt die Grasnarbe sorgt für ein sattes, saftiges Grün und schränkt den Unkrautwuchs erheblich ein. Der Boden wird zudem therapiert.

Rasen organisch düngen
© Rosalie P. – Fotolia.com

Rasen als stilvolles Gestaltungselement ist aus dem Hobbygarten kaum wegzudenken. Grün und kräftig – so wünschen sich die Gartenfreunde ihre Rasenfläche. Alles entscheidend dafür ist eine perfekte Pflege der Grünfläche.

Der Frühjahrsputz mit Vertikutierer und Kalkstreuer auf den Rasen ist hierfür ein wichtiger Aspekt, ebenso der darauffolgende regelmäßige Schnitt. Düngen, das wissen die Gartenfreunde allesamt, ist für den gesunden Rasen genauso unerlässlich. Doch bei der Wahl des „richtigen“ Düngemittel scheiden sich die Geister.

Immer mehr setzt sich dabei organischer Rasendünger durch, der mit seinen Nährstoffen optimal für die Bedürfnisse des grünen Flors ausgerichtet ist.

Organisch düngen – Therapie für den Rasen

Hergestellt aus rein pflanzlichen und tierischen Rohstoffen, ist der organische Rasendünger frei von chemischen und mineralischen Substanzen. Er wirkt sich besonders gut auf den Rasenwuchs aus und belastet nicht zusätzlich die Umwelt.

Verwendet werden für diesen Dünger beispielsweise Knochenmehl, sterilisierter Dung oder Melasse. Diese versorgen auf lange Zeit optimal den Rasenboden mit wichtigen Nährstoffen.

Bevor der organische Rasendünger seine volle Wirkung entfaltet, müssen die Nähstoffe von den Bodenorganismen freigesetzt werden. Das kann allerdings einige Monate dauern.

Eines hat der organische Rasendüngung gegenüber dem mineralischen Dünger voraus. Er therapiert auf besondere Weise nachhaltig den Boden, kräftigt die Grasnarbe und verleiht dem Rasen optisch einen satten Grünton.

Möglichkeiten Rasen organisch zu düngen

Kompost:

Der Klassiker unter den organischen Dünger, ist der Kompost. Dieser Allrounddünger ist auch für den Rasen hervorragend geeignet, da er alle wesentlichen Nährstoffe enthält und im Rasenboden Humus ansammelt. Dieser speichert wiederum Nährstoffe und Feuchtigkeit im Boden.

Zusätzlich hat er für den Hobbygärtner einen besonderen Effekt: der Geldbeutel wird geschont.

Bevor der gut verrottete Kompost für den Rasen verwendet wird, sollte er unbedingt gesiebt werden. Grobe Teile von Ästen oder anderen organischen Inhalten könnten sonst beim Mähen zum Problem werden.

Alternative hergestellter Rasendünger:

Mitunter entsorgen einige Freizeitgärtner ihre Gartenabfälle auf der Grünabfalldeponie oder mit der Biotonne. Jene, die es betrifft, können einen handelsüblichen, organisch hergestellten Rasendünger verwenden. Verarbeitet werden hierfür hauptsächlich zerhäckselte Pflanzenabfälle. Diese Dünger können gleichzeitig genügend Wasser speichern.

Alle auf pflanzlicher Basis hergestellten Rasendünger sind nahezu geruchslos und können zu jeder Jahreszeit ausgebracht werden.

Abgeraten wird von Dünger mit tierischen Bestandteilen, da beispielsweise Tierkot den Rasen mit Würmern oder Insekten belastet.

Vorteile vom organischen Dünger

Für organischen Rasendünger spricht folgendes …

… die Grasnarbe wächst durch die organische Rasendüngung zu einen dichten Flor. Somit haben Unkräuter kaum eine Chance, sich auf den Rasen auszubreiten und ihn zu verdrängen. Außerdem wird die Bodenfruchtbarkeit dauerhaft gesteigert.

… im Gegensatz zu mineralischem Rasendünger kann der organische mit der Hand ausgestreut werden. Nebenwirkungen sind keine zu erwarten, da die Inhaltsstoffe allesamt natürlich sind. Aufgrund der kraftvollen und gesunden Grasstruktur verträgt es Trockenzeiten ohne Verbrennungen besser.


Foto1: © Rosalie P. - Fotolia.com

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