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Rosen düngen – Wann und womit?

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Rosen sind im Bereich „Düngergabe“ weitaus weniger anspruchsvoll, als viele Gärtner denken. Wir klären Sie darüber auf, wann und womit sie gedüngt werden sollten.

Rosen sind nicht anspruchsvoll
Rosen sind nicht anspruchsvoll

Zur richtigen Pflege von Rosen gehört auch das Düngen. Auch wenn die edlen Rosen recht anspruchslos sind, so ist es jedoch Jahr für Jahr wichtig, dass Sie die einzelnen Düngergaben richtig verabreichen, damit die Blumen in vollem Glanz erblühen können. Düngen Sie Rosen falsch, dann kann es nämlich passieren, dass diese nicht richtig wachsen und ihre Blüte auch nicht sehr üppig ausfällt.

Wann sollte man Rosen düngen?

1. Düngung im Frühjahr:

Rosen sollten Sie regelmäßig mit gut verrottetem Kompost versorgen und das schon im zeitigen Frühjahr, um sie so sorgsam aus ihrem Winterschlaf zu erwecken.

Tipp:

Kompost sollten Sie stets auch beim Einpflanzen verabreichen, da dies das Anwachsen deutlich erleichtert.

2. Düngung ab Mitte/Ende Mai:

Sobald die Rose erste Knospen bildet, die sich ohne Weiteres auch schon leicht öffnen (meist ab Mitte/Ende Mai), können Sie die erste Volldüngergabe verabreichen. Aber niemals früher, da das ihre Blütenpracht deutlich schwächen würde! Idealerweise verwenden Sie bei dieser Volldüngergabe einen Flüssigdünger. Bringen Sie diesen dann unmittelbar nach einem Regenguss aus, weil dann der Boden für die verabreichten Düngestoffe optimal aufnahmefähig ist.

3. Düngung Ende Juli/Anfang August:

Eine weitere Mineralstoffdüngung können Sie dann nochmals Ende Juli/Anfang August verabreichen, bevor Sie im späten Herbst durch ein Anhäufeln und Abdecken der einzelnen Rosenstöcke (Winterschlaf) die Saison abschließen.

Tipp:

Rosen, die Sie in sehr nährstoffreiche, gut mit Kompost versorgte Böden eingesetzt haben, müssen Sie nicht ein drittes Mal düngen. Alternativ können Sie hierbei auch ein wenig Kaffeesatz rund um den Rosenstock einarbeiten.

Anders sieht es aus, wenn die Rosen in einer Saison vielen Regengüssen ausgesetzt waren, denn diese lassen Düngergaben schließlich schnell im Boden versickern. Dann müssen Sie wiederum sogar dreimal düngen.

Womit sollte man Rosen düngen?

Drei Düngerarten sind für Rosen absolut lebensnotwendig – Kompost, Volldünger und Mineralstoffdünger, wobei für letzteres im Fachhandel inzwischen sogar spezielle Rosendünger angeboten werden.

Bestseller in Rosendünger

➤ Kompost:

Wenn Sie über keinen eigenen, gut verrotteten Kompost verfügen, können Sie der Erde alternativ dazu auch Hornspäne, Tiermist oder ein wenig Torf beimischen. Alle Dünger sollten Sie dabei immer gut ins Erdreich einarbeiten.

➤ Volldünger:

Weiterhin benötigt die Rose einen Volldünger, den Sie am Besten in Form eines Flüssigdüngers verabreichen. Greifen Sie dabei am besten auf einen speziellen Rosendünger zurück. Damit können Sie eigentlich gar nichts falsch machen, denn auf den Flaschen steht immer genau beschrieben, wie dieser Dünger richtig anzuwenden ist.

➤ Mineralstoffdünger:

Und zum krönenden Abschluss benötigen Rosen auch noch eine Mineralstoffdüngergabe, die Sie je nach der vor Ort vorherrschenden Bodenbeschaffenheit auswählen sollten.

Wichtig: Rosen nicht überdüngen

Ihre Rosen dürfen Sie keinesfalls überdüngen, denn das schadet ihrer Vitalität. Haben Sie die einzelnen Rosen also beispielsweise in einem extrem nährstoffreichen Boden eingepflanzt, dann genügt pro Jahr manchmal schon das einmalige Einarbeiten von Kompost aus.


Foto1: © 7monarda - Fotolia.com

3 KOMMENTARE

  1. hallo Gartenfreunde suche ein Mittel gegen Unkraut im Rasen. Suche etwas umweltfreundliches da die Enkelkinder sich dort gerne ins Gras legen.Vielen Dank.

  2. Hallo Walter, wenn die Enkelkinder jetzt noch drinne spielen, würde ich auf den gefrorenen Rasen Branntkalk streuen.Hast du Probleme mit Moos nimm Eisensulfat, der entfernt das Moos

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