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Rote Bete kochen – So machen Sie es richtig

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Wenn Sie Rote Bete kochen möchten, sollten Sie unbedingt Handschuhe tragen. Der Rest ist ziemlich einfach, wie unsere Anleitung beweist.

Rote Bete kochen
© Leonid – Fotolia.com

Die einen mögen sie, egal wie zubereitet, die anderen rümpfen hingegen ihre Nase, wenn sie aufgetischt wird. Die Rede ist von der Roten Beete. Zugegeben, den Geschmack der Knolle muss man wirklich mögen. Wer sie jedoch richtig zubereitet, wird sicherlich den einen oder anderen vom Geschmack überzeugen können. Die meisten machen schließlich schon beim Kochen einiges falsch. Kein Wunder also, dass sie dann keiner essen mag. Hier deshalb einmal beschrieben, wie Sie bei der Zubereitung von Roter Bete richtig vorgehen.

So kochen Sie Rote Bete richtig

1Bevor Sie die Rote Bete kochen, müssen Sie zunächst, sofern vorhanden, das Kraut abdrehen. Wichtig hierbei ist, dass Sie das Kraut nicht abschneiden, da die Rote Bete sonst „ausblutet“.

2Geben Sie die ungeschälte Rote Bete anschließend in kochendes Salzwasser und lassen Sie sie darin, je nach Größe circa 40 bis 60 Minuten lang ziehen. Die Rote Bete ist gar, wenn Sie beim Durchstechen mit einer Gabel auf keinen Widerstand mehr stoßen. Danach müssen Sie das Gemüse mit kaltem Wasser abschrecken.

3Jetzt können Sie die Schale mithilfe eines Küchenmessers ganz einfach abziehen. Wurzel und Strunk hingegen einfach abschneiden. Anschließend können Sie das leckere Gemüse je nach Rezept in Scheiben oder Würfel schneiden und je nach Bedarf weiter verwenden.

Wie wäre es z.B. mit…

Video-Anleitung: Rote Bete kochen und schälen

Extra-Tipp:
Durch das Salzwasser bleicht die rote Farbe beim Kochen aus. Wenn Sie etwas Essig oder Zitronensaft ins Kochwasser geben, wird die Farbe stabilisiert.

7 Fragen und Antworten rund um die Rote Bete

  1. Woher hat die Rote Bete ihren Namen?
    Bete ist abgeleitet vom lateinischen beta und bedeutet Rübe.
  2. Wie schreibt man Rote Bete?
    In Deutschland sind zwei Schreibweisen üblich und erlaubt: Rote Bete und Rote Beete.
  3. Kann man Rote Bete auch roh essen?
    Ja, im Salat oder einem Smoothie verarbeitet, hat die Rote Rübe viele Nährstoffe.
  4. Was kann man mit den Blättern der Roten Beete machen?
    Die Rote-Bete-Blätter, auch Randenblätter genannt, kann man genauso wie die Rübe in der Küche verwenden. Zum Beispiel in einer Rote-Bete-Blätter-Pfanne, als Chutney oder in Rührei.
  5. Welches Gewürz passt zu Rote Bete?
    Ist eigentlich Geschmackssache, aber auf jeden Fall Salz und Pfeffer. Je nach Rezept auch Öl, Essig und Zucker.
  6. Kann man die Schale von Rote Bete essen?
    Ja, die Schale schmeckt allerdings sehr kräftig und ist deshalb vielleicht nicht jedermanns Sacche.
  7. Wie lange muss Rote Bete kochen?
    Das kommt auf die Größe der Rübe an. Im Normalfall zwischen 40 und 60 Minuten – machen Sie den Gabeltest!

Wichtig:

Tragen Sie beim Schälen immer Handschuhe. Rote Bete enthält nämlich Betanin, einen Stoff, der früher zum Färben eingesetzt wurde. Dementsprechend färbt er Ihre Hände also tiefrot. Da Betanin jedoch nicht sehr hitzebeständig ist, verliert sich die rote Farbe wieder, wenn Sie Ihre Hände sehr warm waschen. Allerdings könnten sie dann immer noch etwas rot sein.

Foto1: © Leonid - Fotolia.com

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