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Schre­ber­gar­ten anlegen – 5 wichtige Tipps

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Einen Schrebergarten anlegen ist leichter gesagt als getan, weshalb Sie dabei unbedingt unsere 5 Tipps beachten sollten. So wird Ihr Kleingarten zur wahren Wohlfühloase.

In einem kleinen, jedoch ausgesprochen idyllischen Schrebergarten sollten stets die verschiedenen Grundbedürfnisse der Besitzer/Nutzer berücksichtigt werden.

Unsere Tipps sollen dazu dienen, dass es in Ihrem Schrebergarten an nichts fehlt und Sie sich letztendlich dort rundherum wohlfühlen können.

Schrebergarten anlegen – 5 wichtige Tipps

Tipp 1 – Sichtschutz:

Idealerweise sollten alle Schrebergarten-Anlagen über einen ausreichenden Sichtschutz gegenüber den Nachbargärten verfügen. Hierbei sollten Sie aber unbedingt die Anlagenordnung beachten.

Solch ein Sichtschutz kann sich z.B. ebenso über eine Hecke rund um die Gartenparzelle erstrecken, wie über eine Pergola am Gartenhäuschen, die mit bunten Kletterpflanzen (z.B. Clematis, Efeu, Weinranken, Hopfen, etc.) schattenspendend einwachsen kann.

Tipp 2 – Gehwege:

Auch wenn Schrebergärten relativ klein ausfallen, sollten Sie ausreichend Gehwege einplanen. Sie können z.B. den Weg vom Garteneingang hin zur Gartenlaube pflastern, aber auch den Weg zum Grillplatz, zum Gerätelager oder hin zu einem Sandkasten.

Am besten verwenden Sie für diese Gehwege Trittsteinpflaster oder herkömmliche Pflastersteine, damit das Regenwasser problemlos ablaufen kann. Alternativ können Sie für diesen Zweck natürlich auch Rasengitter einsetzen.

Tipp 3 – Wasser:

Wasser ist eines der wichtigsten Elemente des Schrebergartens, weshalb sich seine Bereitstellung auf unterschiedlichste Weise darstellen lässt:

  • Brunnen im Schrebergarten
  • Trinkwasser-Zugang
  • Regentonne
  • Gartenteich – Swimmingpool

Zum Gießen der Pflanzen genügt es vollkommen, wenn Sie Regenwasser oder Brunnenwasser verwenden – insofern eigene Brunnenanlagen im jeweiligen Schrebergarten genehmigt werden. Denn dieses kalkarme Wasser ist sehr gut für die Pflanzenpflege geeignet.

Für die menschliche Versorgung ist natürlich ein Trinkwasser-Zugang im Schrebergarten nötig. Einige Anlagen stellen pro Parzelle einen Wasseranschluss bereit, andere wiederum verfügen nur über eine gemeinschaftliche Versorgung.

Kleine Gartenteiche und Pools müssen oftmals neu befüllt werden, bzw. muss ein Wasseraustausch erfolgen. Deshalb sollten Sie stets vorab mit der Schrebergarten-Leitung klären, wie der hohe Wasserverbrauch bewerkstelligt werden kann.

Tipp 4 – Elektroanschluss:

Ein Schrebergarten muss heutzutage zwangsläufig auch über einen Elektroanschluss verfügen. Allein schon um eine ausreichende Beleuchtung des Gartens in den Abendstunden/Nachtstunden zu gewährleisten. Und natürlich auch die Hauptwege Ihrer Gartenanlage sollten stets ausreichend beleuchtet sein – ähnlich einer öffentlichen Straßenbeleuchtung.

Und natürlich benötigen Sie in Ihrem Schrebergarten ja auch Strom für diverse Elektrogeräte, wie z.B. für den Elektro-Rasenmäher, die Kaffeemaschine, usw. Außerdem lassen sich mit Strom viele Handwerksarbeiten im Schrebergarten weitaus leichter erledigen.

Tipp 5 – Pflanzenauswahl:

Die Pflanzenauswahl sollte im Schrebergarten immer mit Bedacht ausfallen. Empfehlenswert sind in erster Linie heimisch-robuste, möglichst pflegeleichte Pflanzen, die ruhig einmal ein paar Tage auch auf sich alleine gestellt im Garten verweilen können. Denn viele Schrebergartenbesitzer können sich meist nur an den Wochenenden um die Gartenpflege kümmern.

Wichtig: Gleiches gilt selbstverständlich auch für alle Obstpflanzen und Gemüsepflanzen sowie auch für den Kräutergarten.


Foto1: © Kalle Kolodziej - Fotolia.com, Foto2: © Chris Lofty - Fotolia.com, Foto3: © Stefan Körber - Fotolia.com

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