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Strohblumen vermehren – Schritt für Schritt erklärt

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Strohblumen sind kleine Hingucker im Garten. Da ist es doch gut, wenn man weiß, wie sie sich vermehren lassen. Das klappt zum Beispiel über Samen wunderbar.

Strohblumen lassen sich über Samen vermehren
Strohblumen lassen sich über Samen vermehren
Strohblumen blühen nahezu den ganzen Sommer hindurch und verzaubern uns mit ihrer Farbenvielfalt. Doch nicht nur deswegen sind die Blumen bei uns so beliebt. Die Tatsache, dass sie sich prima trocknen lassen und uns so noch eine lange Zeit erfreuen, sorgt dafür, dass sie immer mehr Hobbygärtner anpflanzen. Und das wiederum ist kinderleicht. Wenn Sie nämlich schon Strohblumen haben, können Sie diese über Samen vermehren. Machen Sie das richtig, werden schon im nächsten Sommer gesunde und blühende Pflanzen Ihren Garten oder Balkon zieren.

So vermehren Sie Strohblumen über Samen

Schritt 1 – Samen ernten und lagern:

Strohblumen vermehren Sie am einfachsten mit Samen. Die Samen können Sie entweder im Gartenfachgeschäft kaufen oder selber ernten. Eine einzelne erwachsene Pflanze stellt Ihnen bereits eine mehr als ausreichende Menge zur Verfügung. Gehen Sie bei der Ernte wie folgt vor:

Nachdem die Strohblumen verblüht sind, schneiden Sie die Fruchtkörper komplett von der Pflanze und zupfen die schmalen Samen einzeln heraus. Wählen Sie dafür einen windgeschützten Standort, damit die Samen nicht bei der ersten Windböe davonfliegen. Lagern Sie die Strohblumen-Samen über den Winter kühl und trocken, zum Beispiel in einem verschlossenen Glas. Stellen Sie sicher, dass die Temperatur am Lagerort nicht in die Nähe des Gefrierpunkts absinkt, denn die Samen von Strohblumen sind nicht frosthart.

Schritt 2 – Strohblumen ab März vorziehen:

Es ist vorteilhaft, die Strohblumen zunächst im Haus oder in der Wohnung vorzuziehen. Sie können ab Anfang März damit beginnen und verschaffen den Pflanzen dadurch einen Startvorteil in der Wachstumssaison. Ihre Belohnung sind kräftigere und blühfreudigere Exemplare. Und so wird’s gemacht:

Geben Sie vier Samen in einen mittelgroßen Topf mit Anzuchterde. Da Strohblumen zu den Lichtkeimern zählen, bedecken Sie die Samen nur mit einer hauchdünnen Schicht des Substrats. Die Umgebungstemperatur sollte 16 bis 18 Grad Celsius betragen. Halten Sie die Samen feucht, aber übertreiben Sie es nicht mit dem Gießen. Weder Trockenheit noch stehende Nässe bieten gute Keimbedingungen. Verwenden Sie zum leichten, regelmäßigen Anfeuchten am besten eine Sprühflasche.

Schritt 3 – Strohblumen ausdünnen:

Nach einem Zeitraum von etwa zwei Wochen werden Sie die ersten Keimblätter zu Gesicht bekommen. Warten Sie eine Weile, bis zu erkennen ist, welche Exemplare am besten gedeihen. Sobald die Strohblumen eine Höhe von fünf Zentimetern erreicht haben, entfernen Sie alle mickrigen Pflanzen.

Schritt 4 – Strohblumen im Mai aussetzen:

Die starken und gesunden Strohblumen setzen Sie dann nach den Eisheiligen in der zweiten Maihälfte ins Freie aus. Achten Sie dabei darauf, dass die Blumen ausreichend Platz haben, um seitlich auszugreifen. Der Pflanzabstand sollte mindestens 30 Zentimeter betragen. Diese Abstandsregel müssen Sie insbesondere bei strauchartig wachsenden Arten beachten.

Die vorgezogenen Strohblumen beginnen dann bereits ab Juni zu erblühen. Wenn Sie sie gut pflegen, werden Sie die Blumen bis in den Oktober hinein mit ihren Blüten erfreuen. Was Sie bei der Pflege alles beachten sollten, lesen Sie in unserem Beitrag Strohblume: Aussaat und Pflege der einjährigen Sommerblume.


Foto1: © Chiffanna - Fotolia.com

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