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Wunderblume: Aussaat und Pflege der blühenden Staudenpflanze

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Es gibt einige Pflanzen, die mit seltsamen Namen daherkommen. So z.B. die Wunderblume. Warum diese so heißt und wie sie angepflanzt wird, erfahren Sie hier.

Wunderblumen haben oft mehrfarbige Blüten
Wunderblumen haben oft mehrfarbige Blüten

Fingerkraut, Spinnenblume, Löwenmäulchen – es gibt so viele Pflanzen mit sonderbaren Namen. Sehr beliebt in unseren Gärten ist z.B. auch die Wunderblume (Mirabilis jalapa). Das Besondere an der pflegeleichten, wenngleich auch bei uns nicht winterharten Wunderblume ist, dass Sie sie in vielen bunten Blütenfarben anpflanzen können, wie z.B. mit weißen, gelben, rosa, roten, teilweise sogar zweifarbigen Blüten. Dies wird wohl ein Grund für die Namensgebung sein.

Übrigens:

Ihren herrlichen Duft versprüht die Wunderblume meist über die Nacht, wobei sie angenehm nach Orangen riecht.

Anzucht/Aussaat der Wunderblume

Im Herbst produziert die Wunderblume ausreichend Samen, die Sie ganz leicht sammeln und trocknen können (siehe Samen selbst ernten – geht das?). Bereits ab März können Sie die Wunderblume über diese Samen am Fensterbrett nachziehen. Die Keimzeit beträgt dabei zwischen 1,5 und 2 Wochen.

Nach den Eisheiligen können Sie die ursprünglich aus Mittelamerika stammende Wunderblume dann ins Freiland bringen. Sie bevorzugt dort einen vollsonnigen bis minimal halbschattigen, möglichst windgeschützten Standort. Wobei sie an die vorherrschende Bodenbeschaffenheit nur wenig Ansprüche stellt, einen nährstoffreichen, leicht feuchten Boden aber liebt.

Tipp:

Einen nährstoffarmen Boden sollten Sie vor dem Anpflanzen am besten mit Humus anreichern.

Wunderbare Wunderblume
Wunderbare Wunderblume | © elen_studio – Fotolia.com

Wunderblume richtig pflegen

» Gießen/Düngen:

An warmen Tagen müssen Sie die wohlriechende Wunderblume regelmäßig gießen. Düngen müssen Sie die Blume hingegen so gut wie gar nicht. Eine Düngergabe ist meist nur während des ersten Anwachsens notwendig.

» Blüte fördern:

Die Wunderblume erreicht eine Höhe zwischen 60 bis 120 Zentimeter und trägt ihre reichhaltige Blütenpracht von Juni bis Anfang Oktober stolz zur Schau. Allerdings öffnen sich die Blütenkelche immer erst am Nachmittag, was wiederum einer der Gründe für ihre Namensgebung war.

Verwelkte Blüten sollten Sie regelmäßig abzupfen, damit sich schnellstmöglich wieder neue Blüten bilden können.

» Überwinterung:

Die Knollen der Wunderblume sollten Sie im Spätherbst am besten auspflanzen und in einem frostfreien Raum überwintern. Allerdings ist eine frische Anzucht mit Samen im Frühjahr weitaus einfacher und deshalb empfehlenswerter.


Foto1: © adinamnt - Fotolia.com, Foto2: © elen_studio - Fotolia.com

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