Start Pflanzen Zamioculcas – Anspruchslos und sehr schmuck

Zamioculcas – Anspruchslos und sehr schmuck

7.585 views
1
Sag's weiter:

Ein exotischer Name geistert durch viele Wohnungen und oft hat man die Pflanze zuhause und weiß nicht mal, wie sie heißt. Die Rede ist von der Zamioculcas.

Die Zamioculcas hat keinen deutschen Namen
Die Zamioculcas hat keinen deutschen Namen

Das Problem bei der Zamioculcas ist, dass sie noch keinen deutschen Namen hat, sondern eben nur unter ihrem botanischen Namen bekannt ist, den man sich nur schwer merken kann. Aber das nur nebenbei. Das Wichtigste bei dieser tollen Zimmerpflanze ist, dass sie wirklich jeder haben kann. Jemand, der sich mit Pflanzen auskennt, jemand, der keinen besonders grünen Daumen hat, und auch jemand, der kaum zuhause ist. Denn diese Blume ist sehr anspruchslos. Sie braucht wenig Wasser, keinen Dünger und fühlt sich mit viel oder auch wenig Licht sehr wohl. Selbst Schädlinge werden Sie an dieser Pflanze kaum finden.

Ursprünglich kommt die Zamioculcas aus Ostafrika, sie fühlt sich aber auch in unseren Wohnungen pudelwohl. Sie ist immergrün und blüht auch, allerdings nur, wenn sie schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Bei einer guten Pflege kann diese Pflanze sogar bis zu 1,50 Meter groß werden. Ansonsten wird die Zamioculcas 40 bis 60 Zentimeter groß.

Standort & Substrat für die Zamioculcas

Je heller der Standort der Zamioculcas ist, desto schneller wächst sie zu einer großen Pflanze heran. Je heller die Pflanze steht, desto heller werden auch die Blätter. Stellen Sie die Pflanze an einen dunklen Ort, dann werden die Blätter dementsprechend auch dunkler. Die Pflanze fühlt sich also grundsätzlich überall wohl.

Die Zamioculcas ist auch nicht sonderlich wählerisch in puncto Substrat. Am liebsten mag sie aber Blumenerde auf Kompostbasis. Sie können sie aber auch in Palmenerde oder in ein Gemisch aus Gartenerde, Torf und Sand pflanzen.

So wird die Zamioculcas richtig gegossen und gedüngt

Das einzige, was Sie bei der Zamioculcas falsch machen können, ist, sie zu oft zu gießen. Das würde die Pflanze faulen lassen. Da sie das Wasser in den Rhizomen speichert, um in Notfällen darauf zurückgreifen zu können, wäre ein Zuviel an Wasser tödlich für die Pflanze. Halten Sie sie am besten gleichmäßig feucht und gießen Sie erst dann, wenn die Erde angetrocknet ist.

Düngen sollten Sie die Zamioculcas vom Frühjahr bis in den Herbst hinein etwa alle vier Wochen mit einem Flüssigdünger für Grünpflanzen.

So überwintern Sie die Zamioculcas richtig

Die Zamioculcas legt vom Spätherbst bis in den Frühling eine Ruhepause ein. In dieser Zeit sollten Sie die Freilandpflanzen ins Haus holen. Spätestens dann, wenn die Temperaturen unter 16° Celsius fallen.

Während der Winterpause müssen Sie die Zamioculcas dann weniger gießen. Der Topfballen darf aber keinesfalls austrocknen. Ab März können Sie dann langsam wieder etwas mehr gießen. Dann können Sie auch wieder mit dem Düngen anfangen.

Zamioculcas nach der Winterpause umtopfen

Da Zamioculcas in jungen Jahren schnell wachsen, müssen sie regelmäßig umgetopft werden. Ältere Pflanzen hingegen nur etwa alle 3 Jahre. Spätestens dann, wenn die Wurzeln nach oben drücken und aus der Erde herausschauen. Topfen Sie die Zamioculcas dann am besten nach der Winterpause um. So kann die Pflanze frisch in die neue Gartensaison starten.

Kleiner Tipp:

Wenn sich mal Staub auf der Pflanze ansammelt, dann stellen Sie die Zamioculcas einfach unter die Dusche und brausen Sie sie lauwarm ab. Anschließend das Wasser abfließen lassen und in den nächsten Tagen nicht gießen.


Foto1: © L.Klauser - Fotolia.com

1 KOMMENTAR

  1. Hallo. Habe mich gerade im Web informiert. Habe nämlich bei meiner jetzt 12-jährigen (!) Zami Blüten entdeckt! Habe mich schon über den merkwürdig aussehenden Trieb gewundert, aber jetzt bin ich sicher, dass es eine Blüte ist. Die sollen ja erst recht im hohen Alter erscheinen. Freie michecht riesig darüber. Denn das ist wirklich die genügsamste Pflanze die ich je gesehen habe.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT