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Canna pflanzen und pflegen – So wird’s gemacht

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Cannas pflanzen und pflegen ist gar nicht mal so schwer, auch wenn es sich hierbei um wahre Exoten handelt. Wir verraten Ihnen, wie das geht.

Die Canna stammt aus Südamerika
Die Canna stammt aus Südamerika

Die eigentlich aus Südamerika stammende Canna wird im Volksmund oft auch als Indisches Blumenrohr bezeichnet. Aufgrund von ständigen Zuchtveränderungen durch Gärtnerhand wird die absolut imposant wirkende Canna heute im Gartenfachmarkt sogar mit verschiedenfarbigen Blüten sowie grünen oder braun-roten Blättern angeboten.

Die Blütenfarben der mehrjährigen Cannas erstrecken sich von weiß, beige, gelb, apricot, orange, über rosa, pink, rot und dunkelrot sowie daraus resultierenden Farbnuancen. Wenn auch Sie sich diese schöne Blume in den Garten holen möchten, dann beachten Sie die nachfolgenden Tipps für den Anbau und die Pflege der Canna.

Cannas pflanzen

Die bis zu 1,5 Meter hochwachsenden Cannas lieben einen vollsonnigen, absolut windgeschützten Standort. Dort können Sie die Blumen ab Mitte/Ende Mai einpflanzen. Beachten Sie aber, dass Sie beim Einpflanzen einen ausreichenden Abstand zu anderen Pflanzen einhalten müssen, denn eine Canna-Staude wird zwischen 60 und 100 Zentimeter breit.

Sie können Cannas aber auch in entsprechend große Kübel einpflanzen. Diese sollten jedoch unbedingt über einen Wasserablauf verfügen. Die Cannas wachsen in Kübeln meist nämlich genauso gut. Ein Vorteil der Kübelhaltung liegt zudem darin, dass Sie Ihre Cannas im Winter lediglich unterstellen müssen, sprich ein Ausgraben entfällt. (Linktipp: Überwintern von Kübelpflanzen – Tipps und Hinweise)

Cannas pflegen

» Blüte fördern:

Sobald die prinzipiell pflegeleichten Cannas im späten Frühjahr in den Gartenbeeten erblühen, entfachen sie dort zugleich auch ein wahres Feuerwerk. Und wenn Sie die verwelkten Blütenblätter immer wieder sofort abzupfen, bilden sich schnell wieder neue Blüten am Stock und das bis in den Herbst hinein.

» Düngen/Gießen:

Die stark zehrenden Cannas benötigen während der kompletten Saison regelmäßige Düngergaben. Hier sollten Sie am besten einen Volldünger verwenden. Sie sollten zudem das Wurzelwerk der Blumen immer mäßig feucht halten. Sie müssen die Pflanzen also regelmäßig gießen, jedoch sollten Sie dabei Staunässe vermeiden.

» Rückschnitt:

Ende Oktober sollten Sie Ihre Cannas auf circa 5 Zentimeter Höhe zurückschneiden, damit sie anschließend problemlos überwintern können.

» Vermehrung:

Sobald Sie die Cannas im kommenden Frühjahr wieder in den Garten einsetzen, können Sie diese gleich durch Teilung der Rhizome (brechen) vermehren.

» Überwinterung:

Cannas können unseren Frosttemperaturen nicht standhalten, weshalb Sie die Blumen in kühlen, frostfreien und völlig dunklen Räumen überwintern müssen (gegebenenfalls in einen blickdichten Jutesack einhüllen).

Für die Überwinterung der Canna sollten Sie das Rhizom in einen Topf mit Blumenerde einsetzen und möglichst trocken halten – allerdings darf es dabei nicht komplett eintrocknen, weshalb Sie es von Zeit zu Zeit mit einem Wasserzerstäuber etwas befeuchten sollten.

Tipp:

Wenn Sie das Rhizom ab Januar in einem Topf wieder richtig einpflanzen und vorziehen, können Sie es im Mai weitaus problemfreier ins Freiland setzen. Für diesen Zweck sollten Sie das Canna-Rhizom 24 Stunden in lauwarmes Wasser stellen, bevor Sie es in frische Anzuchterde einsetzen.


Foto1: © foto76 - Fotolia.com

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