Rosen wirken im Beet besonders harmonisch, wenn sie mit passenden Begleitpflanzen kombiniert werden. Hier erfahren Sie, welche Pflanzen gut zu Rosen passen.

Die Rose gehört zu den edelsten Pflanzen in der Gartenwelt. Um diese noch besser hervorzuheben, muss der passende Begleiter gefunden werden. Dieser sollte der Rose nicht die Show stehlen, sondern ihre Schönheit und Eleganz unterstreichen. Am besten eignen sich hohe Partnerpflanzen, die ähnliche Blüten und Blattfarben aufweisen. Doch nicht nur Stauden sind perfekte Begleiter.

Stauden als Pflanzpartner für Rosen

Vor allem Strauch- und Kletterrosen verlieren im Sommer gern ihr unteres Blattwerk. Mit den entsprechenden Begleitpflanzen lässt sich dies hervorragend kaschieren, um die Rosen zu umspielen und das Bild zu vervollständigen.

Katzenminze (Nepeta cataria)

Katzenminze pflanzen - Standort
Katzenminze und Rosen lieben einen sonnigen Standort. | © Natalia Greeske / stock.adobe.com

Ein perfekter Pflanzpartner für Beetrosen ist die Katzenminze. Sie wird je nach Sorte etwa 50 bis 100 cm hoch und bildet lockere, hellviolette bis weißliche Blüten, die von Juni bis September blühen. Zwischen Rosen sorgt sie für einen schönen Kontrast und lockt Bienen und Hummeln an. Nach der ersten Blüte hält ein Rückschnitt die Pflanze kompakter und regt einen zweiten Flor an.

Rittersporn (Delphinium)

Der Rittersporn hat im Sommer beeindruckende, leuchtend blaue, rosa und weiße Blütenkerzen. Er setzt auffällige Akzente und passt gut zu Rosen. Die Pflanze blüht von Juni bis Juli und bei einem Rückschnitt noch einmal von September bis Oktober. Er wächst je nach Sorte zwischen 30 und 200 cm hoch.

Rittersporn in rot, lila und weiß.
Idealer Rosenbegleiter: Rittersporn in verschiedenen Farben. © Martina / stock.adobe.com

Sonnenhut (Rudbeckia)

Der Sonnenhut erreicht eine Höhe zwischen 80 und 100 cm. Er ist sehr buschig und umschmeichelt die Rose optimal. Ihre Blüten sind zwischen Juli und September in Gelb, Orange, Rot und Weiß zu sehen. Einige Sorten sind sogar mehrfarbig. Sie haben schöne Blütenkörbchen.

Gelber Sonnenhut.
Gelber Sonnenhut passt gut zu weißen Rosen. © LianeM / stock.adobe.com

Fingerhut (Digitalis)

In der Hauptwachstumszeit der Rosen blüht der Fingerhut und zeigt seine Blütenpracht in Form der Kerzenblüten. Weißer Fingerhut sieht besonders edel aus, es gibt ihn jedoch auch in anderen Farben. Er blüht zwischen Juni und August und erreicht eine Höhe von 50 bis 200 cm.

Beet aus Fingerhut-Pflanzen.
Kontraststarker Rosenbegleiter: Fingerhut. © travelview / stock.adobe.com

Eisenhut (Aconitum)

Der blaue und violette Eisenhut erreicht eine Wuchshöhe von 120 bis 160 m. Er blüht von Juli bis August und hat wunderschöne Rispen und Trauben. Er eignet sich hervorragend zur Unterpflanzung und unterstützt die Rosen so hervorragend in der kahlen Blätterzeit.

Blauer Eisenhut.
Der blaue Eisenhut bietet sich als Rosenbegleiter an. © Irina / stock.adobe.com

Trollblumen (Trollius)

Die Trollblume hat außergewöhnliche, leuchtend gelbe oder orangefarbene Blütenköpfe. Sie ist ein Blickfang und ist vom Blütenkopf her der Rose sehr ähnlich. Daher fügt sie sich perfekt ins Blütenbild ein. Die Staude wird zwischen 50 und 80 cm hoch und ist nicht nur in Gelb und Orange, sondern auch mehrfarbig zu finden. Sie blüht von April bis Juli.

Trollblume im Garten.
Kleine, kompakte Begleitpflanze für Rosen. © hhelene / stock.adobe.com

Schleifenblume (Iberis)

Die Schleifenblume hat leuchtend weiße Blüten und blüht im April und Mai. Wenn sie zurückgeschnitten wird, blüht sie noch einmal im August und September. Einige Sorten sind winterhart und immergrün und unterstützen die Rosen optimal. Sie erreicht eine Größe von 15 bis 30 cm.

Schleifenblume.
Filigrane, immergrüne Staude: Schleifenblume. © pw-fotografie / stock.adobe.com

Nachtkerze (Oenothera)

Es handelt sich bei der Nachtkerze um eine robuste Wildstaude, und sie ist ein absoluter Blickfang im Sommer. Sie erreicht eine Höhe von 30 bis 60 cm und hat leuchtend gelbe Blüten. Diese blühen von Juni bis August. Kleine, einzelne Blüten in Form von Schalen und Trauben fügen sich perfekt in das Bild des Rosengartens ein und unterstützen die Schönheit der Königin der Gärten.

Nachtkerze als Rosenbegleiter.
Die Nachtkerze ist eine insektenfreundliche Begleitpflanze. © aga7ta / stock.adobe.com

Schwertlilie (Iris)

Die Schwertlilie ist eine sehr facettenreiche Staude und bietet sehr viele Blütenfarben und Formen. Daher lässt sie sich hervorragend mit der Rose vereinen. Sie unterstützt diese in ihrer Schönheit mit weißen, gelben, orangen, blauen, rosa, roten und zum Teil sogar schwarzen und mehrfarbigen Blüten. Die Staude wächst zwischen 15 und 110 Zentimeter hoch und abhängig von der Sorte blühen diese sogar schon im April. Die Schwertlilie bildet auffällig zylindrische Kapselfrüchte.

Lila-gelbe Schwertlilie.
Die Schwertlilie, hier in lila-gelber Farbgebung. © VladFlorin / stock.adobe.com

Brennende Liebe (Lychnis chalcedonica)

Diese Staude bildet rote Blütendolden aus und wird zwischen 50 und 100 cm groß. Sie wird auch Scharlach-Lichtnelke genannt. Ihre Blütezeit ist von Juni bis Juli. Die kreuzförmigen Blüten erinnern an das Malteserkreuz. Daher bekam die Pflanze ihren Namen. Sie passt brillant zur Rose und unterstützt diese durch ihre Blütenform und Farbe.

Brennende Liebe mit leuchtend roten Blüten.
Zart und leuchtend rot ist die Brennende Liebe. © Province_photo / stock.adobe.com

Spornblume (Centranthus)

Die Spornblume ist eine Staude mit einer Wuchshöhe zwischen 60 und 80 cm. Sie ist sehr buschig und hat rote und weiße Blüten. Ihre Blütezeit ist zwischen April und Oktober. Die Pflanze bildet kleine Rispen und Trugdolden aus. Sie gehört zur Unterfamilie der Baldriangewächse und schmeichelt der Rose.

Sporenblume im Garten.
Pflegeleichter Begleiter. © M. Schuppich / stock.adobe.com

Schleierkraut (Gypsophila)

Das Schleierkraut verleiht jedem Garten aufgrund der kleinen weißen und rosa Blüten eine wunderschöne Leichtigkeit. Das Teppich-Schleierkraut wächst nur etwa 25 Zentimeter hoch und ist ein hervorragender Bodendecker. Von Juni bis September verfügt das Schleierkraut über den Blütenteppich. Es gibt jedoch auch Sorten, die bis zu 120 cm groß werden. Ganz gleich, für welche Sorte Sie sich entscheiden, das Schleierkraut unterstützt die Rosen.

Schleierkraut und Rosen.
Schleierkraut harmoniert gut mit Rosen. © kasparart / stock.adobe.com

Türkischer Mohn (Papaver orientale)

Der Mohn selbst ist eine der ältesten Kulturpflanzen und ist bereits 5000 Jahre alt. Zwischen Mai und Juni erscheinen die ersten Blüten in Form eines Kelches und einer Krone. Der Türkenmohn ist in den Farben Rot, Rosa, Weiß und Violett zu finden. Die Blüten können einen Durchmesser von bis zu 20 cm erreichen. Er wird zwischen 70 und 100 cm groß und unterstützt die Rose mit einzelnen Farbakzenten.

Türkischer Mohn in lila.
Auch Türkischen Mohn gibt es verschiedenen Farben. © alisseja / stock.adobe.com

Gräser als Pflanzpartner für Rosen

Gräser sind ideale Begleitpflanzen für Rosen, weil sie die Blüten optisch auflockern und dem Beet eine natürliche Leichtigkeit geben. Ihre schmalen Halme bilden einen schönen Kontrast zu den üppigen Rosenblüten, ohne ihnen die Wirkung zu nehmen. Gleichzeitig füllen sie Lücken im Beet, bringen Bewegung in die Pflanzung und sorgen auch nach der Rosenblüte für Struktur. Besonders harmonisch wirken niedrige bis mittelhohe Ziergräser, die Rosen begleiten, aber nicht bedrängen.

Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides)

Das Lampenputzergras hat feine, federige Blütenstände, die bis in den Winter schöne Akzente setzen und somit die Rosen in ihrer Schönheit hervorheben, ohne aufdringlich zu sein. Es erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 150 cm und hat rosa, weiße und braune Blüten. Die Blütezeit des Lampenputzergrases beginnt im August und bereichert den Garten bis zum Oktober. Es handelt sich um eine Ähren-Blütenform.

Lampenputzergras im Garten.
Auch Gräser eignen sich als Begleitpflanzen. © MOLLY SHANNON / stock.adobe.com

Federgras (Stipa)

Die aufrechten Halme des Federgrases werden zwischen 40 und 70 cm groß. Es bildet dichte, rundliche Horste. Die feinen Blütenrispen machen das Federgras unverkennbar. Beim kleinsten Windhauch wiegen sie sich sanft hin und her. Aufgrund seiner dezenten Erscheinung unterstützt es die Rosen ausgezeichnet.

Ähren vom Federgras.
Umschmeichelt die Rosen: Federgras. © woff / stock.adobe.com

Chinaschilf (Miscanthus sinensis)

Das Chinaschilf kann bis zu 3,5 Meter hoch werden. Es verfügt über kleine Blütenrispen, die in silbrigweiß und auch silbrigrosa und rot zu finden sind. Gräser unterstützen allgemein perfekt, da sie eher unscheinbar sind und der Rose nicht die Show stehlen.

Chinaschilf Anpflanzung.
Auch Chinaschilf harmoniert sehr gut mit Rosen. © maso11 / stock.adobe.com

Welche einjährigen Pflanzen passen als Pflanzpartner zur Rose?

Wer gern Farbe in seinen Garten bringen und dabei variabel bleiben möchte, der kann hervorragend auf einjährige Pflanzen zurückgreifen.

Calendula im Rosenbeet.
Calendula bringen Farbtupfer ins Rosenbeet. © 500cx / stock.adobe.com

Einjährige Pflanzpartner für Rosen:

Fazit: Beetpartner für Rosen

Bei der Gestaltung von Rosenbeeten gibt es keinerlei Grenzen. Sehr viele Sorten passen zu den Pflanzen. Die Wirkung des Beets lässt sich durch die Blütenfarbe der Begleitpflanze beeinflussen. Abhängig von den Begleitpflanzen ist das Beet lange ein Hingucker. Eine romantische Wirkung erreichen Sie mit pastellfarbenen Pflanzen. Wer es kontrastreich möchte, wählt Komplementärfarben.

Anja von Gartentipps.com

Als zweifache Mutter lebe ich mit meiner Familie, Hund und Pferden auf dem Land. Nachhaltigkeit und ein angenehmes Miteinander sind mir besonders wichtig und werden in unserem Haushalt täglich vorgelebt. Genau wie meine Leidenschaft fürs Gärtnern und Schreiben.

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