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Dornige Hauhechel – Anbau & Verwendung der Heilpflanze

In einem Garten voller Heilpflanzen darf die Dornige Hauhechel auf keinen Fall fehlen. Sie hat eine positive Wirkung auf die Gesundheit und ist leicht anzupflanzen.

Dornige Hauhechel
Die Dornige Hauhechel hat eine positive Wirkung auf die Gesundheit – © paolofusacchia / stock.adobe.com

Im Lateinischen wird die Dornige Hauhechel als „Ononis spinosa“ bezeichnet und im heimischen Garten gepflegt, nutzt man sie oftmals auch als Heilpflanze. Ihre Pflege fällt leicht, weswegen sie in keinem Kräuter- oder Apothekergarten fehlen sollte.

Herkunft

Ihre Wurzeln hat die Pflanze in Mitteleuropa und Nordafrika. Doch immer häufiger wird sie auch in heimischen Gärten angepflanzt, wo sie nicht nur mit ihrer schönen Erscheinung überzeugen soll. Die Staudenpflanze aus der Familie der Schmetterlingsblütler besitzt zahlreiche vorteilhafte Inhaltsstoffe, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Daher wird sie oftmals auch bewusst als Pflanze mit heilender Wirkung angepflanzt.

Sie wird übrigens auch als Weiberkrieg, Eindorn oder Stachelkraut bezeichnet. Für Insekten sind die rosa Blüten eine gute Nahrungsquelle. Daher findet man sie oftmals auch auf Bienenweiden, sowie in Staudenbeeten, wo noch andere Gewächse für Insekten angepflanzt werden.

Kurzer Steckbrief zur Dornigen Hauhechel

Dornige Hauhechel (Ononis spinosa)
andere Namen: Weiberkrieg, Eindorn, Stachelkraut
Familie: Schmetterlingsblütler (Fabaceae)
Wuchshöhe ca. 60 cm
Wuchsform: Staude mit lanzettartigen Blättern
Erntezeit: Juni bis Juli, September bis November
Standort: sonnig
Boden: durchlässiger Boden mit viel Humus und Kalk
Besonderheiten: beinhaltet zahlreiche positive Eigenschaften für die Gesundheit
Überwinterung: winterhart bis minus 20 Grad Celsius

Natürliche Vorkommnisse der Pflanze

Die Dornige Hauhechel ist nicht nur im heimischen Garten aufzufinden. Wer Waldspaziergänge macht, wird sie oftmals an Lichtungen oder Wegesrändern finden. Sie wächst auch ohne Mühe an Böschungen oder auf halbtrockenen Untergründen.

Sie ist besonders gut an ihrem behaarten Stängel zu erkennen, sowie an den typischen Blättern, die am Rand eine Zahnung aufweisen. Die Samen wachsen in Hülsen heran. Während ihrer Blütezeit zwischen Juni und September wachsen rosafarbene Blüten an ihr, die einen leicht süßlichen Duft verströmen.

Leider wird die Dornige Hauhechel oftmals mit artengleichen Pflanzen verwechselt. Darunter die Kriechende Hauhechel und die Acker-Hauhechel. Ein gravierender Unterschied besteht jedoch in den Dornen, die sich bei der gesuchten Pflanze am Stängel bilden.

Heimischer Anbau und Pflege

Eindorn
Die Dornige Hauhechel mag die Sonne – © Karin Jähne / stock.adobe.com

Der Anbau der Dornigen Hauhechel ist relativ einfach. So erhalten Sie z.B. im Gartenmarkt kleine Setzlingen, die Sie einpflanzen können. Ebenso ist das Aussäen mit Samen möglich. Der beste Zeitpunkt für die Anpflanzung liegt zwischen Oktober und März, doch prinzipiell kann die Pflanze im ganzen Jahr ausgesetzt werden.

Die Dornige Hauhechel mag die Sonne, weswegen der Standort entsprechend ausgewählt werden sollte. Der Boden hingegen sollte so beschaffen sein, dass er einen hohen Gehalt an Humus aufweist. Kalk ist der Pflanze ebenfalls zuträglich. Durchlässigkeit ist wichtig, damit sich kein Gießwasser staut. Generell muss die Staude nur wenig gewässert werden. Reichen ihre Wurzeln tief, hält sie es auch längere Zeit ohne Feuchtigkeit aus.

Durch die Verträglichkeit von Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius muss die Dornige Hauhechel nicht besonders überwintert werden. Im Frühjahr treibt sie ohne Schwierigkeiten wieder aus.

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Heilwirkung und Verwendung

In einem Garten für Heilpflanzen darf die Staude keinesfalls fehlen. Denn sowohl ihre Blätter, als auch die Triebe und Wurzeln können dazu verwendet werden, verschiedene Leiden zu kurieren. Geerntet wird zwischen Juni und Juli, sowie September und November. Was ihre Heilwirkung angeht, wird sie beispielsweise gerne zur Behandlung folgender Krankheiten verwendet:

  • Blasenentzündungen
  • Blasensteine
  • Hautprobleme
  • Nierenentzündung
  • Nierensteine

Die Heilpflanze wirkt durch die ätherischen Öle beruhigend. Ihre Gerbstoffe reinigen zudem das Blut. Ferner hat sie eine harntreibende Wirkung. Sie wirkt obendrein schmerzlindernd und regt den Stoffwechsel an.

➭ So wenden Sie die Pflanze richtig an:

Für eine Behandlung werden die entsprechenden Pflanzenteile zu einem Tee angerichtet. Hierzu muss die getrocknete Wurzel über einen Zeitraum von etwa 30 Minuten in kochendem Wasser ziehen. Allerdings ist nur eine Behandlungszeit von bis zu drei Tagen empfehlenswert.

Beachten Sie:
Generell gilt die Dornige Hauhechel als ungiftig. Doch sollten Sie Vorsicht walten lassen, wenn Sie unter Herzschwäche leiden oder Wasseransammlungen aufweisen. In diesem Fall sollten Sie die Pflanze nicht zur Heilung einsetzen.

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