Die Investition in ein Gewächshaus zahlt sich immer aus. Deshalb stellen wir Ihnen hier einmal die gängigsten Modelle und deren Vorteile vor.

Gewächshaus im Garten integrieren
© Sonja Birkelbach / stock.adobe.com
Im Gartenfachhandel werden verschiedene Gewächshaus-Modelle angeboten, die den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort sowie den Bedürfnissen eines Gärtners perfekt angepasst werden können. Und dieses aufzubauen ist auch gar nicht mal schwer. Denn meist gibt es die Gewächshäuser in Form eines Bausatzes mit gut verständlicher Aufbauanleitung zu kaufen.

Für den Kauf sind dabei vor allem die Modelle empfehlenswert, die Sie jederzeit wieder abbauen, umbauen oder erweitern können. Vom Einsteigermodell bis hin zum perfekt gestalteten Gewächshaus sollten hier solche variierbaren Modelle jeweils mit dabei sein. Grundsätzlich unterteilt man diese jedoch grob in drei verschiedene Gewächshaus-Modelle.

Die 3 gängigsten Modelle vorgestellt

Eine grundsätzliche Unterteilung der Gewächshaus-Modelle erfolgt zumeist in:

  • freistehende Gartengewächshäuser
  • Anlehn-Gewächshäuser
  • überglaste Frühbeete

Freistehende Gewächshäuser

Zumeist werden freistehende Gewächshäuser im Garten aufgestellt. Deshalb werden diese Modelle auch in einer Vielzahl von Größen mit unterschiedlichster Optik angeboten. Die kleinsten Grundmodelle beginnen hierbei schon in Größen von 2 x 2 Meter (4 Quadratmeter) und in relativ günstigen Preislagen.

Innerhalb dieser Kategorie werden zugleich auch sogenannte Thermo-Gewächshäuser (meist aus Kunststoffprofilen angefertigt) angeboten, die über eine perfekte Isolierung verfügen und deshalb optimal auch für die Überwinterung von Pflanzen geeignet sind. Zu der Kategorie „freistehende Gewächshäuser“ zählen aber auch die Orangerie und der Glaspavillon, welche sich auch als Freisitz eignen.

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Anlehn-Gewächshäuser

Unter einem Anlehn-Gewächshaus versteht der Fachmann ein Gewächshaus, das direkt an ein bereits bestehendes Mauerwerk angebaut (sprich also angelehnt) wird. Selbstverständlich sind auch diese Modelle in unterschiedlichsten Größen und Tiefen erhältlich – und auch als hochwertige Thermo-Gewächshäuser (ähneln dabei einem Wintergarten und können auch als solcher genutzt werden).

Tipp: Ein Anlehn-Gewächshaus sollten Sie möglichst nicht an die Nordseite eines Gebäudes anbauen. Hier fehlt nämlich die Sonneneinstrahlung für die Pflanzen.

Überglaste Frühbeete

Oftmals werden in kleineren Gärten auch überglaste Frühbeete genutzt, um gerade Gemüse und Salat schon frühzeitig im Freiland heranzuziehen und die Pflanzen noch vor Nachtfrösten und eventuellem Schneefall optimal zu schützen. Ein solches Frühbeet wird in vielen Modellvarianten angeboten. Zum Beispiel als aufstellbaren Glaskasten über einem Beet und/oder Hochbeet, als verglastes Pflanzgestell mit Öffnungsmodul und dergleichen mehr.

Achtung: Überglaste Frühbeete sind nicht zu vergleichen mit foliengeschützten Regalsystemen. Diese können den Pflanzen schließlich keinen wirklichen Frostschutz bieten.

Tipps für den Aufbau eines Gewächshauses

» Tipp 1 – die Materialauswahl

Gewächshäuser sollten aus einer stabilen Alu- oder Kunststoff-Konstruktion errichtet werden, über einen bequemen Eingangsbereich sowie verschiedene Belüftungsmöglichkeiten (Fenster) verfügen und mit einer möglichst sturmsicheren Verglasung versehen sein. Alternativ können Sie anstatt auf Glas selbstverständlich auch auf Stegplatten setzen.

Zusatztipp: Vielfach werden Gewächshäuser inzwischen sogar in jeder beliebigen RAL-Farbe angeboten. So können Sie das Gewächshaus optisch Ihrem Wohnhaus bzw. dem Gartenstil anpassen. Der Aufpreis für die Lackierung hält sich dabei bei vielen Herstellern relativ gering.

» Tipp 2 – Gewächshaus auf stabiles Fundament stellen

Idealerweise wird ein Gewächshaus immer auf ein stabiles Fundament gestellt, das vorab errichtet (betoniert) werden muss. Einige Hersteller bieten inzwischen sogar Alu-Fundamente an, die lediglich ins Erdreich eingebettet, mit zugehörigen Erdankern fixiert und bei Nichtgebrauch später von dort auch wieder problemlos entfernt werden können.

» Tipp 3 – Regenrinne und Kondenswasserablaufrinne installieren

Weiterhin sollte ein qualitativ hochwertiges Gewächshaus noch über eine Regenrinne mit Fallrohr und eine Kondenswasserablaufrinne (nach außen hin) verfügen, um das Regenwasser und das Kondenswasser optimal vom Gewächshaus weg bzw. heraus zu transportieren.

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Ringo von Gartentipps.com

Gründer und Chef-Redakteur von Gartentipps.com. Hat auf dem Dorf (bei Oma) zwischen Stachelbeeren, Kirschbaum und Hühnerhof seine Leidenschaft fürs Gärtnern entdeckt.

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