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Harlekinweide – Pflanzen, Pflege und Rückschnitt

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Sie trägt nicht nur den Beinamen Weide, sie ist auch eine wahre Augenweide. Die Rede ist von der Harlekinweide. Hier alles rund um das pflegeleichte Laubgehölz.

Harlekinweide Hakuro Nishiki
Die weiß panaschierte Zierweide ist unter dem Namen ‚Hakuro Nishiki‘ bekannt – © Denis Rozhnovsky – Fotolia.com

Mit ihrer niedrigen Höhe passt die Harlekinweide in jeden Garten und kann als kleines Laubgehölz sogar in den Vorgarten gepflanzt werden. Hochstamm und Strauch erreichen schließlich maximal eine Höhe von drei Metern.

  • Familie: Weidengewächse
  • Gattung: Weiden / Salix
  • Art: integra ‚Hakuro Nishiki‘
  • Botanischer Name: Salix integra ‚Hakuro Nishiki‘
  • Wuchsbreite: 120 – 200 cm
  • Wuchshöhe: 150 – 300 cm

Die Harlekinweide hat außerdem eine weitere Besonderheit: Es sind die flachen Wurzeln. Damit eignet sich die Weidenart bestens zur Pflanzung über Tiefgaragen oder Wasserleitungen. Eben auch dort, wo metertiefe Wurzeln eher Fehl am Platz sind.

Aussehen und Gattung der Harlekinweide

Die Harlekinweide gibt es wie gesagt als Strauch und als Hochstamm. Die anspruchslose Pflanze stammt ursprünglich aus Ostasien und wird auch als Japanische Zierweide oder Buntblättrige Weide bezeichnet. Bei der Harlekinweide handelt es sich um eine panaschierte Sorte. Panaschiert bedeutet, dass auf Blättern verschiedenfarbige Zonen auftreten. Die Zierweide ist mit zunächst weißen, dann rosafarbenen Jungtrieben und dem mehrfarbigen Laub eine außergewöhnliche Erscheinung.

Ältere Blätter sind dunkelgrün-weiß gefleckt und haben eine längliche Form. Nach der Blüte bilden sich Kapselfrüchte, die etwa zwei bis drei Millimeter groß sind. Im Herbst wirft die Weide dann ihr gesamtes Laub ab. Sie wächst kugelig mit biegsamen, teils überhängenden Trieben. Beim Hochstamm handelt es sich nicht um eine eigenständige Art, die Harlekinweide wird dafür lediglich auf andere Weidenarten gepfropft.

Standort und Bodenbeschaffenheit

Ein sonniger bis halbschattiger Standort ist für die Harlekinweide optimal geeignet. Sie braucht keinen Windschutz, hat aber auch nichts gegen den Schutz einer Hauswand. An den Boden stellt das pflegeleichte Gewächs keine besonderen Ansprüche. Ein leichter, etwas sandiger und durchlässiger Boden ist optimal.

Pflegemaßnahmen und Vorbeugung gegen Schädlinge und Krankheiten

Blüten der Harlekinweide
© g0d4ather – Fotolia.com

Gießen & düngen:

Wasser ist für die Harlekinweide wichtig. Speziell nach dem Einsetzen muss sie regelmäßig und reichlich gegossen werden. Einmal jährlich ist zudem düngen angesagt. Am besten zur Zeit des Austriebs mit einem Volldünger. Bei schwächeren Gehölzen können Sie bis spätestens August noch einmal düngen, auf keinen Fall aber direkt vor der Winterruhe, sonst regen Sie die Pflanze zum vorzeitigen Wachstum an.

Schneiden:

Wie alle Zierweiden braucht auch die Harlekin-Weide einen regelmäßigen Form- und Auslichtungsschnitt, damit sie nicht verwildert und ihre schöne Form behält. Der richtige Zeitpunkt für den Schnitt ist im späten Herbst oder im frühen Frühjahr an einem frostfreien Tag. Kranke, alte, abgestorbene und sehr dicht beieinander stehende Äste werden dann vollständig entfernt. Wichtig dabei: Am Stamm dürfen keine Stummel stehenbleiben. Die gesunden Äste sollten Sie um zwei Drittel kürzen. An jungen Ästen und Neuaustrieben werden Sie schon bald wieder farbprächtige Blüten und Blätter sehen.

Schädlinge und Krankheiten:

Die Harlekinweide ist relativ unempfindlich gegen Krankheiten und Schädlinge. Allerdings können sich durchaus einmal die Blattspitzen braun verfärben. Mögliche Gründe sind zu viel Sonne (Sonnenbrand), zu wenig Wasser oder zu viel, beziehungsweise zu wenig, Dünger. Stellen Sie die Ursachen ab, dann verschwinden auch diese Symptome wieder.


Foto1: © Denis Rozhnovsky - Fotolia.com, Foto2: © g0d4ather - Fotolia.com

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