Gartengestaltung

Im Ziergarten beliebte Sträucher – Kleine Übersicht

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Hecken und Sträucher sind aus einem Ziergarten kaum wegzudenken. Hier finden Sie einige Arten, ob immergrün, laubabwerfend, blühend oder fruchttragend.

Ziergarten
Gelungener Ziergarten in voller Pracht – © pia-pictures – Fotolia.com

Sträucher im Ziergarten, sind wie das Salz in der Suppe. Sie geben Ihrem Garten Struktur. Sie sorgen mit ihrem lockeren Wuchs für Abwechslung. Und für bunte Blumenbeete sind sie die perfekte Kulisse im Hintergrund.

Die verschiedenen Farben und Formen der Blätter, unterschiedlichen Blütezeiten, variierenden Farben und Düfte der Blüten und die Vielfalt der Früchte weisen auf eine große Zahl dieser Ziergehölze hin. Dabei stehen Ihnen schwachwüchsige, kleine Sträucher zur Auswahl, ebenso zierende Gehölze, die einen Wuchs bis zu 2,5 Meter haben oder solche, die weit größer werden.

Die meisten Arten sind schnittverträglich und können auf die gewünschte Höhe geschnitten werden. Somit eignen sich viele Sträucher auch als Hecke. Einige dieser Zierstauden wollen wir Ihnen in vier Abschnitten vorstellen.

1Immergrüne Blattschmuck-Sträucher

Für Buchsbaumkugeln eignen sich sich am besten schwach wachsende Buxussorten – © Fotoschlick – Fotolia.com

Wenn alle anderen Sträucher schon ihre Blätter, Blüten und Fruchtstände abgeworfen haben, dann bringen die immergrünen mit ihrem andauernden Laub Farbe und damit auch Struktur in Ihren Garten. Wie wär’s vielleicht mit einem der folgenden Gewächse?

❶ Buchsbaum

Botanisch: Buxus sempervirens

Der Klassiker unter den immergrünen Blattschmuck-Sträuchern ist der Buchsbaum. Sie können ihn vielseitig verwenden. Wollen Sie ihn für die Einfassung verwenden? Dann ist es am besten zu einer schwach wachsenden Sorte zu greifen. Empfehlenswert sind „Suffruticosa“ und „Blauer Heinz“.
Sie können aber auch höhere Hecken mit Buchsbaum anlegen. Hierfür stehen Ihnen stark wachsende Sorten zur Verfügung wie „Rotundifolia“ und „Handsworthiensis“ oder die Wildart „Buxus sempervirens“.
Ebenso gilt die gezielte Sortenwahl für den Formschnitt. So eignen sich „Suffruticosa“ oder „Green Gem“ (Grüner Edelstein) hervorragend für kleine Kugeln. Für größere Skulpturen sind Sie mit höheren Sorten gut beraten. Wenn Sie sich für buntblättrigen Buchsbaum entscheiden, dann müssen Sie einen geschützten Standort wählen. Diese Sorten sind etwas frostempfindlich.

❷ Stechpalme

Botanisch: Ilex

zweig der Stechpalme mit Früchten
Mit seinen immergrünen, glänzenden und dornigen Blätter sowie den roten Beeren ist die Stechpalme zu jeder Zeit eine Zierde – © Molisandor – pixabay.com

Weit über 400 Arten zählen zur Familie der Stechpalmen. Jedoch ist aus diesem Familienkreis tatsächlich nur eine verschwindend geringe Zahl für den Ziergarten geeignet.

Wie wär’s mit der Stechpalme „Heckenfee“? Sie ist eine sehr winterharte Sorte und eignet sich besonders zur Verwendung von Hecken. Doch auch solitär gepflanzt, ist sie im Sommer wie im Winter ein Hingucker. Mit ihren dunkelgrünen und glänzenden Blättern sowie den reizvollen roten Beeren im Herbst zieht die Stechpalme die Blicke auf sich.

Innerhalb von 10 Jahren erreicht sie eine maximale Höhe von 3 Metern. Nur halb so groß wird die breit aufrecht wachsende Sorte „Blue Angel“. Allerdings trägt sie nur weibliche Blüten. Sie eignet sich aber als Vorpflanzung für die männliche und früchtelose Sorte „Blue Prince“.

❸ Runzelblättriger Schneeball

Botanisch: Viburnum rhytidophyllum

Blüte des Runzelblättrigen Schneeballs
Der Runzelblättrige Schneeball mit seiner großen Schaumblüte ist robust und sehr winterhart – © Ferenczné Joly – commons.wikimedia.org

Die schmalen, dunkelgrünen Blätter des Runzelblättrigen Schneeballs sind stark strukturiert, runzelartig und an ihrer Unterseite behaart. Für ein immergrünes Gehölz ist dieser Schneeball unglaublich robust und winterhart.

Seine flachen weißen Blütenrispen erscheinen von Mai bis Juni. Im Herbst folgen dann die zunächst roten Früchte, die sich später schwarz verfärben.

Bevor Sie sich für diesen Strauch entscheiden, sollten Sie bedenken, dass die feinen Blatthaare Allergien auslösen können. Beziehen Sie auch die runzeligen Blätter in Ihre Entscheidung mit ein. Die einen finden sie hässlich, andere sind gerade von dieser Blattstruktur begeistert. Besonders zur Geltung kommt der Strauch in Kombination mit anderen immergrünen Gehölzen wie Ilex, Mahonien, Buchs oder Koniferen.

❹ Japanische Aucube

Botanisch: Aucuba japonica ‚Variegata‘

Japanische Aucube
© 4028mdk09 – commons.wikimedia.org

Die Japanische Aucube, auch Metzgerpalme genannt, ist ein dicktriebiger Strauch mit immergrünen, fleischigen Blättern. Die Sorte ‚Varigata‘ hat unregelmäßig ausgeprägte Blätter, die gelb gezeichnet und gesprenkelt sind.

Wegen der großen, fleischigen Blätter ist die Aucube auf einem halbschattigen Standort anzusiedeln. Möglichst etwas windgeschützt. Besonders präsent wirkt die Pflanze in Kombination mit anderen immergrünen Gehölzen wie beispielsweise Kirschlorbeer oder Lavendelheide.

Einen weiteren Kontrast geben die leuchtend roten Früchte, die sich im Spätsommer bilden und bis ins nächste Frühjahr hinein am Strauch halten.

Vorsicht ist geboten bei der geringen Winterhärte. In trockenkalten Regionen ist ein Winterschutz ratsam. Um die Winterhärte zu fördern, sollte die Metzgerpalme von vornherein einen möglichst geschützten und halbschattigen bis lichtschattigen Platz bekommen.

2Laubabwerfende Sträucher

Die weiß panaschierte Zierweide ist unter dem Namen ‚Hakuro Nishiki‘ bekannt – © Denis Rozhnovsky – Fotolia.com

Diese Gruppe besticht mit ihrem jungfräulich frischen Laub im Frühjahr und mit außergewöhnlicher Blattfärbung im Herbst. Viele der laubabwerfenden Sträucher bringen aber auch schöne Blüten hervor und tragen Früchte. Vier Gewächse dieser Gehölzgruppe finden Sie hier im Überblick.

❶ Harlekinweide

Botanisch: Salix integra

Mit ihren weißen und dann rosafarbenen Jungtrieben, die wie Blüten wirken, ist die Harlekinweide eine außergewöhnliche Erscheinung. Ebenso reizvoll ist das gefleckte, ältere Laub. Die Salix integra ist eine echte Schönheit und ein Gewinn für jeden Garten, egal ob als Hochstamm oder als Strauch.

Sowohl in Sonne als auch in hellen Halbschatten findet sie einen idealen Standort. Genügsam ist die Harlekinweide auch in ihren Bodenansprüchen. Auf einem sandigen bis mittelschweren Boden und mittlerem Nährstoffgehalt gedeiht sie hervorragend. Viel Wasser benötigt sie lediglich nach der Anpflanzung.

Die gefleckten Blätter sind ein Merkmal der Sorte ‚Hakuro Nishiki‘ und ohne Gewöhnung sonnenempfindlich. Ist der Standort zu dunkel, dann leiden die Blattfarben.

❷ Berberitze (Sauerdorn)

Botanisch: Berberis vulgaris

Blühende Berberitze
Sowohl als Hecke wie auch auch einzelner Strauch kann die Berberitze gepflanzt werden – © Boronian – commons.wikimedia.org

Ein schöner heimischer Strauch steht Ihnen mit der „Gewöhnlichen Berberitze“ zur Verfügung. Genannt wird dieses Gewächs auch Sauerdorn oder Essigbeere. Die Berberitze kann sowohl als Hecke, wie auch als einzelner Strauch gesetzt werden.

Im Frühjahr können Sie sich an den gelben Blüten erfreuen, im Herbst liefert der Strauch leuchtend rote Beeren.

Hohe Ansprüche an den Standort und an die Pflege stellt die Berberitze nicht. Ebenso anspruchslos sind Berberitzen-Arten, wie die 1,5 Meter hoch werdende Goldberberitze ‚Aurea/Maria‘ mit ihrem goldgelben Laub. Oder wie wäre es vielleicht mit der Roten Heckenberberitze (Berberis thunbergii ‚Atropurpurea‘)? In Hecke gepflanzt bildet dieser Strauch einen bis zu 3 Meter hohen Schutz gegen Eindringlinge.

❸ Hainbuche

Botanisch: Carpinus betulus

Hainbuchenhecke
Als Klassiker in der Gartengestaltung gilt die Hainbuche – © JAG IMAGES – Fotolia.com

Die Hainbuche ist unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt. Genannt wird Sie auch Weißbuche oder Hagenbuche. Sie ist bestens geeignet für undurchdringliche Einfriedungen. Zudem strukturiert sie Ihren Garten und verleiht ihm ein klassisches Aussehen.

Das Laub ist im Frühling und Sommer frischgrün. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtendgelb und im Winter braun.

Nicht zuletzt sind es diese Eigenschaften der Hainbuche, die sie so beliebt machen: Sie ist frosthart, schattenverträglich und leicht in Form zu halten. Darüber hinaus eignet sie sich für niedere Hecken aber ebenso für bis zu 4 Meter hohe Wände. Damit bringt sie beste Voraussetzungen als Sicht- und Windschutz mit.

❹ Rotblättrige Blasenspiere ‚Diabolo‘

Botanisch: Physocarpus opulifolius ‚Diabolo‘

Blühende rote Blasenspiere
Mit ihren blutroten Blättern bildet die Rotblättrige Blasenspiere einen schönen Kontrast zu grünen Gehölzen – © F. D. Richards – flickr.com

Aufgrund der Farbintensität der Rotblättrige Blasenspiere ‚Diabolo‘ können Sie im Sommer tolle farbliche Ergänzungen zu grünen Hecken schaffen. Ihre rot bis rotbräunlichen Triebe und die blutroten Blätter bilden einen außergewöhnlichen Kontrast zu den grünen Sträucherhecken.

Zartrosafarbene Blütendolden erscheinen im Juni und Juli an dem Strauch, aus denen rote Balgfrüchte heranwachsen.

Dieses Laubgehölz ist starkwüchsig und pflegeleicht. Bis zu 3 Meter hoch kann es wachsen und hat einen aufrechtstrauchigen Wuchs. Weder an den Boden noch an den Standort stellt es höhere Ansprüche. Auch Wind und Wetter können der Blasenspiere nichts antun. Sie ist sehr robust und frosthart.

3Blühende Sträucher

Die winterblühende Zaubernuss besticht mit ihren gelben bis roten Blüten und deren Formen.

Es sind vor allem die Blüten mit ihren mannigfaltigen Formen, Farben und Düften, die diese Gruppe der Ziersträucher zu etwas besonderem macht. Eine Auswahl von vier Blütensträuchern haben wir für Sie zusammengestellt und geben Ihnen damit eine kleine Anregung.

❶ Zaubernuss

Botanisch: Hamamelis

Die Zaubernuss gehört zu den frostharten Winterblühern. Der besondere Reiz dieses Gehölzes liegt in den gelben bis roten Blüten und deren ungewöhnliche Formen.

Besondere Ansprüche bei der Pflege stellt die Zaubernuss nicht. Sie müssen allerdings Geduld üben, denn sie wächst sehr langsam. Ihre Wuchsform ist sparrig und breit ausladend. Sie kann bis zu einige Meter hoch werden.

Für dieses winterblühende Gehölz wählen Sie am besten einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Dabei ist darauf zu achten, dass dieser frei von Zugluft ist. Denn anhaltend stärke Kälte und Zugluft verträgt die Zaubernuss nicht. Die Blüte bleibt nur bei mildem Winterwetter gleichmäßig schön. Übrigens gibt es attraktive Sorten mit abweichenden Nuancen in der Blütenfarbe.

❷ Prachtglocke

Botanisch: Enkianthus campanulatus

Blüten der Prachtglocke.
Die Prachtglocke sorgt im trüben Herbst für eine außergewöhnliche Farbpracht – © Joe Mabel – commons.wikimedia.org

Wenn Sie einen Ziergarten anlegen wollen, dann sollten Sie die Prachtglocke in die engere Wahl ihrer Pflanzen ziehen. Sie sorgt im trüben Herbst für eine außergewöhnliche Farbpracht im Garten. Dieses attraktive Ziergehölz mit seinen gelblich-roten Blütenbüscheln, die einem Maiglöckchen ähneln, spricht mit seinen großen Dolden und seiner feurigroten Herbstfärbung das Auge des Betrachters an.

Wegen seines relativ langsamen Wuchses ist es besonders ideal für kleinere Gärten. Es fühlt sich recht wohl in der Gesellschaft mit Azaleen und Rhododendren.

Die Prachtglocke stellt allerdings einige Ansprüche an ihren Standort. Sie liebt die Helligkeit und kommt im Frühjahr und Herbst auch mit voller Sonne gut zurecht. An heißen Sommertagen bevorzugt sie jedoch einen halbschattigen bis schattigen Standort. In jedem Fall möchte sie windgeschützt stehen.

❸ Gartenjasmin „Schneesturm“

Botanisch: Philadelphus ‚Schneesturm‘

BBlütendolden des Gartenjasmins
Reich blühend und herrlicht duftend, das ist der Gartenjasmin „Schneesturm“ mit seinen gefüllten Blüten – © Emőke Dénes – commons.wikimedia.org

Seine herrlichen weißen Blütenbüschel und der betont aufrechte Wuchs machen den Gartenjasmin für Gartenfreunde richtig interessant. Je nach Sorte können seine Blüten gefüllt oder ungefüllt sein.

Zu den wohl beliebtesten Sorten zählt ‚Schneesturm‘, auch als Bauernjasmin bekannt. Die Blütenfülle gibt der Sorte ihren Namen. Während der Blütezeit von Mai bis Anfang Juli verströmt der ‚Schneesturm‘ einen herrlichen Duft.

Außerdem ist er schnellwachsend. Mit seinen sehr elegant überhängenden Seitenzweigen erreicht der Strauch eine Höhe von bis zu 2,5 Meter. Den Jasmin können Sie auf einen voll sonnigen oder halbschattigen Standort pflanzen. Ganz im Schatten sollten Sie Ihn allerdings nicht stellen.

❹ Perückenstrauch

Botanisch: Cotinus coggygria

Ein haartiger Zierstrauch
Der Perückenstrauch beeindruckt durch seine Herbstfärbung und seinen Haarschopf – © 7monarda – Fotolia.com

In seiner optischen Wirkung hält sich der Perückenstrauch im Frühjahr und Sommer eher zurück. Sein Laub ist grün oder dunkelrot und seine Blüte unscheinbar. Ihr furioses Finale hat die Pflanze im Herbst. Aus den Blüten entwickeln sich dann pomponartige Fruchtstände, die an Perücken erinnern. Untermalt werden diese von einer beeindruckenden Herbstfärbung der Blätter.

Das zu den tropische Sumachgewächsen zählende Gehölz ist vollkommen winterhart und in der Pflege sehr genügsam.

Die winzig kleinen Steinfrüchte des Perückenstrauchs sind nicht genießbar. Allerdings macht der Zierstrauch diesen Umstand durch die langen, abstehenden Haare wett. Diese umgeben die kleinen Früchte und geben der Pflanze im Herbst das spektakuläre Erscheinungsbild.

4Fruchttragende Sträucher

Den violetten Perlen hat die Schönfrucht ihren Namen zu verdanken – © GRIMAUD – commons.wikimedia.org

Mit ihrem außergewöhnlichen Fruchtstand, deren Farbe und Form der einzelnen Früchte haben sich die Fruchttragenden in dieser Gruppe qualifiziert. Bis spät in den Herbst verleihen die Früchte Ihrem Garten Farbe. An dieser Farbpalette können Sie auch mit den folgenden Gehölzen teilhaben.

❶ Schönfrucht / Liebesperlenstrauch

Botanisch: Callicarpa bodinieri

Im Herbst und im Winter sind die violetten Perlen der Schönfrucht, bekannt auch als Liebesperlenstrauch, ein echter Hingucker im eher winterlich tristen Garten. Die Zweige sind zum Schnitt geeignet und lassen sich hervorragend zur Dekoration verwenden.

Im Sommer wirkt die Schönfrucht durch violette Blüten anziehend. So ist der Strauch ein Blickfang für jeden Garten. Das Laub färbt sich im Herbst in gelbroten Farbtönen.

Im Winter werden die Wurzeln des Strauchs mit Laub, Kompost oder Mulch etwas geschützt. Bei sehr strengem Frost friert der Strauch leicht zurück. Er treibt aber im Frühjahr wieder aus.

Es ist zu empfehlen, dass Sie zwei Sträucher pflanzen. So können sich die Ziersträucher gegenseitig bestäuben und noch mehr „Liebesperlen“ tragen.

❷ Amethystbeere ‚Magic Berry‘

Botanisch: Symphoricarpos doorenbosii ‚Magic Berry‘

Blütenstand der Amethystbeere
Reizvoll ist die Amatystbeere „Magic Berry“ mit ihren glockenförmigen Blüten und den magentafarbenen Früchten – © Wouter Hagens – commons.wikimedia.org

Mit seinem zauberhaften Aussehen bietet die Amethystbeere magische Momente. Erste zauberhafte Eindrücke geben die typischen blassrosa Blüten. In einer wunderschöner Glockenform präsentieren sie sich ab Juni. Kurze Zeit darauf schmücken die ersten magenta bis scharlachroten Beeren den Strauch.

Dieser traumhafte Strauch wächst breit aufrecht und entwickelt überhängende Triebe. Dabei wird er etwa einen Meter hoch und etwa ebenso breit. Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Standort, ansonsten ist die Amethystbeere ziemlich Anspruchslos.

Sie können diesen Strauch vielseitig verwenden, beispielsweise für eine Gruppenpflanzung, als Blühhecke oder als Kübelpflanze.

❸ Pfaffenhütchen

Botanisch: Euonymus europaeus

Malerischer Strauch des Pfennhütchens
Ein dekoratives Ziergehölz für jeden Garten ist das heimische Pfaffenhütchen – © it.wikipedia.org

Das Pfaffenhütchen ist ein reich verzweigtes, sparrig wachsendes Gehölz und eignet sich für jeden Garten. Als Strauch kann er ungehemmt bis zu drei Meter hoch werden. Aber das Pfaffenhütchen ist sehr schnittverträglich und kann auf jede Größe zurückgeschnitten werden.

Seine intensive Herbstfärbung mit dem leuchtenden Laub ist beeindruckend. Die bizarr aussehenden Früchte sind in ihrer Form vergleichbar mit dem Hut eines Pfaffen. Ab August bist Oktober reifen die Früchte.

Für den Menschen ist die Pflanze leider komplett giftig, ganz besonders die Samen. Besonders angetan von den Früchten und Samen dieses Ziergehölzes sind allerdings Vögel.

Das Pfaffenhütchen kann auch als Hecke gepflanzt werden, muss dann aber regelmäßig geschnitten werden.

❹ Zierquitte

Botanisch: Chaenomeles

Blühender Zweig der Zierquitte
Fernöstliches Flair verleiht die Zierquitte mit ihren exotischen Blüten und duftenden Früchten in jedem Garten – © Ellica – Fotolia.com

Die Zierquitte stammt ursprünglich aus Ostasien und passt daher gut zu Themengärten im chinesischen oder japanischen Stil. Darüber hinaus ist das Rosengewächs für jeden Garten eine Bereicherung. Botanisch gehört es allerdings nicht zu den Quittengewächsen.

Im Frühjahr, von März bis April, vermittelt die reiche Blüte in Weiß, Rosa, Orange oder Rot einen fernöstlichen Charme in Ihrem Garten. Ihre duftenden, apfelähnlichen Früchte umschmeicheln den Gartenfreund im Herbst und Winter.

Nutzen können Sie die Zierquitten als Solitärpflanze, zur Fassadenbegrünung und ebenso als Hecke. Das Gehölz ist ausgesprochen vielseitig und dabei recht pflegeleicht. Die ausladenden Sträucher sind besonders frosthart und können je nach Art 1 bis 5 Meter hoch und 2 Meter breit werden. Ihre Früchte sind essbar aber sehr hart.


Foto1: © pia-pictures - Fotolia.com, Foto2: © Molisandor – pixabay.com, Foto3: © Ferenczné Joly - commons.wikimedia.org, Foto4: © 4028mdk09 - commons.wikimedia.org, Foto5: © Boronian - commons.wikimedia.org, Foto6: © JAG IMAGES - Fotolia.com, Foto7: © F. D. Richards - flickr.com, Foto8: © Hans – pixabay.com, Foto9: © Joe Mabel - commons.wikimedia.org, Foto10: © Emőke Dénes - commons.wikimedia.org, Foto11: © 7monarda – Fotolia.com, Foto12: © GRIMAUD - commons.wikimedia.org, Foto13: © Wouter Hagens - commons.wikimedia.org, Foto14: © it.wikipedia.org, Foto15: © Ellica - Fotolia.com

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