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Inkalilie pflanzen und pflegen – So wird’s gemacht

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Die Inkalilie ist eine zarte, fast schon exotische Blume, die im Garten sehr edel wirkt. Lesen Sie deshalb hier, wie auch Sie die Inkalie pflanzen können.

Inkalilien sehen edel aus
Inkalilien sehen edel aus

Die eigentlich aus den Subtropen stammende Inkalilie gehört sicherlich zu den beliebtesten Gartenliliensorten. Zumal sie recht gut in unseren Breitengraden gedeiht und in vielen bunten Blütenfarben im Gartenfachhandel angeboten wird – größtenteils sogar mehrfarbig. Die Inkalilie eignet sich aber auch hervorragend gut als Schnittblume und wirkt in gläsernen Vasen äußerst dekorativ.

Tipp:

Sollten Sie mal einen eher schlichten Blumenstrauß aufpeppen wollen, dann stecken Sie einfach ein paar Inkalilien dazwischen. So sieht der Strauß gleich viel edler aus.

Inkalilien anbauen

Die Inkalilie können Sie als Staude anpflanzen, die eine Wuchshöhe zwischen 50 und 100 Zentimeter erzielen kann. Die Staudenform erzielen Sie, indem Sie mindestens 3 bis 5 einzelne Lilien als Gruppe mit einem Abstand von circa 20 Zentimeter im Gartenbeet pflanzen.

Tipp:

Inkalilien können Sie bereits ab März am sonnigen Fensterbrett über Samen selbst heranziehen.

Beim Anpflanzen sollten Sie dann darauf achten, dass Sie einen mäßig sonnigen und auch windgeschützten Standort für diese filigrane Sommerblume aussuchen. Wobei ein nährstoffreicher, wasserdurchlässiger Boden eindeutig die beste Wahl ist. Diesen sollten Sie vor dem Anpflanzen der Inkalilie rechtzeitig mit Humus anreichern. Übrigens können Sie Inkalilien auch in Töpfen anpflanzen.

Inkalilien richtig pflegen

» Überwinterung:

Inkalilien sind nur bedingt winterhart und müssen entweder in einem frostfreien Raum überwintert oder gut geschützt im Freiland verbleiben. Inzwischen bietet der Fachhandel aber auch winterharte Sorten an.

Tipp:

Graben Sie die Rhizome im Spätherbst aus und überwintern Sie diese in feuchter Erde in einem frostfreien Raum (Handhabung wie bei Dahlien). Nach den Eisheiligen können Sie diese dann wieder ins Freiland bringen. Sie können die Freilandpflanzen aber auch gut mit Stroh ummanteln und noch zusätzlich mit einem Jutetuch abdecken (dieses mit Steinen beschweren).

» Düngen:

Während des Anwachsens und der Blütenbildung – die Inkalilie blüht alljährlich von Juni bis Oktober – benötigen sie auch regelmäßige Düngergaben, die Sie circa alle zwei Wochen über das Gießwasser verabreichen können.

» Gießen:

Die Menge des Gießwassers müssen Sie der jeweils aktuellen Wettersituation anpassen und Staunässe sollten Sie auch rund um die Pflanze vermeiden. Das Erdreich darf zudem nicht verhärten. Im Bedarfsfall müssen Sie die Erde regelmäßig mit einer Harke auflockern.

» Vermehren:

Haben sich die Inkalilien zu prächtigen Pflanzen entwickelt, können Sie diese durch Teilung der Rhizome im Frühjahr auch problemlos vermehren.


Foto1: © doris oberfrank-list - Fotolia.com

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