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Kamelien düngen – So machen Sie es richtig

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Damit Kamelien schön wachsen und reichlich blühen, ist es ratsam sie zu düngen. Doch Vorsicht! Werden sie nicht richtig gedüngt, können sie Schäden davontragen.

Kamelien sind sehr empfindliche Pflanzen
Kamelien sind sehr empfindliche Pflanzen

Kamelien sind sehr empfindliche Pflanzen und müssen deshalb überaus vorsichtig gedüngt werden. Sie sollten z.B. nur während der Zeit ihres Wachstums mit Dünger versorgt werden. Die Zeit des Düngens beginnt also zwischen Februar und April, eben dann, wenn der Austrieb der Blüten beginnt. Spätestens Ende Mai müssen Sie das Düngen einstellen, damit sich die Triebe zum Sommer hin richtig ausreifen können. Das gilt übrigens auch für Kamelien im Kübel.

Welchen Dünger benötigen Kamelien?

Greifen Sie in erster Linie auf Gründünger zurück, da Blühdünger zu wenig Stickstoff enthält. Zudem ist es ratsam auf Flüssigdünger zurückzugreifen, da dieser wesentlich schneller von den Pflanzen aufgenommen werden kann. Profis empfehlen für Moorbeetpflanzen z.B. Alkrysal. Der Dünger ist zwar nicht billig, dafür aber besonders ergiebig und lange haltbar. Die optimale Wirkung ist jedoch vom richtigen Gießverhalten und von der Durchlässigkeit des Substratbodens abhängig.

Wichtig:

Sollten Sie zu viel Dünger verwendet haben, kann es vorkommen, dass die Stickstoffsalze viel zu schnell ausgewaschen werden und nur noch die schädlichen Phosphor- und Kalisalze übrig bleiben. Damit die Kamelie keinen Schaden nimmt, greifen Sie in diesem Fall am besten auf organischen Dünger zurück. Dieser entlässt den Stickstoff viel langsamer. Empfohlen wird in diesem Fall Rhododendrondünger, der einen Anteil Guano enthält. Diesen organischen Dünger nur in der Menge eines Esslöffels zu Beginn des Wachstums einmal aufgetragen und einmal Anfang Mai. Als Alternative können wir Ihnen auch Fischmehl oder Hornspäne empfehlen.

Was tun bei einer Überdüngung?

Die Kamelienpflanzen sind für ihre Salzempfindlichkeit bekannt. Düngen Sie zu viel, können sich die Blätter an den Rändern schwarz verfärben. Das Gewebe stirbt also ab. Eine rechtzeitige Halbierung der Düngerkonzentration kann hier aber weiterhelfen.

Haben Sie hingegen sehr stark überdüngt, dann waschen Sie den Pflanzenballen am besten mit reichlich Wasser aus.


Foto1: © photocall - Fotolia.com

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