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Nerine – Pflanz- und Pflegetipps für die Guernseylilie

Nerinen, oder auch Guernseylilien, sind pflegeleichte Knollenblumen, die im Herbst ihre filigranen Blüten zeigen. Bevorzugt wird ein sonniger Standort.

Nerine
Ab September zeigen sich die filigranen Blüten | © Isilvia / stock.adobe.com
Im Botanischen wird sie auch als „Nerine bowdenii“ bezeichnet. Die hübsche Pflanze macht sowohl im Garten, als auch in Blumentöpfen und Kübeln optisch einiges her. Mit der richtigen Pflege entfaltet sie bis in den späten Herbst ihre Blüten.

Ihre Wurzeln hat die Guernseylilie in den Gebirgslandschaften Südafrikas. Selbst in einer Höhe von 3.000 Metern wächst sie noch ohne Probleme. Hierzulande ist sie häufig in Töpfen auf der Terrasse zu sehen oder in der Farbenpracht des Gartens.

Die hübsch anzusehende Pflanze gehört zur Familie der Amaryllisgewächse und ist sogar für Garten-Anfänger geeignet. Denn an ihren Besitzer stellt sie keine aufwändigen Anforderungen.

Kurzer Steckbrief zur Nerine (Guernseylilie)

Familie Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
Wuchshöhe: zwischen 30 und 80 cm
Wuchsform aufrecht wachsende Blütenzweige
Standort Sonne
Boden sandig-lehmiger Boden mit mäßigen Nährstoffen und viel Humus
Überwinterung bedingt winterhart

Standort und Boden

Bei der Nerine handelt es sich um eine Pflanze, die als Knolle in den Boden gesetzt wird. An diesen stellt das Gewächs nicht viele Ansprüche. So sollte er eine sandig-lehmige Beschaffenheit besitzen. Selbst wenn der Boden nur wenige Nährstoffe enthält, kann die Pflanze in ihm gedeihen. Hingegen ist es wichtig, dass er viel Humus aufweist. Dies ist besonders für die Pflanzung im Freiland zu beachten.

Beim Einsetzen in einen Topf wird hingegen ein humusreiches Substrat verwendet, welches man zusätzlich mit Sand vermischt. So erhält die Pflanze praktisch alles, was sie für einen geregelten Wuchs benötigt.

» Hinweis: Ganz gleich, ob die Knolle in den Topf oder ins Freiland gesetzt wird, sie bevorzugt immer die Sonne. Vor Wind sollte sie dagegen geschützt sein.

Nerine – wann am besten in den Garten pflanzen?

Wer sich dazu entscheidet, die Guernseylilie in den Garten zu setzen, wartet damit am besten, bis die Eisheiligen im Mai vorbei sind. Wichtig ist dabei außerdem, sie nicht zu tief in den Boden zu setzen. Andernfalls besteht das Risiko, dass sie zu faulen beginnen. Der Hals der Zwiebel darf ruhig oberhalb des Erdbodens zu sehen sein.
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Gepflanzt wird am besten in kleineren Gruppen, sodass zu gegebener Zeit eine üppige Blütenpracht entsteht.

Wann blühen Nerinen?

Erst später im Herbst, genauer von September bis November, zeigt die Nerine ihre schönen Blüten. Sie können von unterschiedlicher Farbe sein, je nach Züchtung. Bis zu zwölf Stück wachsen an einer Dolde heran.

Besonders prägnant ist dabei auch der Duft, den sie verströmen. Er besitzt eine schwere Note, ist für die meisten Menschen jedoch sehr angenehm.

Nerinen pflegen

Nerinen Blüte
Nerinen im leuchtenden Pink | © Nathaniel / stock.adobe.com
Die Nerine wird am besten – wenn sie erst einmal im Boden sitzt – nicht wieder ausgegraben. In diesem Punkt ist sie ein klein wenig empfindlich. Als Alternative kommt dagegen der jährliche Austausch der obersten Erdschicht in Betracht.

Während die Knolle in der Erde ruht, sollte sie weder gegossen, noch gedüngt werden. Erst wenn sie die ersten Blätter zeigt, ist es angeraten, sie zu gießen. Wenn sie dann erst einmal richtig blüht, ist es hingegen wichtig, sie regelmäßig zu wässern. Während dieser Zeit wird die Nerine, sofern sie ihr Leben im Topf verbringt, einmal pro Woche zusätzlich gedüngt. Im Beet dagegen kann man als Alternative auch Kompost nutzen.

Nerine überwintern

Da die Guernseylilie nicht ausgegraben werden sollte, ist es vor dem Winter wichtig, sie auf die kalte Jahreszeit angemessen vorzubereiten. Hierzu werden am besten die folgenden Maßnahmen ergriffen:

  • Im Garten wird eine dicke Schicht Reisig oder Laub auf die Pflanze gelegt.
  • Gedeiht sie im Topf, bringt man diesen im Winter an einen hellen Platz, an dem die Temperatur nie unter 10 Grad Celsius fällt.

Leider gibt es trotzdem keine Garantie, dass die Pflanze im Garten den Winter unbeschadet übersteht.

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