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Tipps zur Pflege des Rhododendron

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Er gehört einfach in jeden Garten, da er uns mit seinen wunderbaren Blüten verzaubert: die Rede ist vom Rhododendron. Allerdings blüht er nur mit der richtigen Pflege prächtig.

Rhododendron Pflegetipps

Der Rhododendron ist nahezu überall zu finden und extrem beliebt. Nicht nur, weil er so wunderschöne Blüten hat, sondern auch, weil er eigentlich relativ pflegeleicht ist. Das heißt jedoch nicht, dass Sie ihm gar keine Pflege zukommen lassen müssen. Bekommt er gar keine Pflegeeinheiten, kann es vorkommen, dass er nicht so gedeiht wie Sie sich das vorstellen. Beherzigen Sie jedoch stets die nachfolgenden Pflegetipps, dann werden Sie mit Ihrem Rhododendron gar keine Probleme haben. Er wird dann wunderschöne Blüten bekommen, die Ihren Garten in ein Meer aus Weiß, Rot, Gelb und Lila tauchen.

So pflegen Sie Rhododendren richtig

Standort:

Damit Rhododendren überhaupt gut gedeihen, ist der richtige Standort wichtig. Der Standort sollte zwar hell sein, aber nicht in der prallen Sonne liegen. Ideal ist ein Standort unter tiefwurzelnden Bäumen wie z.B. Kiefern. Geht es um das Pflanzen, so sollten Sie den Rhododendron in ein Loch setzen, das doppelt so groß ist wie der Wurzelballen. Die Ballenoberfläche sollte dabei auf Höhe der Erdoberfläche sein, also nicht zu tief setzen.

Gießen:

Sonne und hohe Temperaturen können dem Rhododendron sehr zu schaffen machen. Wenn es draußen also mal wieder richtig heiß ist und auch, wenn der Rhododendron einen Platz in der prallen Sonne bekommen hat, müssen Sie ihn regelmäßig und reichlich gießen. Rollt der Rhododendron seine Blätter ein, will er damit die Verdunstung verhindern. Das ist dann ein sicheres Anzeichen dafür, dass er dringend Wasser benötigt.

Düngen:

Wenn Sie Ihrem Rhododendron etwas Gutes tun möchten, dann düngen Sie ihn ab März regelmäßig mit einem Rhododendrondünger (achten Sie dabei auf die Angaben des Herstellers). Alternativ dazu können Sie aber auch auf Kompost zurückgreifen.

Außerdem ist es sinnvoll Mulch um die Pflanze herum auszubringen. Es hält die Feuchtigkeit besser im Boden und schützt den Rhododendron so vor dem Austrocknen. Außerdem gibt es Nährstoffe an den Boden ab und schützt die Wurzeln bei zu starker Sonneneinstrahlung.

Schneiden:

An sich müssen Sie den Rhododendron nicht schneiden. Rhododendren können aber recht groß werden, was nicht im jedem Garten willkommen ist. Dann müssen Sie sogar die Gartenschere ansetzen und den Rhododendron schneiden. Das machen Sie am besten im Herbst direkt nach der Blüte. Kürzen Sie dabei gleichmäßig etwa ein Drittel der Triebe auf ca. 50 Zentimeter.

verwelkte Blüten entfernen:

Blütenstände, die verwelkt sind, sollten Sie immer gleich ausbrechen, da es der Pflanze zu viel Kraft kostet Samen zu bilden.

Überwinterung:

Die hier erhältlichen Rhododendren sind in der Regel allesamt winterhart. Sie müssen hier also keine Vorkehrungen für den Winter treffen. Einzige Ausnahme bilden Rhododendren im Kübel. Sie brauchen im Winter unbedingt etwas Schutz. Stellen Sie die Kübelpflanzen am besten an einen hellen aber kühlen Ort im Haus. Muss die Pflanze draußen überwintern, weil der Kübel z.B. zu schwer geworden ist, dann umgeben Sie den Topf mit dämmenden Materialien wie z.B. Kokosmatten oder Luftpolsterfolie.

Der Wurzelballen darf auch im Winter nie komplett austrocknen. Sie müssen den Rhododendron also auch im Winter gießen. Machen Sie das immer an einem frostfreien Tag. Gießen Sie dabei nicht zu viel, denn friert es in der Nacht, entsteht im Wurzelbereich ein großer Eisklumpen.


Foto1: © Debu55y - Fotolia.com

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