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Was bedeutet Pflanzenveredelung?

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Auf den Begriff Pflanzenveredelung stoßen Hobbygärtner immer wieder. Wir klären in einer kurzen Zusammenfassung worum es sich dabei handelt.

pflanzenveredelung Bei der Pflanzenveredelung handelt es sich um eine indirekte Form der Pflanzenvermehrung, die auf vegetativer Basis stattfindet. In Deutschland ist dieser Arbeitsschritt auch als Kunst im Garten bekannt und genießt so, insbesondere in optischer Hinsicht, ein immenses Interesse.

So wird veredelt

Die Veredelung erfolgt grob gesagt in zwei Schritten. Ein Teil einer Pflanze wird entnommen und in eine andere Pflanze eingesetzt. Dadurch können andere Wuchsformen entstehen, aber auch neue Blüten oder Früchte. Veredelt werden die Pflanzen während ihrer Ruhephase. Aber auch in der Wachstumsphase kommen verschiedene Veredelungsarten zur Anwendung (abhängig von der jeweiligen Pflanze).

Während man bei den Ruhezeiten in Verbindung mit der Pflanzenveredelung überwiegend auf das Anplatten oder auch Anschäften zurückgreift, spielen bei den Wachstumsphasen die Rindenpfropfen und die Chipveredelung eine wichtige Rolle.

Seit wann werden Pflanzen veredelt?

Die Pflanzenveredelung wird als solche bereits seit der Antike angewendet. In den vergangenen Jahrhunderten wurde sie durch Menschenhand stetig perfektioniert und hat so an Komplexität und Volumen gewinnen können.

Pflanzenveredelung erfordert Hygiene

Bei allen Vorgängen der Pflanzenveredelung muss auf ein hohes Maß an Hygiene geachtet werden. Tragen Sie deshalb ein desinfizierendes Mittel (Hände) auf, so lassen sich Infektionen vermeiden.


Foto1: © animaflora - Fotolia.com

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