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Zuckerhut-Salat richtig lagern – So wird’s gemacht

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Ist der Zuckerhut-Salat erst einmal geerntet, muss er auch zubereitet werden. Mit der richtigen Lagerung hält er sich aber auch einige Zeit lang frisch.

Zuckerhut-Salat
Zuckerhut-Salat

Wenn wir über den Zuckerhut sprechen, ist nicht etwa die Rede von Rio de Janeiros Wahrzeichen oder dem süßen Zuckerkegeln, sondern von einer Salatart. Der Zuckerhut-Salat ist in heimischen Gärten sicher nicht so bekannt und auch nicht so weit verbreitet wie viele andere Salatsorten, aber dennoch sollten Sie einmal von dieser Salatart gehört haben.

Der auch als Zichoriensalat oder Fleischkraut bekannte Salat ist mit der Endivie nahe verwandt und stammt vom Radicchio und dem Chicorée ab. Die Blätter können Sie z.B. roh als Salat zubereitet genießen oder aber auch dünsten. Doch eines sollten Sie noch wissen, bevor Sie beim Kosten die Nase rümpfen: wie die Endivie, so enthält auch der Zuckerhut-Salat viele Bitterstoffe. Mit zunehmender Größe der Salatköpfe verliert sich der bittere Geschmack jedoch etwas. Lesetipp: Zuckerhut-Salat entbittern – Mit diesen 4 Tipps klappt’s!

Die richtige Lagerung des Zuckerhut-Salates

Wenn Sie Zuckerhut-Salat im Garten anbauen, werden Sie sich bei einem hohen Ernteertrag sicherlich die Frage stellen, wie Sie den Zuckerhut richtig lagern und somit so lange wie möglich frisch halten können. Das klappt am besten, wenn Sie sich an die folgenden Punkte halten.

❖ Erntezeitpunkt:

Leichten Frost verträgt der Salat ganz gut, weshalb Sie ihn im Winter auch durchaus noch im Beet lassen können. Lediglich wenn längere Frostperioden drohen, sollten Sie ihn lieber ernten.

❖ Lagerort:

Lagern Sie die ganzen Köpfe schön dunkel und kühl, so sind sie mehrere Wochen haltbar. Der Keller wäre der ideale Lagerort, so lange er trocken und luftig ist.

Wenn Sie keinen Keller besitzen, können Sie die Wurzeln und die äußeren Blätter auch entfernen, den Salat in eine Plastiktüte hüllen und ihn dann im Kühlfach aufbewahren.

❖ Lagerungsvarianten:

Am besten hängen Sie den Zuckerhut-Salat kopfüber am Strunk an einer Leine auf. Alternativ dazu können Sie auch die Wurzeln an den Salatköpfen belassen und sie dann in Zeitungspapier einrollen und in Kisten aufrecht nebeneinander aufbewahren.

Wichtig:

Lagern Sie mehrere Köpfe nebeneinander, so dürfen sich diese nicht berühren, denn es käme sonst schnell zu Druckstellen und somit auch zu Fäulnis. Wenn hingegen die äußeren Blätter eintrocknen, so ist das sogar nützlich, denn das ist eine natürliche Schutzschicht für den restlichen Salat.


Foto1: © Bernd S. - Fotolia.com

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