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Zypressen – Tipps zur Pflege

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Ob als Hecken- oder Solitärpflanze: wer Zypressen im Garten anpflanzt, hat mit ihnen in der Regel immer seine Freude. Es sei denn, Sie pflegen sie nicht richtig.

Zypressen: Tipps zur Pflege

Die Zypresse kommt aus der Mittelmeerregion und ist unter anderem in Griechenland, Zypern und Italien zuhause. Doch auch in unseren Gärten fühlt sie sich heimisch und wächst mit ihren Artgenossen um die Wette. Das Besondere an der Zypresse ist ihr geradliniger, schmaler Wuchs, der sie so besonders attraktiv macht. Doch der kann auch mal ausbrechen, weshalb Sie ab und zu die Gartenschere zücken müssen.

Das ist aber nicht die einzige Pflegemaßnahme. Zypressen brauchen auch etwas Wasser und Dünger, um prächtig zu gedeihen. Und auch im Winter müssen Sie einiges tun, damit die Pflanzen die kalte Jahreszeit gut überstehen. Zypressen brauchen also schon ein gewisses Maß an Pflege. Das heißt aber nicht, dass Sie unbedingt einen grünen Daumen haben müssen, denn die Pflegemaßnahmen halten sich in Grenzen. Dementsprechend ist die Zypresse also auch etwas für Anfänger, die sich einen Hauch von Toskana in den Garten holen möchten.

So gedeihen Ihre Zypressen prächtig

Schneiden:

Zypressen wachsen sehr schnell und können enorme Höhen annehmen. Wenn das gewünscht ist, müssen Sie sie nicht schneiden. Halten Sie die Zypresse hingegen als Heckenpflanze, dann ist ein jährlicher Rückschnitt im März oder August empfehlenswert. So dämmen Sie nicht nur das Wachstum ein, Sie stärken die Pflanze gleichzeitig auch noch.

Düngen:

Wie alle Gewächse so brauchen auch die Zypressen ein wenig Nährstoffe, um prächtig gedeihen zu können. Düngen Sie sie am besten im Frühjahr oder Herbst mit Kompost. Hornspäne sind aber auch empfehlenswert.

Zypressen, die Sie in Kübel gepflanzt haben, benötigen etwas mehr Dünger. Verabreichen Sie diesen Pflanzen von April bis September etwa alle vier Wochen etwas herkömmlichen Flüssigdünger über das Gießwasser.

Gießen:

Für die Zypresse ist Wassermangel einer der größten Feinde. Und das gilt sowohl für den Sommer wie auch für den Winter. Wenn es also lange nicht mehr geregnet hat, müssen Sie zur Gießkanne greifen und die Zypressen mit Regenwasser gießen. Das gilt auch an frostfreien Wintertagen. An heißen Sommertagen ist es sogar ratsam, mehrmals am Tag zu gießen.

Kleiner Tipp:

Damit sich im Kübel keine Staunässe bildet, müssen Sie eine Drainageschicht anlegen. Diese sollte am besten aus Kieselsteine, Tonscherben oder Lavasplit bestehen.

Überwinterung:

Zypressen sind nur bis circa -15 Grad winterhart. Deshalb müssen Sie sowohl die Freilandzypressen wie auch die in Kübel gepflanzten Zypressen im Winter gut schützen. Freilandzypressen schützen Sie z.B. am besten, wenn Sie Jutesäcke über sie stülpen. Wenn Sie die Zypressen im Topf halten, dann können Sie die Pflanzen im Winter nach drinnen holen. In einem hellen Raum bei Temperaturen zwischen 4 bis 8 Grad fühlen sie sich am wohlsten. Sie können die Kübel im Spätherbst aber auch mit Vlies und einer Noppenfolie umwickeln. Die Pflanze selbst schützen Sie am besten mit einem Jutesack.


Foto1: © Stefan Körber - Fotolia.com

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