Blüten ja, aber keine Früchte

Kürbisblüte
Unterschiedliche Gewächse aus der Familie der Kürbisse, also die Melone, die Zucchini und auch viele Freilandgurken, bilden sowohl männliche als auch weibliche Blüten an einer Pflanze aus. Damit Früchte entstehen, ist nicht nur die Blüte notwendig, auch eine Bestäubung der Blüten ist wichtig.
Für die Übertragung dieses Blütenstaubes sind wiederum Insekten zuständig. Und die sind keine begeisterten Flieger, wenn überwiegend regnerisches Wetter herrscht.
Ist die Blütezeit also durch viel Regen geprägt, kann es damit möglich sein, dass aus den schönen Blüten letztlich keine Früchte resultieren. Hobbygärtner können hier aber selbst Hand anlegen, um die Bestäubung manuell durchzuführen.
Blütenstaub per Pinsel übertragen
Ein Pinsel oder ein Wattestäbchen ist dabei ein hilfreiches Werkzeug. Bei allen zwittrigen Gemüsefrüchten, wie zum Beispiel den Tomaten, den Auberginen oder der Paprika, ist eine Bestäubung gewährleistet, denn allein der Wind oder kleine Erschütterungen bewirken eine Bestäubung der Blüten in direkter Nachbarschaft.
In einem Gewächshaus dagegen ist kein Witterungseinfluss vorhanden, der diese Bestäubung vornimmt und so muss der Hobbygärtner mit dem Pinsel eingreifen, um die Bestäubung anzustoßen und den Blütenstaub manuell auf die Blüte zu befördern. Gerade die Kürbisgewächse sind auf die Bestäubung per Pinsel nicht selten angewiesen.
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