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Petersilie anbauen – So wird’s gemacht

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Ob kraus oder glatt – Petersilie ist ein Kraut, das in keiner Küche fehlen sollte. Deshalb hier einmal erklärt, wie Sie Petersilie anbauen können.

Petersilie hat einen hohen Vitamin-C-Gehalt
Petersilie hat einen hohen Vitamin-C-Gehalt

Petersilie verfügt über einen hohen Vitamin-C-Gehalt

Wie selbstverständlich verwenden die Hausfrau und der Hobbykoch die sattgrüne, mit einem herrlichen Aroma ausgestattete Petersilie in unterschiedlichsten Gerichten. Ganz beliebt ist die Petersilie dabei zu vielen Arten von Kartoffelgerichten (z.B. im Kartoffelsalat, als Petersilienkartoffeln, usw.), als Würze in Salaten, als Pesto sowie als Dekoration auf dem Menüteller, etc. Weshalb die Petersilie in keinem Kräutergarten, in keinem Gemüsebeet und auf keiner Küchen-Kräuterinsel fehlen sollte.

Damit Ihre Petersilie stets prächtig gedeiht, möchten wir Ihnen hier nun einmal vorstellen, was Sie beim Anbau, bei der Pflege und bei der Ernte der Petersilie beachten sollten.

Anbau

Die Petersilie wird wie viele andere Kräuter auch häufig als Staudenpflanze im Fachhandel verkauft und kann praktisch an jedem nährstoffreichen, möglichst halbschattigen Standort eingepflanzt werden. Sie können die Petersilie aber auch in Pflanzentöpfen auf einem Fensterbrett halten.

Zudem können Sie den Samen der Petersilie (weitaus kostengünstigere Variante) aber auch ab Februar auf der Fensterbank, oder nach den Frosttagen im Freien, in üppiger Form aussäen. Üppig deshalb, weil die Petersilie meist nur sehr langsam anwächst. Also immer eine große Menge Petersilie säen.

Übrigens:

Wussten Sie eigentlich, dass die harntreibende und verdauungsfördernde Petersilie früher als Heilpflanze eingesetzt wurde und dass sie gegen Früh­jahrs­mü­dig­keit hilft?

Pflege

Den Boden rund um die Petersilie sollten Sie von Zeit zu Zeit immer wieder mit einer Harke leicht auflockern. Auch benötigt die Gewürzpflanze regelmäßig Wasser. Ein gleichmäßig feuchtes Erdreich liebt sie sogar sehr. Allerdings sollten Sie dabei Staunässe unbedingt vermeiden, weil die Petersilie sonst schnell eingehen kann!

Darüber hinaus können Sie die Petersilie im Frühjahr, insofern Sie den Freilandboden nicht mit Humus angereichert haben, ein klein wenig düngen. Bei Topfpflanzen ist eine frühzeitige Düngung generell empfehlenswert.

Ernte

Geerntet wird die Petersilie (überwiegend nur die Blätter) in der Regel von April bis Oktober. Anschließend können Sie das Küchenkraut entweder frisch verzehren oder auch getrocknet über die Wintermonate hindurch nutzen. Obendrein lässt sich aus getrockneten Petersilienblättern auch ein aromatischer Tee zubereiten.


Foto1: © IrisArt - Fotolia.com

2 KOMMENTARE

    • Nicht nur Petersilie, sondern auch Basilikum. Der allerdings am liebsten etwas erhöht, in einem Topf, wozu ich gerne Blumenkästen nutze.

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