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Freilandpflanzen mit Leitungswasser gießen – Das sollten Sie beachten

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Egal ob Obst, Gemüse oder Blumen: Wenn Sie Leitungswasser richtig aufbereiten, können Sie damit auch Freilandpflanzen gießen. Hier 3 Möglichkeiten dazu vorgestellt.

Leitungswasser ist für Freilandpflanzen oft zu hart
Leitungswasser ist für Freilandpflanzen oft zu hart

Gießwasser ist nicht gleich Gießwasser, wie so mancher fachkundige Gärtner zu berichten weiß und deshalb nicht einfach den Trinkwasserhahn aufdreht, sondern vermehrt auch auf Regenwasser zurückgreift, denn dieses ist wirklich hervorragend zum Bewässern von Pflanzen und auch Zimmerpflanzen geeignet. Viele Gartenbesitzer stellen im Garten deshalb gleich mehrere Regentonnen auf, um das kostenfreie Nass darin aufzufangen. Andere setzen hingegen auf Sammelspeicher wie z.B. einen Erdtank.

Wer allerdings keine Regentonne besitzt, der kann auch Leitungswasser zum Gießen der Freilandpflanzen nutzen. Dann allerdings müssen Sie das Leitungswasser vorher aufbereiten. Wir stellen Ihnen hier verschiedene Möglichkeiten dazu vor.

Leitungswasser für Freilandpflanzen aufbereiten

➤ Möglichkeit 1 – Leitungswasser abstehen lassen:

Je nach Wohnregion ist das Wasser aus der Leitung oftmals zu hart. Der pH-Wert ist also zu hoch. Erkennbar ist ein erhöhter pH-Wert meist an sich gelblich verfärbenden Pflanzenblättern. Sie können den pH-Wert allerdings auch mit Indikatorstäbchen (beispielsweise hier erhältlich) kontrollieren.

Ist Ihr Leitungswasser wirklich zu hart, können Sie diesem Problem entgegenwirken, indem Sie das Leitungswasser in einem Eimer länger abstehen lassen, damit sich der Kalk im Wasser absetzen kann. Das eigentliche Gießwasser können Sie dann von oben abschöpfen.

➤ Möglichkeit 2 – Vitamin C zugeben:

Sie können dem Leitungswasser aber auch reines Vitamin C beimischen. Dadurch wird es deutlich weicher und ist somit für Freilandpflanzen viel besser verträglich.

➤ Möglichkeit 3 – Leitungswasser abkochen:

Kleinere Mengen Gießwasser können Sie jedoch auch abkochen. Das sollte dann bei mindestens 60 Grad geschehen.


Foto1: © Stefan Körber - Fotolia.com

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