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Herbstanemonen – Tipps zur Pflege und dem richtigen Standort

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Wie Sie die Herbstanemone richtig pflegen, teilen und den perfekten Standort finden, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Unser Herbsttipp für Ihren Garten: Die pflegeleichte Herbstanemone beginnt alljährlich immer erst im Spätsommer zu blühen und wirkt der dann eigentlich schon langsam beginnenden Herbsttristes nochmals optimal entgegen. Kein Wunder also, dass sie deshalb schon lange Zeit gerade in den Bauerngärten zu den beliebtesten Spätblühern zählt.

Tipp: Die zart rosafarbenen oder weißen Blüten der Wildformen wirken besonders lieblich und eignen sich sehr gut als Schnittblumen für die Zimmervase. Inzwischen werden im Fachhandel aber auch immer häufiger neue Sorten in unterschiedlichsten Farben angeboten.

Herbstanemone – Der richtige Standort

Die bis zu 1,5 m hoch wachsenden Herbstanemonen werden gerne in Gruppen angepflanzt, wodurch sie während ihrer Blütenphase noch besser zur Geltung kommen können. Dabei bevorzugen sie einen nährstoffreichen, humosen oder auch mäßig lehmigen Boden.

Angepflanzt werden kann die Herbstanemone problemlos auch im lichten Halbschatten. Wobei sie dann auch einen oftmals von Natur aus schon feuchten Boden vorfindet. Gerne in unmittelbarer Nähe von Mauern oder Gehölzen. Denn eine direkte Sonnenbestrahlung verträgt sie nur, wenn sie regelmäßig gegossen wird – bereits schon vor Beginn der Blüte.

Tipp: Hoch wachsende Anemonenstauden immer an einem Gartenstab oder einem Zaunpfosten leicht anbinden, damit sie bei starkem Wind nicht abknicken.

Vermehrt werden kann die Herbstanemone durch Teilung der Stauden. Das Frühjahr stellt hierbei sicherlich den besten Zeitpunkt dar, weil die neuen Pflanzenstauden dann optimal über den Sommer hindurch anwachsen können. Als spätester Pflanztermin wird der August empfohlen.

Tipp: Im Frühjahr werden die Herbstanemonen leider oftmals von Schnecken angefressen, wogegen der Gärtner möglichst sofort vorgehen sollte.

Pflegetipps für die Herbstanemone

Wenngleich die Herbstanemone winterhart ist, sollte sie im Spätherbst trotzdem mit Laub angehäufelt oder mit Reisig abgedeckt werden, um sie vor starken Frösten zu schützen. Vor allem während der ersten beiden Pflanzjahre!

Weiterhin benötigt die Staude stets einen gleichmäßig feuchten Boden, jedoch darf dabei keinerlei Staunässe entstehen. Gerade an heißen Sommertagen muss die noch unscheinbar wirkende Pflanze regelmäßig bewässert werden.

Tipp: Den stets feuchten Boden rund um die Staude immer wieder mal auflockern. Im Frühjahr und nach der Blüte im Herbst kann zusätzlich beim Auflockern noch Kompost mit eingearbeitet werden.


Foto1: © maunzel - Fotolia.com, Foto2: © Andrea Krawczyk - Fotolia.com

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