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Katzenminze pflanzen – So wird’s gemacht

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Katzenminze ist nicht nur bei Katzen sehr beliebt, auch immer mehr Gärtner sieht man Katzenminze pflanzen. Was es dabei zu beachten gibt, lesen Sie hier.

Katzenminze: Staudenpflanze mit tollem Duft
Katzenminze: Staudenpflanze mit tollem Duft

Unterschiedliche Formen und Farben erhältlich

Die mehrjährig blühende Katzenminze ist im Gartenmarkt in verschiedenen Blütenfarben (weiß, gelb, rosa, lila, blau, etc.) und mit unterschiedlich geformten Blütenkelchen erhältlich. Sie können also sogar mehrere verschiedene Staudenpflanzen gleichzeitig in einem Gartenbeet beheimaten. Als langzeitig blühende Sorten der Katzenminze gelten unter anderem Walkers Low und Six Hills Giant.

» Tipp:
Aus Katzenminze können Sie unter anderem Tee herstellen. Dieser ist für seine besonders harntreibende Wirkung bekannt. Zudem wirkt solch eine Teemischung bei Bedarf auch fiebersenkend und krampflösend. Viele benutzen die Katzenminze darüber hinaus aber auch gerne als Kuchengewürz.

Katzen mögen den Minz-Geruch

Die bis zu 100 Zentimeter hoch wachsende Katzenminze zählt aufgrund ihres angenehmen Minz-Geruchs zu den inzwischen beliebtesten Staudenpflanzen unserer Breitengrade (geeignet für den Duftgarten). Ihren Namen erhielt sie einst, weil sich selbst Katzen von ihrem angenehmen Duft betören lassen. Nicht so jedoch bei Sorten, die neben Minze auch noch leicht nach Zitrone riechen. Denn diese mögen Katzen überhaupt nicht.

Katzen mögen den Minz-Geruch
Katzen mögen den Minz-Geruch

Übrigens:
Katzen mögen die herkömmliche Katzenminze zwar recht gerne, lassen sich aber nicht explizit durch die Staude in einen Garten locken. Keine Angst also vor einer Katzenplage.

Die Katzenminze ist aber auch bei Bienen und Hummeln sehr beliebt. Hier zählt sie nämlich zu den begehrten Nahrungspflanzen. Da diese Tierarten heute einem besonderen Schutz unsererseits bedürfen, können Sie durch das Pflanzen dieser Staudenpflanze also einen wichtigen Beitrag hierzu leisten!

Katzenminze pflanzen – So wird’s gemacht

Standort:

Die zumeist noch kleinen Stauden können Sie entweder direkt in ein Beet pflanzen, oder als Kübelpflanze auf einem Balkon bzw. einer Terrasse halten. Besondere Ansprüche an das jeweilige Erdreich stellt die Katzenminze dabei nicht.

Bei der Standortwahl sollten Sie einen möglichst sonnigen, minimal halbschattigen Platz aussuchen, an dem keinerlei Staunässe zu befürchten ist. Andernfalls droht der Katzenminze eine Wurzelfäule und sie geht ein.

» Tipp:
Katzenminze verträgt sich hervorragend gut mit Rosenstauden, weshalb Sie beide Pflanzen in unmittelbarer Nähe zueinander pflanzen können.

Katzenminze bevorzugt einen sonnigen Standort
Katzenminze bevorzugt einen sonnigen Standort

Pflege:

Gießen/Düngen:

Bei Trockenheit müssen Sie die Stauden regelmäßig wässern. Zudem sollten Sie diese im zeitigen Frühjahr mit wenig stickstoffarmem Volldünger düngen. Alternativ können Sie selbstverständlich auch Kompost rund um die Pflanze einarbeiten.

Rückschnitt:

Schneiden Sie die Katzenminze im Juli nach ihrer ersten Hauptblüte zeitige zurück, treibt sie meist noch ein zweites Mal aus und blüht bis in den Herbst hinein. Diese Triebe können dann über den Winter stehen bleiben und sollten erst wieder im Frühjahr abgeschnitten (Winterschutz) werden. Es werden allerdings auch Sorten angeboten, die lediglich von Juli bis September blühen und deshalb keinen zweiten Blütenstand gewährleisten.

Katzenminze vermehren:

Möchten Sie die Katzenminze vermehren, dann sollten Sie sich dazu am besten eine größere Staude aussuchen. Diese können Sie im Frühjahr dann problemlos teilen und so auf diese Weise die Pflanze vermehren.


Foto1: © maler - Fotolia.com, Foto2: © 14ktgold - Fotolia.com, Foto3: © kazakovmaksim - Fotolia.com

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