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Orangenblumen pflanzen und pflegen – Diese Tipps beachten

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Wer Orangenblumen pflanzen und optimal pflegen möchte, der muss kein großer Gärtner sein. Sie sollten dabei lediglich unsere Tipps beachten.

Orangenblumen verströmen einen herrlichen Duft
Orangenblumen verströmen einen herrlichen Duft

Einen feinen Hauch von Orangenduft versprüht diese wunderbar in Weiß blühende Orangenblume eine komplette Sommersaison hindurch und mit etwas Glück bzw. mit der richtigen Pflege sogar bis in den Oktober hinein. Genau wegen diesem Duft, der mediterranen Optik und ihrer relativ einfachen Pflege ist die Orangenblume auch schon längst zum Geheimtipp erfahrener Gärtner mutiert.

Aber selbst, wer kein erfahrener Gärtner ist, der kann diese tolle Blume pflanzen. Sie müssen dabei nur einigen wichtige Dinge beachten. Damit auch Sie sich am Anblick und an dem Duft dieser tollen Blume erfreuen können, haben wir deshalb hier einige Tipps für den Anbau und die Pflege der Orangenblume zusammengestellt.

Tipps für den Anbau der Orangenblume

Die mehrjährigen Orangenblumen werden im Gartenfachhandel in unterschiedlichen Größen als Kübelpflanzen angeboten. Problemlos können Sie die Blumen in dieser Form auch weiterhin auf der Terrasse und dem Balkonen halten (Wuchshöhe dabei circa 1 Meter).

Sie können die Orangenblume aber auch im Freiland in eine möglichst nährstoffreiche, jedoch kalkfreie Erde pflanzen. Das ist auch überhaupt kein Problem.

Tipp:
Bei einer Freilandbepflanzung sollten Sie aber auf einen möglichst sonnigen, bis mäßig halbschattigen und windgeschützten Standort achten.

» Orangenblume vermehren:

Ist Ihre Orangenblumen ausgewachsen, dann können Sie sogar jederzeit Stecklinge entfernen und für die Vermehrung nutzen. Diese Stecklinge sollten in einem Wasserglas erstmal feine Wurzeln ziehen, bevor Sie sie in kleinere Töpfchen umsetzen und zu einer Strauchpflanze heranziehen. Ab einer Wuchshöhe von circa 30 bis 40 Zentimeter können Sie die Pflanzen dann ins Freiland umsetzen.

Tipps für die Pflege der Orangenblume

Die ursprünglich aus Mexiko stammende Orangenblume zählt zu den immergrünen, kleinwüchsigen Ziergehölzen. Auch wird sie vielmals als Duftpflanze angepriesen, die über einen extrem lange Blütenphase verfügt. Denn sie entfaltet ihre imposante Blütenpracht von Mai bis Juni, je nach Klimazone sogar bis in den August hinein.

» Zweite Blüte fördern:

Lassen Sie die Orangenblume nach der ersten Blüte einmal komplett Trocknen, dann entfaltet der Strauch im Spätsommer sogar eine zweite Blütenpracht, die bis in den Oktober hinein andauern kann.

Tipp:
Verwelkte Blüten sollten Sie immer direkt am Zierstrauch abzupfen. Nach der letzten Blüte können Sie bei Bedarf auch ein Formschnitt (Stutzschnitt) vornehmen. Orangenblumen eignen sich hierbei sogar für einen Kugelbaumschnitt.

» Gießen:

Was das Gießen angeht, so müssen Sie die Orangenblume im Freiland nur während längerer Trockenperioden mit Wasser versorgen, Kübelpflanzen hingegen regelmäßig. Hierbei sollten Sie allerdings die Verwendung von kalkhaltigem Wasser und auch Staunässe weitgehend vermeiden.

» Düngen:

Beim Düngen von Orangenblumen müssen Sie grundsätzlich zwischen Kübelpflanzen und Freilandpflanzen unterscheiden. Während Kübelpflanzen bei Bedarf sogar wöchentlich gedüngt werden können (von März bis August), genügt den Freilandpflanzen alle 2 bis 3 Wochen eine mäßige Düngergabe.

Tipp:
Im Frühjahr und Herbst können Sie anstatt eines Volldüngers auch Kompost rund um den Wurzelstamm einarbeiten. Wodurch sich dann eine Volldüngergabe auf zumeist einmal monatlich reduzieren lässt.

» Winterschutz:

Orangenblumen, auch die inzwischen angebotenen Zuchtformen, sind nur bedingt winterhart (bis circa minus 15 Grad) und müssen deshalb im Freiland während der kalten Jahreszeit gut geschützt werden. Hierbei empfiehlt sich ein Anhäufeln des Wurzelstocks mit Erde sowie ein kompletter Schutzüberzug der Pflanze aus luftdurchlässiger Jute oder mit einem vergleichbaren Gartenvlies – Sie müssen einfach beides lose am Strauch befestigen.

Tipp:
Kübelpflanzen sollten im Winter am besten in einem kühlen Raum (0 Grad bis maximal 12 Grad) lichthell und trocken überwintern und auch erst nach den Eisheiligen wieder ins Freiland gestellt werden.

Friert der Freilandstrauch trotzdem über die Wintermonate zurück, treibt er mit ein bisschen intensiver Pflege (z.B. durch eine wöchentliches Düngen ab März bis zur Knospenbildung) im Frühjahr in den meisten Fällen jedoch wieder erneut aus.

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Foto1: © leafy - Fotolia.com, Foto2: © LianeM - Fotolia.com, Foto3: © JiSIGN - Fotolia.com, Foto4: © Gerhard Seybert - Fotolia.com

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