Sie mulchen gerne Ihren Garten und wünschen sich gleichzeitig mehr Farbe? Dann probieren Sie doch mal Pinienrindenmulch. 

Wer sich als Gartenbesitzer das ständige Unkrautjäten ersparen will und ungewollten Bewuchs unterdrücken möchte, der greift gerne zu einem bewährten Mittel, dem Rindenmulch. Doch nicht nur, weil der Rindenmulch gegen Unkraut schützt, ist die Baumrinde bei Gärtnern so beliebt.

Was Rindenhumus sonst noch so kann und was Pinienrinde als Alternative zur Rinde heimischer Gehölze so attraktiv macht, dass erfahren Sie in diesem Beitrag.

Mulchen – Nährstoffversorgung auf die natürliche Art.

Nicht nur Gartenbesitzer, sondern auch die Natur kennen die Vorteile des Mulchens. Wenn im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen und die Erde bedecken, handelt es sich dabei um eine ganz natürliche Art des Mulchens. Dabei geht es der Natur aber wohl weniger um die Bekämpfung von Unkraut als um die Versorgung des Bodens mit wichtigen Nährstoffen.

Genau das passiert auch, wenn Gärtner und Gartenbesitzer die freien Flächen in Beeten zwischen Blumen und Sträuchern mit Rindenmulch bedecken. Die Verbesserung der Bodenqualität ist die wohl wichtigste Funktion des Mulchens.

Die Regulierung der Bodentemperatur und eine natürliche Düngung sind ebenso wie die Reduzierung von Erosionseffekten, weitere positive Folgen der Auftragung von Rindenmulch im Garten.

Der NABU hat weitere Punkte aufgelistet, mit denen Sie im Garten aktiv Naturschutz betreiben und so der Umwelt helfen können. Viele Ideen lassen sich schnell und problemlos umsetzen.

Pinienrinde bringt Farbe in den Garten

Bei herkömmlichen Mulchprodukten handelt es sich in der Regel um die Rinde von heimischen Gehölzen wie Kiefern und Fichten. Nicht nur auf dem Boden, sondern, auch wenn es darum geht, ein Hochbeet zu befüllen und Rindenmulch zum Schutz von Pflanzen und Erde aufgebracht wird, ist der Mulch aus der Rinde dieser Bäume oftmals die erste Wahl.

Farbiger Rindenmulch.
Mulchfarbe richtet sich nach der Holzart. © nd700 / stock.adobe.com

Doch gibt es auch attraktive Alternativen. Zu Recht immer beliebter wird die äußere Haut der aus dem Mittelmeerraum stammenden Pinie. Die Pinienrinde zeichnet sich sowohl durch eine elegante orangerote Farbe aus als auch durch einen äußerst angenehmen Geruch und zahlreiche weitere Vorteile. Beete und Wege, die mit Pinienmulch bedeckt sind, sind umfassend geschützt und sehen dabei auch noch besonders gut aus.

Längere Haltbarkeit bedeutet weniger Arbeit

Neben den ästhetischen und olfaktorischen Vorzügen punktet der Rindenmulch der Pinie aber auch auf einer ganz anderen Ebene. Pinienrinde weist eine deutlich höhere Beständigkeit als der Rindenhumus anderer Baumarten auf.

Je nachdem, ob die Pinienrinde grob oder fein gekörnt ist, sorgt sie über mehrere Jahre hinweg für Schutz und ein attraktives Erscheinungsbild Ihres Gartens. Der Rindenmulch anderer Gehölze hält in der Regel kaum mehr als ein Jahr durch. Danach muss er aufgefrischt werden. Das ist nicht nur mit jeder Menge Arbeit, sondern auch mit einigen Kosten verbunden.

Die Körnung spielt bei der Haltbarkeit eine wichtige Rolle. Zur Wahl stehen:

  • Feine Körnungen bis max. 15 mm
  • Mittlere Körnungen zwischen 15 und 25 mm
  • Grobe Körnungen bis zu 40 mm
  • Deko-Rindenmulch zwischen 40 und 60 mm

Je grober die Körnung ausfällt, desto langsamer verrottet das Material. Aufgrund der entschleunigten Zersetzung muss der Rindenmulch der Pinie seltener erneuert werden.

Pinienrindenmulch.
Rindenmulch aus Pinie bringt Farbe in den Garten. © Matthew Benoit / stock.adobe.com

Für jeden Bereich die optisch passende Körnung

Ob der Rindenmulch grob oder eher etwas feiner gekörnt sein sollte, hängt in erster Linie vom Ort der Aufbringung ab. Eine feine Körnung eignet sich besonders gut für Mini-Hochbeete, Blumenkästen und andere Pflanzgefäße. Wer Rabatten, Steingärten oder kleinere Beete attraktiv gestalten und schützen möchte, ist mit einer mittleren Körnung perfekt bedient. Handelt es sich jedoch um Wege oder große Flächen zwischen Sträuchern, unter Bäumen und anderen Gartenbereichen, sollte zum groben Rindenmulch der Pinie gegriffen werden.

Rote Mulchschicht aus Pinienrinde.
Leuchtende Farbakzente mit Pinienrinde setzen. © Andrii Chagovets / stock.adobe.com

Als grundlegende Regel gilt hier, je größer die zu bedeckende Fläche, desto grober die Körnung des Rindenhumus.

Statt Rindenmulch in Grau mit Pinienmulch farbige Akzente setzen

Unabhängig von Körnung und Einsatzort ist die Pinienrinde ein Mulch, der als Langzeitdünger und Frostschutz ebenso erfolgreich eingesetzt wird wie als effektives Mittel zur Vermeidung von Unkrautbewuchs.

Was die Pinienrinde aber darüber hinaus auszeichnet, ist ihre attraktive orangerote Farbe. Unter ästhetischen Aspekten hat der Pinienmulch deshalb einen entscheidenden Vorteil gegenüber den grauen Rinden anderer Bäume. Wer seinen Garten mit Rindenmulch farbig gestalten möchte, kommt um die Pinienrinde nicht herum. Dass Pinienrinde auch noch richtig gut riecht und einen mediterranen Duft versprüht, trägt ebenfalls zu ihrer steigenden Beliebtheit bei.

Rindenmulch aus Pinie macht den Garten gesünder und attraktiver

Rindenmulch aus Pinie sorgt für einen gesunden Boden und verhindert das Durchdringen von Unkraut und anderen unerwünschten Pflanzen. Bei Pinienrinde handelt es sich um einen besonders hochwertigen Rindenmulch, der sich durch eine hohe Schutzwirkung, eine lange Haltbarkeit und durch eine attraktive Optik auszeichnet.

Es lohnt sich also durchaus, die angenehm duftende mediterrane Alternative zu grauem Rindenmulch aus Kiefer und Fichte einmal etwas genauer zu betrachten.

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Als zweifache Mutter lebe ich mit meiner Familie, Hund und Pferden auf dem Land. Nachhaltigkeit und ein angenehmes Miteinander sind mir besonders wichtig und werden in unserem Haushalt täglich vorgelebt. Genau wie meine Leidenschaft fürs Gärtnern und Schreiben.

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