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Schwarzäugige Susanne: Anbau und Pflege der afrikanischen Kletterpflanze

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Holen Sie sich mit der „Schwarzäugigen Susanne“ eine wunderschön blühende Kletterpflanze in den Garten! Wir zeigen Ihnen, wie sie gepflanzt und gepflegt wird.

Blüht in weiß, gelb und orange: die Schwarzäugige Susanne
Blüht in weiß, gelb und orange: die Schwarzäugige Susanne

Die ursprünglich aus Afrika stammende, bei uns noch wenig bekannte Kletterpflanze verfügt über eine ausgesprochen hübsche Blütenpracht, weshalb sie bevorzugt auf Balkonen, an Pergolen und zur Hausbegrünung gepflanzt wird. Wobei sie ihren eindrucksvollen, recht üppigen Blütenzauber sogar von Ende Mai bis in den Oktober hinein zur Schau stellt. Diese krautige, immergrüne Kletterpflanze schützt aufgrund ihres dichten Blattwuchses somit wunderbar vor neugierigen, ungewollten Blicken in den Garten und kann auch als Gartenraumteiler genutzt werden.

Die einzelnen Sorten der Schwarzäugigen Susanne unterscheiden sich dabei in erster Linie nach den Blütenfarben, die sich über weiß, in unterschiedlichen Gelbtönen bin hin zu einem leuchtenden Orange erstrecken. Ihren Namen erhielt die Susanne-Pflanze übrigens durch ihren schwarzen Mittelfleck im Blütenkelch.

Anbau der Schwarzäugigen Susanne

Die Schwarzäugige Susanne bevorzugt stets einen vollsonnigen, regen- und windgeschützten Standort. Weiterhin sollte ihr ein humoses Erdreich zur Verfügung stehen.

Egal, ob Sie die zumeist nur einjährig gehaltene Pflanze im Freiland oder in einen Topf einpflanzen – der Pflanzabstand zwischen zwei Susanne-Pflanzen sollte immer circa 50 Zentimeter betragen. Damit Sie dann bis zu 2 Meter hochranken kann, benötigt sie eine Rankhilfe bzw. ein Rankgitter. Oder Sie pflanzen sie in Balkonkästen ein und nutzen sie in diesem Fall als Hängepflanze.

➥ Tipp:

Wenn Sie verschiedenfarbig blühende Pflanzen miteinander kombinieren, sollten Sie die Kletterpflanzen am besten ineinander ranken lassen – daraus entsteht ein wahrer Hingucker im Garten!

Pflege der Schwarzäugigen Susanne

➤ Bewässerung:

Die Schwarzäugige Susanne müssen Sie während der Saison regelmäßig gießen. Dabei darf sich allerdings keine Staunässe bilden, denn diese verträgt sie überhaupt nicht.

➤ Düngen:

Weiterhin benötigt die Schwarzäugige Susanne in regelmäßigen Abständen (circa alle drei bis vier Wochen) eine Volldüngergabe.

➤ Überwinterung:

Generell wird die Schwarzäugige Susanne in unseren Gärten immer nur einjährig kultiviert. Allerdings gelingt mit ein wenig Geschick auch eine Überwinterung, wofür Sie die Pflanzen bereits ab September in einen hellen, frostfreien, kühlen Raum bringen müssen. Dann sollten Sie auch die einzelnen Pflanzenstöcke auf circa 50 Zentimeter Höhe abschneiden.

Während der Winter-Ruhephase dürfen Sie die Pflanze dann nur wenig gießen (immer nur kurz vor dem Austrocknen) und auf keinen Fall mehr düngen.

Ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) können Sie die Pflanze dann in ein größeres Gefäß oder direkt wieder ins Freiland umtopfen, wobei es sich empfiehlt, die schwarzäugige Susanne behutsam umzugewöhnen, sprich erst einige Tage im lichten Schatten ans Freiland zu gewöhnen.


Foto1: © BildPix.de - Fotolia.com

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