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Sind Tomaten gesund? – 6 wichtige Fakten

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Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten der Deutschen. Aber sind sie auch gesund? Was steckt alles drin in so einer Tomate? Wir verraten es Ihnen.

Sind Tomaten gesund?
© M.studio / stock.adobe.com

Tomaten sind einfach köstlich, gerade wenn sie aus dem eigenen Garten kommen. Im Wirtschaftsjahr 2012/2013 wurden z.B. 1,7 Millionen Tonnen Tomaten von den Deutschen vernascht. Das sind 20,6 Kilogramm pro Kopf. Kein Wunder also, dass die Tomate zum beliebtesten Gemüse der Deutschen zählt. Aber ist die kleine rote Kugel wirklich so gesund? Ja, sie ist es und zwar sehr. Nicht nur, dass die Tomate kalorienarm ist, sie hält im Inneren noch viele weitere Vorteile bereit.

Hier die 6 wichtigsten Fakten über Tomaten

❶ Kalorienarmes Gemüse:

Die Tomate besteht zu 95 Prozent aus Wasser, weshalb sie als sehr kalorienarm einzustufen ist. Pro 100 Gramm Tomaten kommen gerade einmal 17 Kalorien zustand. Durch das schnelle Sättigungsgefühl und der wenigen Kalorien sind Tomaten also perfekt für eine Diät geeignet.

Wer einen Garten besitzt und sich Tomaten anpflanzen kann, kann sich sehr glücklich schätzen. Aus dem eigenen Garten schmeckt Obst und Gemüse ja doch immer am besten.

❷ Schutz vor Sonnenbrand:

Ja, sie haben richtig gelesen, Tomaten schützen vor einem Sonnenbrand. Das Lycopin, dass für die rote Farbe zuständig ist, sorgt dafür, dass aus den Sonnenstrahlen freie Radikale abgefangen werden. Diese Radikale können nämlich unsere gesunden Hautzellen zerstören. Außerdem wird das Protein Prokollagen gebildet, das für eine gesunde Haut und höheren Schutz vor der Sonne sorgt.

Darüber hinaus wird das Lycopin auch mit Hautalterung und Krebs in Verbindung gebracht. So soll der sekundäre Pflanzenstoff die Hautalterung aufhalten und das Risiko an Krebs in Prostata, Lunge und Magen zu erkranken verringern.

WICHTIG:
Bei einem ausgedehnten Sonnenbad reicht der regelmäßige Verzehr von Tomaten aber nicht aus, um sich vor einem Sonnenbrand zu schützen. Also eincremen nicht vergessen!

❸ beugen Herz-Kreislauferkrankungen vor:

Zu hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte und Diabetes sind oft die Ursache von Arteriosklerose. Diese Arterienverkalkung ist wohl die am häufigsten auftretende Herz-Kreislauf-Erkrankung der Deutschen. Der Pflanzenstoff Lycopin nimmt einen positiven Einfluss auf das Cholesterin im Blut und beugt somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Körper vor.

❹ Vitamin-Bombe:

Nicht nur das Lypocin macht die Tomate so kostbar, darüber hinaus stecken viele wichtige Vitamine in ihr. Besonders hoch ist der Anteil an Vitamin C. 100 Gramm Tomaten enthalten ungefähr 20 mg, welches etwa die Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen eindeckt. Neben Vitamin C stecken aber auch die Vitamine A und E sowie wichtige Vitamine aus der B-Reihe in der Tomate.

❺ Reich an Kalium:

Wer ausreichend Tomaten zu sich nimmt, der braucht sich über einen Kaliummangel keine Gedanken machen. Tomaten sind reich an Kalium. Dieser Mineralstoff wirkt sich entwässernd und harntreibend auf den Körper aus.

VORSICHT:
Wenn Sie zu Nierensteinen neigen und zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen, sollten Sie den Verzehr von Tomaten so gering wie möglich halten. Tomaten enthalten nämlich steinbildende Oxalsäure.

❻ Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts:

Ein zu saurer Haushalt (Säure-Basen-Haushalt) kann für Krankheiten wie Gicht der Auslöser sein. Hier ist es jetzt natürlich wichtig, dass Sie das Verhältnis wieder in die richtige Bahn lenken. Dadurch, dass Tomaten eine harntreibende Wirkung haben, unterstützen Sie die Nieren bei ihrer Arbeit und sorgen so dafür, dass überschüssige Säure ausgeschieden wird. Zudem wirken sich Tomaten positiv auf das Blut aus. Sie sind blutbildend und blutreinigend.

Positive Aspekte von Tomaten auf einem Blick

  • entschlackend
  • entwässernd
  • verdauungsfördernd
  • blutreinigend
  • blutbildend
  • senken Cholesterin-Gehalt
  • stärken Immunsystem
  • bekämpfen freie Radikale im Körper
  • schützen vor Krebs
  • beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor

Lycopin-Gehalt in gekochten Tomaten deutlich höher

Wichtig zu wissen ist, dass in gekochten Produkten, wie Tomatenketchup, Tomatensauce, Tomatensuppe, pürierten oder passierten Tomaten deutlich mehr Lycopin enthalten ist, als in frischen Tomaten. Es entfaltet sich nämlich erst bei höheren Temperaturen, sodass in Tomatensuppen, -säften und in Tomatenmark die Dosis deutlich höher ist als in frischen Tomaten. Ihr Körper kann also mehr von dem Pflanzenstoff aufnehmen, wenn Sie Ihre Tomatenspeisen warm zubereiten. Hinzu kommt, dass Lycopin fettlöslich ist. Geben Sie also beim Genuss von Tomaten immer einen Tropfen Öl dazu.

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