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Fingerhut – 4 Eigenarten die Sie kennen sollten

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Fingerhut ist eine typische Gartenpflanze, kommt aber auch in der freien Natur vor. So schön die Blume auch ist, man muss einiges beachten und sollte auch die Eigenarten kennen. Nur so weiß man, warum sich der Fingerhut so verhält, wie er das tut!

Fingerhut

Fingerhut

Eigenart 1
Fingerhut ist zweijährig. Das heißt, er bildet im ersten Jahr eine Blattrosette und bildet erst im zweiten Jahr Blüten. Diese Blattrosette kann man oft mit Unkraut verwechseln, hier also Obacht geben.

 

Eigenart 2
Fingerhut blüht erst nach einem Kältereiz, der sogenannten Vernalisation. Das heißt, er braucht im Spätwinter eine Frostperiode, um Blüten bilden zu können. Wenn der Winter zu mild war, dann kann es sogar sein, dass der Fingerhut im zweiten Jahr ebenfalls nicht blüht, sondern noch ein weiteres Jahr damit wartet.

Eigenart 3
Fingerhut ist giftig. Hier sollte man besonders aufpassen, wenn man kleine Kinder hat. Auch für Hunde und Katzen kann die Pflanze tödlich sein. Das Gift heißt übrigens Digitalis.

Eigenart 4
Fingerhut muss man nicht säen, er sät sich selbst aus. Deswegen die verblühten Stiele einfach stehen lassen.


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