Start Tipps & Tricks Gewächshaus im Winter heizen – 3 Heizsysteme vorgestellt

Gewächshaus im Winter heizen – 3 Heizsysteme vorgestellt

29.985 views
1
Sag's weiter:

Ist der Winter da, sprießt im Gewächshaus oft nichts mehr. Rein theoretisch! Denn wer sein Gewächshaus beheizt, kann es auch im Winter zur Pflanzenzucht nutzen.

Beliebte Elektro-Gewächshausheizung von biogreen
Beliebte Elektro-Gewächshausheizung von BioGreen

Der Winter ist die Jahreszeit, in der im Garten Ruhe einkehrt, weil es hier bei den eisigen Temperaturen einfach nichts zu tun gibt. Alles ist abgedeckt oder zugeschneit, sodass uns Gärtnern eigentlich nichts anderes übrig bleibt als den Anblick des schneebedeckten und vielleicht auch winterlich geschmückten Gartens zu genießen.

Das Gleiche gilt übrigens auch für das Gewächshaus. Während hier im Sommer Tomaten wachsen, exotisches Obst seinen Duft verströmt und Kräuter sprießen, liegen die Gewächshausbeete im Winter oftmals brach. Leider, denn die Temperaturen lassen es im Winter einfach nicht zu auf normalem Wege Pflanzenzucht im Gewächshaus zu betreiben.

Aber mit „normal“ wollen wir uns doch nicht zufrieden geben, oder? Es gibt schließlich immer einen Weg seinen Willen zu bekommen. So können Sie Ihr Gewächshaus im Winter zum Beispiel beheizen und dann trotzdem Obst und Gemüse anbauen.

3 Heizsysteme für’s Gewächshaus vorgestellt

➤ elektrische Gewächshausheizung:

Wer schon beim Bau bzw. Aufbau des Gewächshauses daran gedacht hat, dieses mit Stromanschlüssen auszustatten, für den sollte eine elektrische Gewächshausheizung die erste Wahl sein. Gerät in die für Feuchträume geeignete Steckdose stecken, anschalten, fertig. Ganz praktisch, oder?

Das Gute an Elektroheizungen für das Gewächshaus ist auch, dass sie keine Abgase entwickeln und keinen Sauerstoff benötigen. So schützen Sie Ihre Pflanzen effektiv vor der Aufnahme von Schadstoffe, die bei der Verbrennung entstehen können. Außerdem sorgen Sie mit einer Elektroheizung gleichzeitig auch noch dafür, dass der Sauerstoffgehalt im Gewächshaus nicht zu stark reduziert wird. Einziger Nachteil: da diese Gewächshausheizungen mit Strom betrieben werden, lassen sie natürlich auch den Stromverbrauch steigen.

Unser Tipp:

Wenn Sie nur ein kleines Gewächshaus besitzen und dieses im Winter beheizen möchten, sollten Sie mal auf www.biogreen.de vorbei schauen. Hier finden Sie nämlich Elektroheizungen für das Gewächshaus, die sowohl für die stehende als auch die hängende Montage geeignet sind. Außerdem können Sie die Elektroheizungen hier auch bequem in Raten bezahlen.

➤ Gasheizung:

Propangasheizung fürs Gewächshaus
Propangasheizung ohne Geruchsbelästung fürs Gewächshaus (Hier mehr dazu)

Wenn in Ihrem Gewächshaus keine Steckdosen vorhanden sind, können Sie als Alternative auch auf eine Gasheizung zurückgreifen. Sie werden in der Regel mit einer Propangasflasche betrieben und können selbst größere Gewächshäuser (bis zu einer Größe von 30 Quadratmeter) beheizen. Sofern ein Gasanschluss vorhanden ist, können Sie die Gasheizung auch mit Gas aus der Leitung betreiben und so für ein angemessenes Klima im Gewächshaus sorgen.

Das Gute an Gasheizungen: etwa 99 Prozent der eingesetzten Energie werden tatsächlich in Wärme umgewandelt. Das macht sie sehr kostengünstig und energieeffizient. Dafür müssen Sie aber stets kontrollieren, ob die Gasflasche noch voll ist oder ob sie ausgewechselt werden muss.

Unser Tipp:

Auf www.amazon.de können Sie die Gewächshausheizung Frosty finden, die wir Ihnen sehr empfehlen können. Warum? Weil sie nicht nur eine optimale Wärmeverteilung durch die Strahlungsgitter garantiert, sondern auch noch thermostatisch regelbar ist (0-25 Grad) und zudem auch eine Sauerstoff-Mangelsicherung besitzt.

➤ Petroleum-/Paraffinheizung:

Paraffinheizung fürs Gewächshaus
Paraffinheizung: gut für kleine Gewächshäuser (von BioGreen)

Wem das Austauschen von Gasflaschen zu umständlich ist, der kann alternativ zur Gasheizung auch auf Brennstoffe wie z.B. Petroleum oder Paraffin setzen. Diese Heizungen sind allerdings eher etwas für kleinere Gewächshäuser, da sie nicht mit so einer starken Heizleistung wie der einer Elektro- oder Gasheizung daherkommen. Dafür entfallen aber die Anschlusskosten, mit denen Sie bei strom- oder gasbetriebenen Varianten rechnen müssen.

Zwar müssen Sie hier auch aufpassen, dass die Heizung stets mit dem Brennstoff versorgt wird, dafür profitieren Sie bei diesen Modellen aber von einer längeren Brenndauer. Sie müssen also deutlich seltener den Tank auffüllen.

Unser Tipp:

Wer nur ein kleines Gewächshaus besitzt, der kann statt auf eine Petroleum- oder Paraffingewächshausheizung zu setzen auch einfach mehre Teelichter bzw. einen so genannten Teelichtofen in das Gewächshaus stellen. Eine Anleitung dazu, wie Sie diesen kleinen Ofen selber bauen können, finden Sie z.B. auf www.kreativ-bastelstube.de.

Fazit:

Wer nur ein kleines Gewächshaus besitzt, der sollte ruhig auf die kostengünstigste Variante, sprich als auf die Petroleum- bzw. Paraffinheizung zurückgreifen. Wer hingegen ein größeres Gewächshaus besitzt, der sollte schauen, ob er mit einer Gasheizung oder einer Elektrogewächshausheizung günstiger fährt. Besteht schon ein Gasanschluss, wäre natürlich eine Gasheizung sinnvoll. Ist das Gewächshaus hingegen schon mit Steckdosen ausgestattet, ist eine elektrische Gewächshausheizung sinnvoller. Ist keines von beidem vorhanden, sollten Sie lieber auf eine Elektroheizung setzen, denn sie sorgt dafür, dass der Sauerstoffgehalt im Gewächshaus nicht zu stark reduziert wird, und außerdem müssen Sie bei dieser Heizvariante nicht ständig kontrollieren, ob der Brennstoff leer ist.


Foto1: © BioGreen OHG, Foto2: © BioGreen OHG, Foto3: © BioGreen OHG

1 KOMMENTAR

  1. Super toller Bericht! Ich danke euch 🙂
    Ich durchforste schon seit längerem das Internet auf der Suche nach einer passenden Heizung für den kommenden Winter und dachte schon ich werde nie das richtige Gerät finden bzw. mich entscheiden können welche Betriebsart ich nehmen sollte.

    Vielen Dank für die Hilfe 🙂

    Gruß Daniel

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT