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Kümmel pflanzen – So wird’s gemacht

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Es gibt einige Gewürze, die sollten einfach in keinem Garten fehlen. Dazu gehört z.B. der Kümmel. Lesen Sie hier, wie Sie in Ihrem Garten Kümmel pflanzen können.

Kümmel gehört zu den pflegeleichten Gewürzsorten

Viele antike Aufzeichnungen belegen, dass der Kümmel das wahrscheinlich älteste Gewürz unserer Erde ist. Wobei der ca. 1 Meter hochwachsende Kümmel besonders gerne zum Würzen von deftigen Speisen verwendet wird, um dabei deren Verträglichkeit zu stärken. In unseren Regionen wird der Kümmel z.B. häufig dazu verwendet, um damit leckere Bratkartoffeln oder auch Gewürzbrote zu verfeinern.

» Tipp:
Kümmeltee, Kümmelschnaps oder Kümmelöl wirkt vor allem bei starken Bauchschmerzen und Blähungen!

Da der Kümmel nicht nur sehr gut schmeckt, sondern auch wunderbar gegen Bauchschmerzen und Blähungen wirkt, sollten Sie diesen am besten immer zu Hause haben. Sie können ihn auch ganz einfach selbst anpflanzen. Sie müssen dabei nur die nachfolgenden Punkte beachten.

Kümmel pflanzen – So wird’s gemacht

Anbau

Die zweijährige Kümmel-Pflanze gehört zu den pflegeleichten Gewürzsorten und wächst bei uns nahezu allerorts. Bei der Standortwahl sollten Sie jedoch beachten, dass der Kümmel einen feuchten Boden bevorzugt. Der Standort kann zudem gerne sonnig, aber auch mäßig halbschattig liegen. Pflanzen Sie den Kümmel aber niemals in reine Sandböden, denn diese trocknen zu schnell aus.

» Tipp:
Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass Sie den Kümmel ein wenig windgeschützt anpflanzen, denn so kann er den Winterfrost besser überstehen.

Kümmel wird in jedem Gartenfachmarkt als Saatgut angeboten und kann dünn gestreut ca. 1,5 Zentimeter bis 2 Zentimeter tief in der Erde eingesät werden. Bester Zeitpunkt hierfür ist März bis Mitte April. Alternativ können Sie den Kümmel aber auch als Nachfrucht von z.B. Kresse (Ende Juli bis August) aussäen.

» Tipp:
Die Erde sollten Sie dann aber vorab mit Kompost bearbeiten (düngen). Diesen ca. 2 Wochen absetzen lassen und dann erst den Kümmel einsäen.

Pflege

Gießen:
Der Kümmel ist eine recht robuste, winterharte Kräuterpflanze, die in der Regel von April bis Juni des zweiten Anbaujahres erblüht. Während schon kurzer Trockenperioden sollten Sie den Kümmel, wie auch andere Kräuter im Garten, jedoch regelmäßig gießen.

Düngen:
Düngen können Sie den Kümmel, indem Sie im Herbst rundum die Pflanze Kompost, Tiermist oder aber Kuhdung Pellets einarbeiten. Alternativ dazu können Sie aber selbstverständlich auch einen Grunddünger verwenden.

Haben Sie den Kümmel in einen kalkarmen Boden eingepflanzt, dann sollten Sie obendrein noch Kalk in die Erde einarbeiten.

Ernte

In den Sommermonaten wird die Kümmelfrucht langsam braun. Das ist ein Zeichen dafür, dass sie geerntet werden kann. Diese müssen Sie dann einfach abschneiden.

Nach der Ernte müssen Sie den Kümmel gebündelt zum Trocknen aufhängen. Erst wenn die Bündel richtig trocken sind, können Sie die Kümmelkörner ausreiben und in Gewürzdosen aufbewahren.


Foto1: © gunnar3000 - Fotolia.com, Foto2: © The Photos - Fotolia.com, Foto3: © Maksim Striganov - Fotolia.com

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