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Prinzessinnenstrauch überwintern und pflegen – So wird’s gemacht

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Der Prinzessinnenstrauch, zählt zu den ganzjährig immergrünen Pflanzen. Hier einmal beschrieben, wie Sie den Prinzessinnenstrauch überwintern und pflegen sollten.

Prinzessinnensträucher sind nicht winterhart
Prinzessinnensträucher sind nicht winterhart

Der aus den Tropen (überwiegend aus Brasilien) stammende, in intensivem Violett blühende Prinzessinnenstrauch ist trotz seiner Anmut bei uns noch weitgehend unbekannt und auch nur selten im Gartenfachmarkt anzutreffen. Diese immergrüne Pflanze erblüht meist von Juni bis in den Herbst hinein und seine Blütenpracht wirkt dabei mystisch, denn das tiefe Violett der einzelnen Blüten zieht alle Blicke magisch auf sich.

Grundsätzlich ist der Prinzessinnenstrauch für eine Haltung im Wintergarten sowie an einem sehr sonnigen Standort im Freiland gut geeignet. Im Freiland sollten Sie den bis zu 100 Zentimeter hoch wachsenden Prinzessinnenstrauch am besten immer in Kübel einpflanzen, damit Sie ihn für eine Überwinterung in frostfreien Innenräumen leicht transportieren können. Ein sonniger Standort ist dabei besonders wichtig, da der Prinzessinnenstrauch bei zu viel Schatten sein Laubkleid schnell wieder abwirft und keinerlei Blüten bildet.

Hier noch weitere Hinweise, was Sie sonst noch alles bei der Überwinterung und der Pflege des Prinzessinnenstrauches beachten sollten.

Prinzessinnenstrauch überwintern

Prinzessinnensträucher sind nicht winterhart und müssen deshalb in frostfreien Räumen überwintert werden. Während in ihrer Heimat diese Phase als Ruhezeit ausgenutzt wird, ist dieser Zustand in besonders lichtdurchfluteten Räumen nur schwer zu gewährleisten. Die notwendige Ruhephase können Sie aber weitgehend dadurch herbeiführen, indem Sie den Strauch in einem hellen Raum mit durchschnittlich 10 Grad Zimmertemperatur unterbringen und relativ trocken halten, sprich also sparsam gießen.

Nach der Überwinterung müssen Sie den Prinzessinnenstrauch dann großzügig zurückschneiden, wobei Sie aber immer nur die einjährigen Triebe zurückschneiden sollten. Das mehrjährige Holz verträgt einen Einschnitt überhaupt nicht.

Prinzessinnenstrauch richtig pflegen

» Gießen/Düngen:

Während der kompletten Saison sollten Sie den Prinzessinnenstrauch immer mäßig feucht (ohne Staunässe) halten und regelmäßig mit Volldünger versorgen. Ideal ist hierbei die Verwendung eines speziellen Azaleendüngers. Mit diesem Dünger können Sie die Pflanzen in etwa alle ein bis zwei Wochen düngen.

Übrigens:

Das Gießen des Prinzessinnenstrauches mit Regenwasser wird in Fachkreisen als optimal bewertet – auch in den Wintermonaten!

» Umtopfen:

Ein Umtopfen ist in der Regel alle zwei Jahre empfehlenswert, wobei Sie möglichst hochwertige Erde verwenden sollten.

Problematisch ist bei der Pflanze lediglich die Tatsache, dass Sie diese regelmäßig zurückschneiden müssen. Grund hierfür ist, dass der Strauch nur sehr erschwert aus seinem Altholz austreibt und deshalb das Stutzen bei der Bildung neuer Pflanzenpaare als ausgesprochen hilfreich empfindet. Zumal die Pflanze sich auch nur schlecht verzweigt.

» Schädlinge bekämpfen:

Des Weiteren wird der Prinzessinnenstrauch ab und an auch einmal von herkömmlichen Schädlingen (wie z.B. Blattläusen) befallen, weshalb Sie ihm regelmäßigen Schädlingskontrollen unterziehen sollten. Bei einem Befall müssen Sie sofort mit einem Bekämpfungsmittel dem jeweiligen Schädling zu Laibe rücken.


Foto1: © Alison Bowden - Fotolia.com

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