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Cola-Kraut pflanzen – So wird’s gemacht

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Es gibt ja wirklich die merkwürdigsten Pflanzen. Dazu zählt zum Beispiel das Cola-Kraut. Warum dieses so heißt und wie es gepflanzt wird, lesen Sie hier.

Cola-Kraut schmeckt gut und ist ein Heilkraut
Cola-Kraut schmeckt gut und ist ein Heilkraut

Allein schon beim Ertönen ihres Namens erhält die bis zu 1,5 Meter hoch wachsende Gewürzstaude schnell größte Aufmerksamkeit bei Gärtnern. Dieses Kraut riecht nicht nur nach Cola, sondern es schmeckt auch noch danach. Wenn wundert es da noch, dass das Cola-Kraut in deutschen Gärten immer beliebter wird.

Die robuste und pflegeleichte Staude, die im Sommer mit hübschen gelben Blüten daherkommt, ist sogar vielfach verwertbar. So enthält das verdauungsfördernde Cola-Kraut z.B. ein ätherisches Öl, welches seine heilsame Wirkung bei Hauterkrankungen sowie Rheuma und Gicht entfalten kann. Fragen Sie doch einfach mal beim Heilpraktiker nach, wie Sie dieses Kraut am besten gegen Rheuma, Gicht und Hauterkrankungen einsetzen können.

Damit Sie das Cola-Kraut jederzeit zuhause haben, möchten wir Ihnen hier nun erklären, wie sich die Staude anpflanzen und verwenden lässt.

Cola-Kraut anpflanzen

Das mediterrane Cola-Kraut liebt die volle Sonne und verträgt dem zufolge auch bestens trockene, wenngleich auch humusreiche bis kalkhaltige Böden. Sie sollten die Böden allerdings am besten alljährlich mit Kompost anreichern.

Tipp:

Mit Cola-Kraut lässt sich sogar recht gut eine Pflanzenhecke gestalten, da Sie die Staude problemlos in Form schneiden können.

Einpflanzen können Sie das Cola-Kraut, welches vielmals auch als Eberraute bezeichnet wird, im Freiland im zeitigen Frühjahr (ab April). Dabei bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie Jungpflanzen im Fachhandel kaufen und direkt im Gartenbeet einsetzen, oder das Kraut über Samen selbst heranziehen.

Cola-Kraut richtig pflegen

» Rückschnitt:

Das mehrjährige, winterharte Cola-Kraut beginnt jedes Jahr ab Juli zu erblühen, wobei sich die Blüte leicht und locker bis in den Herbst hinein hält. Im Spätherbst sollten Sie an der Staude dann einen intensiven Rückschnitt vornehmen, damit sie im kommenden Frühjahr wieder voluminös austreiben kann.

» Gießen/Düngen:

Des Weiteren müssen Sie das Cola-Kraut nur während längeren Trockenperioden bewässern. Staunässe sollten Sie dabei allerdings dringend vermeiden. Und eine Düngung ist ausschließlich nur im Bedarfsfall notwendig.

» Überwinterung:

Ein extra Schutz in den Wintermonaten ist nicht von Nöten. Die Pflanze können Sie aber mit Blättern bzw. mit Herbstlaub anhäufen, dessen Verrottung für hervorragende Nährstoffe sorgt.

Verwendung des Cola-Krautes

Das Cola-Kraut können Sie alljährlich im Herbst ernten und jederzeit als Fleischgewürz und Fischgewürz nutzen. Aber auch zur Verfeinerung von Salaten bzw. im Kräuterquark und in Soßen kann dieses Kraut Verwendung finden. Oftmals wird es auch als Zusatz in Kräutertees eingesetzt, um deren Geschmack deutlich zu verbessern.

Wichtig:
Sie sollten unbedingt immer nur die Blattspitzen des Cola-Krautes verwenden bzw. verzehren, weil das komplette Blatt extrem bitter schmeckt.


Foto1: © StefanieB. - Fotolia.com

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