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Thermokomposter: Vorteile von Schnellkomposter im Überblick

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Ein Komposthaufen ist ja schön und gut, wenn er nur nicht so stinken würde. Thermokomposter tun das nicht. Sie bieten eh mehr Vorteile. Diese hier im Detail.

Thermokomposter bieten viele Vorteile
Thermokomposter bieten viele Vorteile

Immer häufiger trifft man in den Gartenanlagen auf einen hochwertigen Thermokomposter, der ein weit schnelleres Kompostieren von organischen Garten- und Küchenabfällen garantiert und zugleich lästige Insekten weitgehend in Schach halten kann. Aber nicht nur deswegen sind moderne Thermokomposter so beliebt. Sie bieten noch weitaus mehr Vorteile. Diese hier einmal im Detail.

Vorteile von Thermokomposter im Überblick

Vorteil 1 – schnellere Kompostierung:

Thermokomposter kompostieren die meisten Grüngut-Abfälle aufgrund von Wärmeentwicklung im Innenbereich bereits schon nach einer Saison (teilweise sogar innerhalb von nur sechs Monaten), während die Nutzung eines herkömmlichen Komposters meist die doppelte bis dreifache Zeit in Anspruch nimmt.

Vorteil 2 – keine unangenehme Geruchsbildung:

Beim Kompostieren mit einem Thermokomposter werden nicht nur Insekten in Schach gehalten, sondern auch gleichzeitig unangenehme Gerüche rund um den Kompostplatz deutlich minimiert, bzw. treten diese bei einigen Modellen sogar überhaupt nicht mehr auf.

Vorteil 3 – in verschiedenen Designs erhältlich:

Das moderne Kunststoffgehäuse eines Thermokomposters ist in unterschiedlichen Größen erhältlich und lässt sich dadurch problemlos auf die jeweiligen vor Ort vorherrschenden Bedürfnisse bzw. zu erwartenden Kompostmengen abstimmen.

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Obendrein werden Thermokomposter aber auch in verschiedenen Farben angeboten, wie häufig in Grün, aber auch in Anthrazit, Schwarz und Braun. Teilweise sind sie sogar mit einer chicen Holzvertäfelung versehen oder aber aus widerstandsfähigem Thermoholz gefertigt. Auf diese Weise müssen sie dann auch kein Schattendasein mehr fristen, sondern können als Gartenaccessoire nahezu überall im Garten aufgestellt werden.

Vorteil 4 – Keine Zugaben zur Beschleunigung der Verrottung notwendig:

Bei Nutzung eines Thermokomposters können Sie weitgehend auf Hilfsmittel, die den Reifeprozess des Grüngut-Abfalls hin zu Humus beschleunigen, verzichten, bzw. sollten Sie es nur in sehr geringem Maße zuführen (z.B. Kalk). Auf diese Weise amortisieren sich die Anschaffungskosten schon nach kürzester Gebrauchszeit wieder.

Vorteil 5 – dauerhafter Standort:

Thermokomposter gewährleisten obendrein einen dauerhaften Standort, sprich der Kompost muss bei Nutzung eines solchen Gerätes nicht mehr umgesetzt werden (Lesetipp: Kompost umsetzen – So wird’s gemacht). Und ein weiterer Vorteil wird damit beschrieben, dass sogar der fertige Humus bei einem Thermokomposter weitaus leichter aus dem unteren Behältnisbereich entnommen werden kann.

Vorteil 6 – wirkungsvolle Luftzirkulation:

Extrem wichtig ist für einen Thermokomposter seine integrierte Luftzirkulation, die durch zahlreiche Belüftungsvorrichtungen im Kunststoffgehäuse gewährleistet wird. Und der zugehörige Deckel muss nach einem Einfüllen von Grüngut-Abfällen stets sofort wieder verschlossen werden.

Durch die Luftzirkulation wird eine Schimmelbildung während des Verrottens von Grüngut-Abfällen vermieden. Gleichzeitig bildet sich dadurch kaum Feuchtigkeit im Innenraum des Komposters, was letztendlich wieder zu einer vereinfachten Entnahme der Humuserde führt.


Foto1: © jackwusel - Fotolia.com

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