Es gibt Pflanzen, die beeindrucken uns mit ihrem Aussehen. Dazu gehört auch die Zebra Haworthie. Was sie so besonders macht, erfahren Sie hier.

Zebra Haworthie
Prägnant ist bei dieser Sukkulente das Zebramuster – © MarieXMartin / stock.adobe.com

Die Haworthia Fasciata ist ein besonders hübsch anzusehendes Exemplar unter den Sukkulenten. Sie ist zudem das perfekte Gewächs für Anfänger und erfordert nur einen geringen Pflegeaufwand. Das ist auch der Grund, warum sie zu den beliebtesten Zimmerpflanzen gehört.

Herkunft

Die Haworthia Fasciata wird auch als Zebra Haworthie bezeichnet und gehört zur Familie der Grasbaumgewächse. Ihre Heimat befindet sich in Südafrika, genauer gesagt in Ostkap, einer kleinen Provinz des Landes. Zunächst war sie unter dem Namen „Apicra fasciata“ bekannt, doch erhielt sie mit fortschreitender Erforschung ihren heutigen botanischen Namen „Haworthia Fasciata“, der ihr vom britischen Insektenforscher und Botaniker Adrian Hardy Haworth verliehen wurde.





Aussehen und Wuchs

Die mehrjährige Pflanze wächst krautig und bleibt auch im Topf relativ klein. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 20 Zentimetern und wächst rosettenförmig. Die dunkelgrünen Blätter werden mit steigendem Alter immer mehr, sodass sich am Ende zwischen 60 bis 80 von ihnen im Topf aneinanderreihen. Prägnant ist hierbei das Zebramuster, das bei jüngeren Blättern noch schlicht erscheint und dessen Streifen mit der Zeit immer breiter werden. Ein besonders ausgeprägteres Zebramuster zeigt z.B. die Sorte „Big Band“.

Kurzer Steckbrief zur Zebra Haworthie

Zebra Haworthie (Haworthia Fasciata)
Familie: Grasbaumgewächse (Xanthorrhoeaceae)
Wuchshöhe: ca. 20 cm
Wuchsform: krautig wachsende Sukkulente, deren steil und leicht gebogen wachsende Blätter sich rosettenförmig aneinanderreihen
Standort: Absonne bis Halbschatten
Boden: mäßig nährstoffreicher Boden, der Kies und Sand enthält, sowie einen neutralen pH-Wert aufweist
Überwinterung: bei entsprechenden Temperaturen in der Wohnung möglich

Der richtige Standort

Als Sukkulente bevorzugt die Zebra Haworthie einen Platz, an dem es warm und vor allem hell ist. Direkt in die Sonne stellen, sollten Sie die Pflanze aber nicht. Zudem sollten Sie auf starke Schwankungen in Bezug auf die Lichtverhältnisse achten. Denn darauf reagiert die Haworthie empfindlich. Gewöhnen Sie die Zebra Haworthie deshalb schrittweise an die Veränderungen. Andernfalls wirft sie ihre Blätter mit der Zeit ab, die zunächst sämtliche Streifen verlieren.

Die Zebra Haworthie gedeiht prinzipiell gut auf der Fensterbank im Topf. Sie können sie im Sommer aber auch gut an die frische Luft stellen.

Der optimale Boden

Der Boden setzt sich idealerweise aus einem durchlässigen und lockeren Substrat zusammen, das Sand, sowie Kies enthält. So kann überflüssiges Gießwasser besser ablaufen, denn Staunässe mag die Haworthia Fasciata nicht. Der pH-Wert liegt zudem bestenfalls im neutralen Bereich, zudem sollte die Erde nicht viel Kalk enthalten, da die Pflanze hierauf empfindlich reagiert.

Informationen zur Pflege

Zebra Haworthie umtopfen
Wird der Topf zu klein, muss die Zebra Haworthie umgetopft werden – © Grandbrothers / stock.adobe.com

❍ gießen:

Wie viele andere Sukkulenten verträgt auch die Zebra Haworthie eine eher leichte Pflege. Zwischen den Monaten April bis November sollte sie etwa einmal pro Woche gegossen werden. Der Boden darf aber nicht zu nass werden, sonst fangen die Wurzeln an zu faulen. In Bezug auf das Wasser greifen Sie am besten auf Regenwasser zurück, da dieses kaum bis gar keinen Kalk aufweist.

❍ düngen:

Gedüngt wird die Haworthie hingegen nicht. Wenn Sie den Wuchs anregen möchten, können Sie ihr jedoch innerhalb der Sommermonate den Gefallen tun und einen Kakteendünger verabreichen. Setzen Sie diesen aber sparsam ein.

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❍ umtopfen:

Wird die Haworthie zu groß, ist ein Umtopfen erforderlich. Dies bietet sich auch im Frühjahr an, wobei Sie sämtliche Erde austauschen sollten. Dabei sollten Sie am besten gleich auch die Gelegenheit nutzen, um bräunlich eingefärbte Blätter zu entfernen.

Krankheiten und Schädlinge bekämpfen

Die Haworthie ist nicht besonders krankheitsanfällig. Dennoch sollten Sie bei der Pflege stets darauf achten, dass Sie nicht zu viel Wasser verabreichen. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln an zu faulen. Ebenso kann der Kalkgehalt des Wassers dazu führen, dass die Sukkulente eingeht. Die Pflanze reagiert zudem empfindlich auf zu viel Dünger. Je mehr sie bekommt, desto weicher werden die Blätter, die am Ende absterben.

Was Schädlinge angeht, sollten Sie die Zebra Haworthie regelmäßig auf einen Befall mit Schild- und/oder Wollläuse kontrollieren. Sie treten gelegentlich auf und können mit entsprechenden Gegenmaßnahmen vertrieben werden. Empfehlen kann ich zum Beispiel das Neudorff Promanal AF Neu Schild- und Wolllausfrei.

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Ansonsten ist die Howarthia eine sehr robuste Pflanze, die häufig eher durch Pflegefehler eingeht oder anfälliger ist, als durch Krankheiten oder Schädlinge.

Mutter, Hundebesitzerin und leidenschaftliche Hobbygärtnerin. Schon als Kind habe ich gemeinsam mit meinen Eltern den heimischen Garten bewirtschaftet und mich für dessen Gestaltung interessiert. Jetzt besitze ich meinen eigenen Garten und zeige meiner Tochter, wie einfach es ist Obst, Gemüse und Blumen selbst zu züchten. Ein Garten bedeutet viel Arbeit - er belohnt uns dafür aber auch mit einer reichen Ernte, wunderschönen Blumen und dem tollen Gefühl aus eigener Kraft etwas geschaffen zu haben.

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