Staudenrabatten Ton in Ton wirken verträumt und edel. Mit zwei und drei Hauptfarben wird ein kontrastreiches Gesamtbild im Staudenbeet erzielt.
Bei der Gestaltung von Rabatten spielen die Farben der Stauden eine herausragende Rolle. Sie können den verschiedenen Bereichen im Garten unterschiedliche Stimmungen verleihen. Ton-in-Ton-Pflanzungen üben dabei einen besonderen Reiz aus, da sie verträumt und edel wirken. Mit ihrem vorherrschenden Farbton lenken sie die Aufmerksamkeit auf unterschiedlichen Pflanzenstrukturen, verschiedene Blütenstände, Blattformen und Texturen.
Während die verschiedenen Wuchshöhen der Pflanzen der Rabatte eine bemerkenswerte Struktur verleihen, können auch Ton in Ton Pflanzungen großblütiger Stauden mit annäherndem Wuchs, Blühbeginn und Blühdauer das Gesamtbild einer Staudenrabatte bestimmen.
Übrigens vervollkommnen Stauden auch Rosenanlagen in der Ton-in-Ton-Gestaltung. Stauden gelten eher als pflegeleicht und dennoch stellen sie hohe Ansprüche an den Boden und eine sorgfältige Pflanzung.
Gute Bodenbearbeitung – blühfreudige Stauden

Stauden sollen viele Jahre, teilweise Jahrzehnte, im Boden verbringen und den Hobbygärtner mit gesundem Wachstum und einer herausragenden Blüte erfreuen. Daher ist es wichtig, den Boden für die Staudenrabatte gründlich vorzubereiten. Klingt banal, ist für dauerhaften Erfolg aber sehr wichtig.
Zum Start: Mit der Grabegabel den Boden vorbereiten
- Zuerst den Boden mit der Grabegabel bis zu einer Stichtiefe (ca. 25 cm) umgraben
- Unkraut entfernen – besondere Sorgfalt gilt den Wurzelunkräutern.
- Beim Auflockern des Bodens wird Kompost und verrotteter Mist untergearbeitet. Schwere und verdichtete Böden werden mit Sand durchlässiger. Dadurch wird Staunässe vermieden.
- Steine sind bei der Bodenbearbeitung auszusammeln.
- Locker und feinkrümelig sollte der Boden nach seiner Bearbeitung sein.
Ton in Ton aber nicht eintönig
Das Spiel zwischen einer Hauptfarbe und deren feinen Farbnuancen wirkt auf den Staudenrabatten oft monoton. Schon eine gut gewählte Kombination von Stauden unterschiedlicher Pflanzenhöhe, Blütenform und Blatttextur bringt Dynamik und Kontrast ins Beet. Kontrastreicher und somit belebender wirken insbesondere Rabatten mit zwei und drei Hauptfarben.

| Kontraste | Farbtöne | Beispiele im Bild |
|---|---|---|
| schwach | ❶ | Stauden: Farn und Funkien |
| mittel | ❶ ❷ | Violette Pflanzen, wie der rote Sonnenhut, wirken stark vor gelbem Sonnenhut. |
| stark | ❶ ❷ ❸ | Orange Schafgarbe schafft in Kombination mit gelber Schafgarbe und lilafarbenen Pflanzen für starke Kontraste im Beet. |


Stauden Ton in Ton auf welchem Standort?
Die Wahl der Stauden für den jeweiligen Standort ist schon eine kleine Herausforderung. Für einen Schattengarten im Wechselspiel zwischen Licht und Schatten eignen sich vor allem helle Farbtöne. Auf sonnigen Standorten kommen Stauden mit kräftigeren Farben und Farbnuancen zur Geltung.
| Standort | Farbtöne | Mögliche Stauden – Beispiele |
|---|---|---|
| schattig | · helles Rot · helles Orange · helles Blau · Grüntöne | · Prachtspiere, Bergenie · Bergenie, Elfenblume, Purpurglöckchen · Herbstalpenveilchen, Storchenschnabel, Eisenhut · Tafelblatt, Funkie, Kaukasus Vergissmeinnicht |
| halbschattig bis schattig | · Weiß · Gelb · Grün | · Weiße Waldglöckchenblume, Weißer Eisenhut. Wald-Geißbart · Gelbe Akelei, Frauenmantel, Gelbgrünblättrige Funkie · Grünweiße Segge, Grüngelb-laubiges Purpurglöckchen, Nieswurz |
| sonnig | · Rot · Orange · Gelb · Blau · Violett | · Rotviolette Raublatt-Aster, Rote Edelpfingstrose, Japanisches Blutgras · Orange Schafgarbe, Orange Fackellilie, Oranger Sonnenhut · Gelber Sonnenhut, Goldköpfchen, Großer Schuppenkopf · Knäulglockenblume, Kugeldistel, Enzian, Lavendel · Prachtscharte, Pechnelke |






