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Blauregen pflanzen – Tipps für ein überschäumendes Blütenmeer

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Blauregen hat wunderschöne und eindrucksvolle Blüten. Aber auch nur dann, wenn der Standort richtig gewählt wird. Wie sie den richtigen Platz finden und was Sie unbedingt beachten müssen, lesen Sie hier.

Blauregen pflanzen – Tipps für ein überschäumendes Blütenmeer

Der Blauregen, auch als Glyzinie oder Wisteria bekannt, besticht im Sommer mit seiner wallenden Fülle von lila-blauen Blüten. Zwar braucht es ein paar Jahre bis zur ersten Blüte. Aber wenn der Platz gut gewählt ist, auf dem die Kletterpflanze Fuß fassen soll, dann wird sie nicht allzu lange auf ihre Farbenpracht warten lassen. Schon mit dem Pflanzen des Blauregens wird eine wichtige Grundlage geschaffen, dass die Pflanze bestmöglich gedeiht.

Einen guten Standort wählen

Wer mit Blauregen die Fassade seines Hauses begrünen möchte, der sollte berücksichtigen, dass die Kletterpflanze zu den sogenannten „Würgern“ gehört. Ihre Triebe umschlingen Regenrohre und drücken diese mit der Zeit ein. Hobbygärtner wählen entweder gleich einen anderen Standort für ihre kletternde Pflanze oder aber schützen die Regenrohre am Haus, indem sie beispielsweise zwischen Fallrohre und Hauswand stabile Blenden anbringen. Diese verhindern, dass rankende Triebe sich um Rohre schlingen.

Wenn der Entschluss für eine Fassadenbegrünung gefasst wurde, dann muss vor dem Pflanzen eine strapazierfähige Rankhilfe an die Hauswand angebracht werden. Die Triebe vom Blauregen wachsen enorm schnell und brauchen einen sicheren Halt.

Gute Tipps zum Thema Rankhilfe für Blauregen bekommen Sie auch in diesem Video:

Blauregen schätzt eine sonnige und geschützte Lage und einen humosen, durchlässigen Boden, der nicht zu trocken sein sollte. Die junge Kletterpflanze wird in ein Pflanzloch mit lockerer Erde gesetzt und gut angegossen.
Anschließend sollte die Pflanze mit Erde angehäuft werden, das fördert ihren trieb.

Noch ein Tipp: Schwere Böden werden durchlässiger, wenn sie mit Sand angereichert werden. Sandhaltiger Boden wird mit Humus oder Kompost für die Pflanzung aufbereitet.


Foto1: © Alis Photo - Fotolia.com

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