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Gartenarbeit trotz Allergie? – Diese Tipps machen es möglich

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Sie hätten gerne einen Garten, sind aber leider Allergiker? Kein Problem! Beachten Sie unsere Tipps, dann können Sie trotzdem im Garten arbeiten.

Auch Allergiker können im Garten arbeiten
Auch Allergiker können im Garten arbeiten

Gerade im Frühling ist Pollenzeit und viele Allergiker leiden unter triefenden Nasen, juckenden Augen und Kopfschmerzen. Wer dann noch einen eigenen Garten besitzt und dort seine Arbeit verrichten will, ist manches Mal extrem geplagt. Zumal es einen allergenfreien Garten nirgendwo auf der Welt gibt! Es ist aber nicht nur die bekannte Pollenallergie, mit der so mancher Gärtner im eigenen Garten kämpft. Vielmals wird seine Arbeit auch bei einer Allergie gegen Insekten, Pilzen und Sporen oder anderen Allergieauslöser stark beeinflusst.

Allerdings können Sie diesem Problem, sollten Sie betroffen sein, entgegenwirken, wenn Sie künftig unsere Tipps bei der Gartenarbeit und Gartengestaltung ein wenig berücksichtigen.

9 Gartentipps für Allergiker

➤ Tipp 1 – Allergieauslöser kennen:

Setzen Sie nur Pflanzen im eigenen Garten ein, die bei Ihnen möglichst keine oder nur geringe Allergiereaktionen auslösen. Vorab sollten Sie deshalb am besten einen differenzierten Allergietest beim Arzt durchführen lassen.

➤ Tipp 2 – auf Duftpflanzen verzichten:

Sie sollten auch weitgehend auf Duftpflanzen verzichten, die gerade Ihre Atemwege nochmals negativ beeinträchtigen können.

Des Weiteren ziehen einige Pflanzen oftmals nützliche Insekten besonders stark an, die dann wiederum für Insektenallergiker schnell zum Verhängnis werden können. Als Insektenallergiker sollten Sie deshalb unbedingt auf eine Bepflanzung mit solchen Sorten verzichten!

➤ Tipp 3 – Nachbarn über Allergie informieren:

Wenn möglich sollten Sie auch Ihre direkt angrenzenden Nachbarn auf Ihre Allergie-Problematik aufmerksam machen. Bei einem guten Verhältnis lässt sich bestimmt ein Kompromiss finden, dass dann auch in des Nachbarn´s Garten auf bestimmte Pflanzen verzichtet wird.

➤ Tipp 4 – Gartenarbeit nicht im Sommer erledigen:

Einen Großteil der Gartenarbeit sollten Sie als Pollenallergiker im Herbst und als Pilz- und Sporenallergiker im Winter sowie im zeitigen Frühjahr erledigen, um wiederum während des hauptsächlichen Pollenflugs z.B. nur noch wenige Nacharbeiten verrichten zu müssen.

➤ Tipp 5 – Gartenarbeit nach Regentagen/am frühen Morgen erledigen:

Die saisonalen Gartenarbeiten sollten Sie am besten immer unmittelbar nach Regentagen bzw. am frühen Morgen verrichten, da die Pollenbelastung dann deutlich verringert ist.

➤ Tipp 6 – Rasen regelmäßig mähen:

Weiterhin sollten Sie auch regelmäßig Ihren Rasen mähen. Dies fördert nicht nur sein Wachstum, sondern verhindert auch sein Blühen. Als Rasenpollen-Allergiker (Heuschnupfen) kommt Ihnen das auf jeden Fall positiv entgegen.

➤ Tipp 7 – Thuja-Hecken pflanzen:

Wenn Sie Thuja-Hecken rund um Ihr Grundstück pflanzen, filtern diese umherfliegende Pollen aus den Nachbargärten. Allerdings können die Pflanzen bei Hautallergiker Ekzeme auslösen. Und auch beim Rückschnitt der Thuja-Pflanzen werden geringe Allergieauslöser freigesetzt.

➤ Tipp 8 – lange Kleidung tragen:

Gerade bei Hautallergien empfiehlt es sich zusätzlich bei der Gartenarbeit auch entsprechend langärmelige Kleidung, lange Hosen sowie Gartenhandschuhe zu tragen.

➤ Tipp 9 – geeignete Gartenpflanzen für Pollenallergiker:

Für Pollenallergiker gut geeignete Gartenpflanzen sind unter anderem Hortensien, Clematis, Azaleen und Rhododendron. Als weitgehend reizfrei gelten zudem Lupinen, Storchenschnabel, Iris, Salvien, Rittersporn und Löwenmäulchen.

Wenn möglich, sollten Sie als Pollenallergiker auch auf einen Steingarten mit seinen typischen Pflanzensorten umsteigen, da diese Art der Gartenanlage als relativ pollenarm gilt.


Foto1: © Udo Kroener - Fotolia.com

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