Pflanzen Stauden & Ziergräser

Große Sterndolde pflanzen, pflegen und überwintern

Wenn Sie Ihren Garten mit einem Hingucker versehen möchten, kann ich Ihnen die Große Sterndolde empfehlen. Sie ist hübsch anzusehen und sehr pflegeleicht.

Große Sterndolde
Die Große Sterndolde ist insektenfreundlich – © gratysanna / stock.adobe.com

Im Staudenbeet des heimischen Gartens macht sich die Große Sterndolde sehr gut. Die hübsch anzusehenden Blüten erinnern an kleine Nadelkissen, womit die Große Sterndolde während ihrer Blütezeit zwischen Juni und August den ganzen Garten bereichert. Da sie besonders pflegeleicht ist, eignet sie sich somit perfekt für Gartenanfänger.

Herkunft

Im Lateinischen wird die Große Sterndolde als „Astrantia major“ bezeichnet. Ursprünglich stammt sie aus Mittel- und Osteuropa, wo sie vorzugsweise in Wäldern und auf Wiesen zu finden ist. Ebenso findet man sie in der Nähe von Flussläufen und anderen Gewässern.

Aussehen und Wuchs

Ihre etwa 60 Zentimeter hoch wachsenden Stängel sind neben anderen Stauden vor allem durch ihre auffälligen Blüten gekennzeichnet. Sie sind übrigens auch der Grund dafür, dass man sie für einen Korbblütler halten könnte. Denn die kompliziert verzweigten Blütenstände sind korbartig angelegt. Trotz der Erscheinung, wird die Große Sterndolde aber zur Familie der Doldenblütler gezählt.

Kurzer Steckbrief zur Großen Sterndolde

Große Sterndolde (Astrantia major)
Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
Wuchshöhe: ca. 50 bis 70 cm
Wuchsform: krautig wachsende Pflanze, die Horste bildet
Standort: halbschattig
Boden: nährstoffreicher Boden mit hohem Humusgehalt, kalkverträglich und neutraler pH-Wert
Besonderheiten: insektenfreundlich
Überwinterung: winterhart
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Verschiedene Arten der Großen Sterndolde

Die Große Sterndolde gibt es auch in verschiedenen Züchtungen. Der grundlegende Unterschied bei den Sterndolden-Sorten ist die Farbe der Blüten. Besonders bekannt sind vor allem die Sorten:

  • Sunningdale Variegated
  • White Giant
  • Shaggy
  • Moulin Rouge
  • Venice

Neben den verschiedenen Farben der Blüten kann auch die Wuchshöhe ein wenig variieren. So entwickelt die Sorte Moulin Rouge eine Höhe von 45 Zentimetern, während Sunningdale Variegated bis zu 70 Zentimeter misst und White Giant sogar bis zu 80 Zentimeter hoch wird.

Standort und Boden

Am besten gedeiht die Große Sterndolde innerhalb eines feuchten Bodens, der sehr reich an Kalk und Humus ist. Der pH-Wert sollte im neutralen Bereich liegen, dazu mag sie es sehr nährstoffhaltig.

Gepflanzt wird sie idealerweise in Bereichen, die hauptsächlich im Halbschatten liegen. Zu viel Sonne bekommt ihr nämlich nicht. Wird die Pflanze gut gewässert, erträgt sie die Hitze jedoch ebenfalls relativ gut.

Als Pflanzennachbarn kommen vor allem andere Stauden wie Katzenminze, Lupinen oder Frauenmantel infrage.

So wird die Große Sterndolde richtig gepflanzt

Am besten setzen Sie die Große Sterndolde in den Monaten April oder Mai in den Garten. Werden mehrere gesetzt, halten Sie dabei einen Abstand von 30 bis 50 Zentimeter ein. Als gute Grundlage für den Boden arbeiten Sie zudem etwas Kompost in die Erde ein. Dazu kommt nach dem Pflanzen eine Schicht Mulch, damit die Feuchtigkeit besser gehalten werden kann.

So pflegen Sie die Große Sterndolde richtig

❍ gießen:

Die Große Sterndolde sollte reichlich gewässert werden, vor allem an sehr heißen Tagen. Staunässe verträgt sie jedoch nicht. Überschüssiges Wasser sollte deshalb gut ablaufen können.

❍ düngen:

Selbst, wenn die Große Sterndolde noch so nährstoffliebend ist, so benötigt sie keine zusätzliche Düngung. Sie gibt sich mit den vorhandenen Bedingungen im Boden zufrieden.

❍ schneiden:

Was ihren Schnitt angeht, müssen Sie nicht unbedingt zur Schere greifen. Lediglich das Aussondern von alten Blütenständen ist empfehlenswert, um somit eine zweite Blüte innerhalb der Saison zu ermöglichen. Zum Herbst hin wird die Pflanze dann einfach, möglichst nah im Bereich des Bodens, zurückgeschnitten.

❍ überwintern:

Zwar sind Große Sterndolden winterhart, es ist jedoch sinnvoll den Boden um die Pflanze herum mit etwas Reisig abzudecken. So kann sie im nächsten Frühjahr problemlos austreiben und hübsche Blütenstände bilden.

Wie sieht es mit Krankheiten und Schädlingen aus?

➮ Schnecken:

Besonders kurz nach der Einpflanzung ist es wichtig, die kleinen Pflänzchen zu schützen. Denn dann sind ihre Blätter besonders zart und Schnecken werden fast magisch von ihnen angezogen. Schneckenfallen und Schneckenzäune helfen jedoch.

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➮ Miniermotten:

Auf den Blättern bilden sich zudem manchmal gangartige Äderchen. Diese stammen häufig von Miniermotten, die mit entsprechenden Schutzmitteln vertrieben werden können. Ansonsten ist die Große Sterndolde sehr robust gegen Krankheiten und Schädlinge und muss daher nicht besonders behandelt werden.

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