Der Spitzahorn ist zwar sehr robust, aber vor einigen Krankheiten ist das Gewächs dennoch nicht gefeit. Besonders die Verticillium-Welke kann dem Spitzahorn erheblich schaden.

Der Spitzahorn (Acer platanoides) ist ein robustes Gewächs und ziert im Herbst mit seinem gelben Laub, das rot gezeichnet ist, unsere Alleen. Die Pflanze ist optimal an unser Klima angepasst und findet sogar in den Städten einen Lebensraum.

Saftig grünes Spitzahorn-Blatt.
Saftig grünes Spitzahorn-Blatt. | © BGphotoaesthetics – Fotolia.com

Dennoch bleiben Krankheiten und Schädlinge nicht gänzlich aus. Nicht selten sind Pflegefehler die Ursache für kränkelnde Gewächse. Somit können Hobbygärtner einiges zur Gesunderhaltung des Spitzahorns beitragen.

Besonders anfällig ist der Spitzahorn gegen folgende Krankheiten:

  • Echter Mehltau
  • Verticillium-Welke
  • Teerfleckenkrankheit

Wie Sie Krankheiten und Schädlinge erkennen und was Sie dagegen unternehmen können, ist im Folgenden nachzulesen.

Echter Mehltau – Weiße Flecken am Spitzahorn

Weiße Flecken auf Spitzahorn.
Spitzahorn – Echter Mehltau | © kazakovmaksim / stock.adobe.com

Der Befall von Spitzahorn mit Echtem Mehltau ist häufig bei in Städten angepflanzten Exemplaren zu beobachten. Es handelt sich dabei um eine Pilzkrankheit, die beim Spitzahorn spezifisch durch den Mehltaupilz Uncinula tulasnei verursacht wird. Obwohl der Echte Mehltau recht häufig vorkommt, sind keine nachhaltigen Schädigungen des Gewächses zu befürchten.

➡️ Wie erkenne ich Echten Mehltau am Spitzahorn?

Optisch ist ein Befall nicht zu übersehen. Die Blätter sind mit einem weißen, an Mehl erinnernden Belag überzogen.

➡️ Wie bekämpfe ich Echten Mehltau am Spitzahorn?

Vorerst entfernen Sie alle befallenen Blätter vor dem Blattfall. Diese gehören jedoch nicht auf den Kompost und sollten auch nicht auf der Erde liegen gelassen werden. Der Pilz würde den Winter auf den Blättern überleben und im Frühling erneut Schäden am Austrieb verursachen.

Tipp: Verbrennen Sie befallene Pflanzenteile oder entsorgen Sie diese über den Hausmüll.

➡️ Hausmittel gegen Echten Mehltau

Echter Mehltau lässt sich recht zuverlässig mit einem bewährten Hausmittel bekämpfen. Mischen Sie Frischmilch und Wasser in einem Verhältnis von 1:9 und sprühen Sie die Blätter kräftig damit ein.

Diese Behandlung sollte jeden zweiten Tag durchgeführt werden, bis sich kein Befall mehr feststellen lässt. Schwieriger wird es mit größeren Bäumen, wo Sie nicht mehr einfach an die Blätter herankommen. Hier sollte dann auf Mittel zurückgegriffen werden, die sich über das Gießwasser verabreichen lassen.

Verticillium-Welke am Spitzahorn

Die Verticillium-Welke ist weitverbreitet und befällt hunderte Pflanzenarten. Betroffen sind mehr als 70 Gehölze. Neben dem Ahorn sind auch Ulmen oder Linden vermehrt gefährdet. Das Schadbild, das die Verticillium-Welke an Erdbeeren oder Hopfen hinterlässt, ist besonders einschneidend und mit beträchtlichen wirtschaftlichen Schädigungen verbunden. Dabei ist der bodenbürtige Pilz in den letzten 20 Jahren deutlich auf dem Vormarsch.

➡️ Wie erkenne ich Verticillium-Welke?

Die Verticillium-Welke nimmt an den Ahorn-Wurzeln seinen Anfang. Dann entstehen speziell am Ahorn Risse im Stamm. Es treten braune bis grünliche Verfärbungen auf. Die Stammnekrosen treten besonders im unteren Bereich des Stammes auf.

Der Pilz lässt Blätter und Blüten welken, was dazu führen kann, dass die Blätter mitten im Sommer abfallen. Auf den ersten Blick, könnte der Hobbygärtner meinen, seinem Spitzahorn fehlt Wasser. Dies ist dann meist jedoch nicht die Folge eines Gießfehlers, sondern lässt sich damit erklären, dass der Pilz die Wasserleitbahnen des Gewächses blockiert.

Tipp: Bei der Verticillium-Welke sind zunächst die älteren Blätter betroffen. Jüngere Blätter wachsen zunächst wie gewohnt weiter. Im späteren Verlauf fallen auch die jüngeren Pflanzenteile ab und die komplette Pflanze stirbt ab.

Häufig tritt die Pilzkrankheit in heißen Sommern und während längerer Trockenperioden auf.

➡️ Wie bekämpfe ich Verticillium-Welke?

Die Verticillium-Welke ist recht aggressiv, zumal gegen den Erreger bislang keine geeigneten Mittel gefunden wurden. Alle vom Pilz befallenen Pflanzenteile sind umgehend zu entfernen. Schneiden Sie dabei bis in das gesunde Gewebe zurück.

Achtung: Der Spitzahorn verträgt das Beschneiden nicht sonderlich gut. Es tritt sehr viel Pflanzensaft aus und der Baum droht auszubluten, wenn die Wunden nicht mit einem speziellen Mittel verschlossen werden.

Häufig kommen diese Maßnahmen allerdings zu spät und die Pflanze ist nicht mehr zu retten. Damit sich der Pilz nicht weiter ausbreiten kann, entfernen Sie das Gewächs komplett mit seiner Wurzel und nehmen einen Bodenaustausch vor, bevor Sie die Stelle neu bepflanzen.

➡️ Verticillium-Welke vorbeugen

Bereits bei der Pflanzung können Sie einiges für die Gesundheit des Spitzahorns tun. Schaffen Sie optimale Standortbedingungen und stellen eine ausreichende Versorgung mit Wasser und Nährstoffen sicher.

Für den Spitzahorn ist ein sonniger bis halbschattiger Standort am besten geeignet. Jungpflanzen benötigen eine ausreichende Bewässerung. Die Pflanzen sollten nicht austrocknen, dürfen aber auch nicht zu nass stehen. Dadurch entsteht schnell Staunässe, die die Wurzeln schädigt. Kränkelnde Pflanzen sind weit anfälliger für die Verticillium-Welke.

➡️ Anfälligkeit durch die richtige Pflanzenpflege vermeiden

  1. Achten Sie auf einen durchlässigen Boden, welcher das Gießwasser gut abfließen lässt und die Pflanze vor Staunässe bewahrt.
  2. Gehen Sie beim Pflanzen vorsichtig zu Werke und verletzen Sie die empfindlichen Wurzeln nicht.
  3. Mischen Sie dem Substrat Kompost und Hornmehl (z.B. hier erhältlich) unter. Dies sorgt für eine natürliche Düngung und hält die Pflanze gesund.

Arbeiten Sie beim Schneiden des Spitzahorns mit scharfem und sauberem Gartenwerkzeug und verschließen die Schnittwunden der Pflanze mit Lehm oder Wundverschlussmittel.

Teerfleckenkrankheit am Spitzahorn

Schwarze Flecken am Ahornblatt.
Spitzahorn – Teerfleckenkrankheit | © Ronny Rose / stock.adobe.com

Auch die Teerfleckenkrankheit ist beim Ahorn recht häufig anzutreffen und wird häufig sogar als Ahornrunzelschorf bezeichnet. Verantwortlich ist der Rhytisma acerinum, eine Pilzart aus der Gruppe der Schlauchpilze.

Aus den Pilzgeflechten, die auch als Stroma bezeichnet werden, bildet sich im Frühling des Folgejahres der Fruchtkörper. Die schwarzen Blattflecken wölben sich auf und bekommen eine eher unregelmäßige Struktur. Im Frühling kommt es zum Ausschleudern der Sporen, welche dann junge Blätter infizieren.

➡️ Wie erkenne ich die Teerfleckenkrankheit?

Der Befall ist gut an den schwarzen Blattflecken zu erkennen. Die Pilzgeflechte erscheinen von Jahr zu Jahr deutlicher und entwickeln sich von kleinen, gelb umrandenden schwarzen Flecken zu auffälligen schwarzen Wölbungen auf den Blättern. Die Flecken sind etwa einen bis zwei Zentimeter groß und der gelbliche Rand zeichnet sich deutlich ab. Anfänglich erscheinen die Blattflecken noch gelbgrünlich. Befallen ist das komplette Blatt.

➡️ Wie bekämpfe ich die Teerfleckenkrankheit?

In der Regel sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Das Laub ist im Herbst sorgfältig zu entfernen und zu entsorgen, um einen erneuten Befall zu verhindern und den Kreislauf aufzuhalten. Tritt der Befall massiv auf, kann eine Bekämpfung mit entsprechenden Mitteln im Frühling Sinn machen.

Tipp: Die Teerfleckenkrankheit kommt bei in Städten angepflanzten Bäumen weit seltener vor als bei Waldbäumen, wo keine regelmäßige Laubentsorgung stattfindet.

Rotpustelkrankheit am Spitzahorn

Der Rotpustelpilz nutzt vor allem Wunden am Baum als Eintrittstore, die zum Beispiel beim Beschneiden oder durch andere Verletzungen der Rinde entstehen können. Sobald der Pilz über diese Wunden Zugang findet, schleicht er sich ins Innere des Baumes. Dort breitet er sich über die Saftbahnen aus und beginnt, sein Unwesen zu treiben.

➡️ Wie erkenne ich die Rotpustelkrankheit?

Die Rotpustelkrankheit wird von einem winzigen Pilz namens Nectria cinnabarina verursacht. Wenn es draußen feucht und nicht so sonnig ist, fühlt sich dieser Pilz besonders wohl und beginnt über offene Stellen in das Holz einzudringen.

Im Frühling und Sommer zeigt der Baum erste Anzeichen der Krankheit durch Welkeerscheinungen an Blättern und Trieben. Mit der Zeit kann die Krankheit sogar dazu führen, dass die Rinde seltsam verformt aussieht – fast so, als hätte der Baum Krebs.

Aber das deutlichste Zeichen zeigt sich vom Spätsommer bis Frühjahr, wenn winzige, rote Punkte auf den Ästen erscheinen. Diese 2 mm kleinen Fruchtkörper sind die Pusteln des Pilzes und quellen bei hoher Feuchtigkeit wie etwa Regen auf und die darin enthaltenen Sporen verbreiten sich über den Wind.

➡️ Wie bekämpfe ich die Rotpustelkrankheit?

Bei der Bekämpfung der Rotpustelkrankheit hat sich der gezielte Rückschnitt als effektive Maßnahme erwiesen. Durch das Entfernen aller infizierten Äste bis ins gesunde Holz im September kann die Ausbreitung des Pilzes eingedämmt werden.

Das Schneiden reduziert die Anzahl der Pilzsporen, die sich im nächsten Jahr verbreiten könnten. Ergänzend zum Rückschnitt ist es ratsam, den Spitzahorn mit organischen Nährstoffen zu versorgen. Um die Regeneration zu unterstützen, empfiehlt sich das Einbringen von reifem Kompost und Hornspänen in die oberste Bodenschicht.

Tipp: Befallenes Holz gehört nicht auf den Kompost, es kann verbrannt werden.

➡️ Rotpustelkrankheit vorbeugen

Um dem Rotpustelpilz wirksam vorzubeugen, ist eine sorgfältige Planung des Schnittzeitpunkts des Spitzahorns unabdingbar. Idealerweise erfolgen die Schnittarbeiten im Spätsommer, wenn trockenes Wetter das Eindringen des Pilzes in die Schnittstellen erschwert. Daher sollte auch unbedingt auf Schnitte während der Wintermonate verzichtet werden, da Frostschäden die Bäume anfälliger für Pilzbefall machen.

Bei den Schnittarbeiten sollte immer auf scharfe Schnittwerkzeuge zurückgegriffen werden, um glatte und kleine Schnittflächen zu erzielen, die schnell wieder heilen. Größere Wunden sollten, gerade, wenn das Wetter feucht ist, mit einem geeigneten Wundverschlussmittel verschlossen werden.

Krankheiten im Überblick

KrankheitenMerkmaleBekämpfung
Echter Mehltau• Es zeichnet sich ein weißlicher, an Mehl erinnernder Belag auf den Blättern ab.• Spritzungen mit einem Wasser-Milch-Gemisch können helfen.
• Bei größeren Bäumen geeignete Mittel über das Gießwasser verabreichen.
• Befallene Blätter entfernen und entsorgen.
Verticillium-Welke• Die Blätter welken und fallen ab.
• Zunächst sind die älteren Blätter betroffen.
• Plötzlicher Blattfall tritt inmitten der Wachstumsperiode ein.
• Das Schadbild ähnelt einer Pflanze, die zu wenig gegossen wurde.
• Bislang existiert kein geeignetes Mittel.
• Durch optimale Standortwahl und Nährstoffversorgung kann der Krankheit vorgebeugt werden.
Teerfleckenkrankheit• Auf den Blättern werden schwarze Flecken mit gelben Rändern sichtbar.
• Diese wachsen sich zu geschwürartigen Nekrosen aus.
• Das Laub ist im Herbst komplett zu entfernen und zu entsorgen, damit sich der Pilz nicht weiter verbreiten kann.
Rotpustelkrankheit• Im Frühling und Sommer Welkeerscheinungen an Blättern und Trieben.
• Spätsommer bis Frühjahr winzige, rote Punkte auf den Zweigen.
• Bei der Bekämpfung der Rotpustelkrankheit hat sich der gezielte Rückschnitt als effektive Maßnahme erwiesen.
• Durch das Entfernen aller infizierten Äste bis ins gesunde Holz im September kann die Ausbreitung des Pilzes eingedämmt werden.

Wird der Spitzahorn von Schädlingen befallen?

Der Spitzahorn ist leider nicht immun gegen diverse Schädlinge, die seine Gesundheit beeinträchtigen können. Zu den häufigsten Schädlingen zählen Blattläuse, Borkenkäfer, Rüsselkäfer und Miniermotten. Jeder dieser Schädlinge hat spezifische Auswirkungen auf den Baum und erfordert angepasste Bekämpfungsstrategien.

Blattläuse am Spitzahorn

Blattläuse und Ameisen auf einem Spitzahorn-Blatt.
Blattläuse und Ameisen auf einem Blatt. | © kazakovmaksim / stock.adobe.com

Blattläuse sind kleine Insekten, die sich von den Säften der Pflanzen ernähren. Durch ihren Saugvorgang entziehen sie den Pflanzen wichtige Nährstoffe, was zu einer Schwächung der Pflanze führen kann.

Während sie saugen, scheiden Blattläuse eine zuckerhaltige Flüssigkeit aus, die als Honigtau bekannt ist. Dieser klebrige Belag auf den Blättern kann dann zu weiteren Problemen führen, indem er die Oberfläche für die Ansiedlung von Rußtaupilzen bereitet, was die Photosynthesefähigkeit der Blätter beeinträchtigt. Zudem kann der Honigtau Ameisen anziehen, die wiederum die Blattläuse schützen, um sich von dem Honigtau zu ernähren, wodurch das Problem weiter verstärkt wird.

➡️ Blattläuse bekämpfen

Gegen Blattläuse helfen Hausmittel wie eine Mischung aus Schmierseife und Wasser (20g Schmierseife auf einen Liter Wasser), Neemöl (ein Teelöffel auf einen Liter Wasser) oder eine Lösung aus Milch und Wasser (200 ml Wasser auf 100 ml Milch mit zwei Tropfen Lavendelöl). Diese Lösungen können direkt auf die betroffenen Pflanzenteile gesprüht werden. Zudem tragen Nützlinge wie Marienkäfer und Florfliegenlarven zur natürlichen Kontrolle von Blattläusen bei.

Borkenkäfer am Spitzahorn

Borkenkäfer sind Schädlinge, die sich insbesondere in die Rinde und das darunterliegende Holz von Bäumen bohren, wo sie ihre Brutgänge anlegen. Diese Aktivität kann erhebliche Schäden an Bäumen verursachen. Obwohl Borkenkäfer verschiedene Baumarten befallen können, sind geschwächte Bäume besonders anfällig, da ihre Fähigkeit, sich gegen Eindringlinge zu wehren, bereits gemindert ist.

Bei Ahornbäumen können solche Schäden die Gesundheit und Stabilität des Baumes erheblich beeinträchtigen, da die Borkenkäfer die Leitungsbahnen unterbrechen, über die Wasser und Nährstoffe transportiert werden. Dies führt zu weiteren Stress für den Baum, kann dessen Abwehrkräfte weiter schwächen und im schlimmsten Fall zum Absterben des Baumes führen.

➡️ Borkenkäfer bekämpfen

Die Entfernung befallener Bäume, das Legen von Fangbäumen und die sachgerechte Behandlung des befallenen Holzes (z.B. durch Entrinden oder Verhäckseln) sind wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung. Zusätzlich können Stammschutzmittel eingesetzt werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Rüsselkäfer am Spitzahorn

Rüsselkäfer zählen zu den Schädlingsarten, die durch ihr Fressverhalten an den Blättern von Bäumen, wie dem Spitzahorn, auffallen. Ihr Instinkt treibt sie dazu, Löcher in die Blätter zu fressen, um sich von den darin enthaltenen Nährstoffen zu ernähren – ein überlebenswichtiger Prozess für ihre Entwicklung und Fortpflanzung.

Diese Nahrungsaufnahme, so natürlich sie für die Käfer auch sein mag, führt jedoch zu sichtbaren Schäden am Baum. Neben der ästhetischen Beeinträchtigung wirken sich die Fraßschäden negativ auf die Photosynthesefähigkeit der Blätter aus, was wiederum das Wachstum und die allgemeine Gesundheit des Baumes beeinflussen kann.

➡️ Rüsselkäfer bekämpfen

Rüsselkäfer, erkennbar an den Löchern, die sie in die Blätter fressen, können durch Absammeln und regelmäßiges Besprühen der Pflanzen mit Brennnesseljauche oder Neemöl bekämpft werden. Diese Methoden helfen, den Schädling effektiv einzudämmen und den Baum zu schützen.

Miniermotten am Spitzahorn

Heller Fraßgang von Miniermotten-Larve auf Ahornblatt.
Fraßgang der Miniermottenlarve | © kazakovmaksim / stock.adobe.com

Tatsächlich hinterlassen Miniermotten durch das Fressverhalten ihrer Larven auffällige Spuren in den Blättern. Diese Larven graben sich durch das Innere der Blätter und erschaffen so Gänge, die den Blättern ein markantes, von Minen durchzogenes Aussehen verleihen.

Die dadurch entstandenen Schädigungen beeinträchtigen nicht nur das äußere Erscheinungsbild der Pflanze, sondern können auch deren Photosyntheseleistung und somit die Vitalität der gesamten Pflanze negativ beeinflussen.

➡️ Miniermotten bekämpfen

Befallene Blätter sollten entfernt, Pheromonfallen aufgehängt und die Pflanzen regelmäßig mit Brennnesseljauche oder Neem besprüht werden. Ein sorgfältiger Rückschnitt sowie die gründliche Entsorgung von Herbstlaub können zudem die Überwinterungsmöglichkeiten für die Schädlinge reduzieren. Die Ansiedlung von natürlichen Fressfeinden wie Vögeln und Schlupfwespen unterstützt ebenfalls die Bekämpfung.

Wildverbiss am Spitzahorn

Wer in ländlichen Regionen lebt, der sollte die Stämme des Spitzahorns vor Wildverbiss schützen. Besonders Mäuse und Kaninchen bevorzugen die Stämme des Ahorns, besonders Jungpflanzen. Zum Schutz kann man spezielle Schutzgitter oder Manschetten aus robustem Material um den Stamm legen. Diese Maßnahmen verhindern, dass Nagetiere an die Rinde gelangen und ernsthafte Schäden verursachen.

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Ringo von Gartentipps.com

Gründer und Chef-Redakteur von Gartentipps.com. Hat auf dem Dorf (bei Oma) zwischen Stachelbeeren, Kirschbaum und Hühnerhof seine Leidenschaft fürs Gärtnern entdeckt.

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