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Tipps zur Bekämpfung von Giersch

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Giersch ist das unbeliebteste Unkraut schlechthin
Giersch ist das unbeliebteste Unkraut schlechthin

Giersch ist ein bekanntes Unkraut im Garten, welches sehr hartnäckig scheint und nicht leicht zu bekämpfen ist. Das Problem ist, dass sich die Pflanze auch über die unterirdischen Wurzeln gut verbreiten kann. Doch hier einige Tipps zur Bekämpfung von Giersch.

Bei der Bekämpfung müssen Sie sehr konsequent sein. Sobald sich die ersten zarten Blätter zeigen, sollte man sie gleich entfernen.

Tipp 1: Boden auflockern
Außerdem wird die Pflanze sehr geschwächt, wenn der Boden mehrmals im Jahr durch eine Hacke aufgelockert wird. Die Bekämpfung kann sehr langwierig sein und auch über mehrere Jahre hin andauern.

Tipp 2: Boden aufgraben
Eine Möglichkeit ist auch, dass Sie einen leichten und humusreichen Boden einfach aufgraben und Stück für Stück die Wurzeln entsprechend entfernen.

Tipp 3: Pappe und Rindenmulch nutzen
Ebenso gut kann man gegen den Giersch vorgehen, wenn man die betroffenen Stellen mit einer dicken Pappe abdeckt und nachher Rindenmulch darauf gibt. Nach spätestens zwei Jahre ist die Pappe verrottet und auch die unterirdischen Wurzeln sich abgestorben, weil sie nicht austreiben konnten.

Im schlimmsten Fall kann man jedoch nur noch zum Unkrautvernichter greifen, denn nur so lassen sich die problematischen und schnell wachsenden Pflanzen effektiv und in kurzer Zeit bekämpfen. Da die Samen lange keimfähig sind, sollte man immer ein Auge auf das Beet haben, um die kleinen Pflanzen sofort wieder zu entfernen.


Foto1: © WikimediaImages – pixabay

5 KOMMENTARE

  1. kleine Walwurz pflanzen – diese wucher so, dass die „Baumtropfen“ (Beinah) überwuchert werden.
    Ich hatte/habe recht guten Erfolg damit.

  2. Guten Morgen! Giersch ist viel zu wertvoll, um ihn auszurotten. Essen Sie ihn doch lieber auf. Er ist ausgesprochen gesund und die jungen Blätter sind sehr schmackhaft. Als kleingeschnittene Beigabe zu Kräuterquark, Kräuterbutter, Suppe, Kartoffelsalat…. Er ist ein altes Heilkraut, früher genannt Zipperleinskraut, wirksam gegen Gicht und Rheuma. Einfach immer wieder abschneiden und Sie haben immer junge Blätter. Gruß von Christa Zita

  3. Giersch schmeckt sehr lecker. Im grünen Smoothy, als Spinat oder auch roh ( die Babyblättchen) ist er eine echte Bereicherung. Die Doldenblüten sind hübsch, auch in jedem Blumenstrauß. Die Insekten lieben die Blüten.
    Früher hat man Giersch in Klostergärten angebaut, wegen seiner vielen Vorteile.
    Ich halte Giersch mit dieser umfassenden Nutzung in Schach.

  4. Ich finde es sehr schade, daß sie Giersch als Unkraut bezeichnen. Giersch ist ein sehr gesundes Wildkraut und ist als Salat oder als Smoothie etc. sehr lecker und gesund. Es hilft den oft so übersäuerten Menschen vor allem bei Gicht hervorragend wirksam. Man sagt auch, daß der Giersch dort wächst, wo die Menschen ihn brauchen.

  5. Warum soll man Giersch entfernen??? Ein Pflanze, die so vielseitig zu verwenden ist und dabei so gesund (gut z. B. gegen Rheuma!). Man kann die jungen Blätter und die Blüten im Salat genießen, man kann Spinat oder Pesto aus den Blättern zubereiten, sie zu getrockneter Suppenwürzmischung und in Eintöpfen verwenden. Und wenn ich es nicht essen will: ein Beet voller blühender Pflanzen sieht auch ohne gießen – völlig pflegeleicht – wunderschön aus!

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