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Begonie als Zimmerpflanze halten – Wichtige Tipps zu Standort und Pflege

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Begonien sind nicht nur etwas für Garten, Balkon und Terrasse. Auch in der Wohnung fühlen sie sich pudelwohl. Allerdings aber auch nur, wenn Sie sie richtig pflegen.

Einige Sorten eignen sich besonders als Zimmerpflanze
Einige Sorten eignen sich besonders als Zimmerpflanze
Sie macht nicht nur im Freien eine ausgezeichnete Figur: Die Begonie ist auch eine faszinierende Zimmerpflanze. An einem hellen, nicht zu warmen Standort entfaltet sie ihre ganze Pracht und erfreut ihre Betrachter. Die unglaubliche Artenvielfalt bietet dabei sowohl blühende Exemplare wie auch Blattbegonien. Man unterscheidet bei den Zimmerbegonien also Pflanzen, die viele Blüten tragen, und Blattbegonien. Bei den Blattbegonien sind die Blätter je nach Sorte gezackt, gefranst oder gerollt und verschieden groß. Viele Sorten bestechen auch mit wunderschönen Blattzeichnungen in Grün- und Rottönen. Das Beste daran: der Pflegeaufwand ist gering und Begonien sind robust und langlebig.

Geringer Pflegeaufwand, fantastische Wirkung!

Es gibt spezielle Sorten, die als Zimmerpflanzen besonders gut geeignet sind. Dazu zählt zum Beispiel die Königsbegonie. Sie gehört zu den Begonia Rex-Hybriden und ist in vielen Arten erhältlich. Die auffälligen Blätter können bunt oder einfarbig sein. Ein weiteres Prachtexemplar unter den Blattbegonien ist die Wimpernbegonie. Die hellgrünen Blätter sind außen dunkel gezeichnet, sodass die Blattoptik einem Auge mit Wimpernkranz gleicht.

Bei den blühenden Begonien, die in der Wohnung gut gedeihen, ist die Auswahl ebenfalls sehr groß. Hier haben Sie die Wahl zwischen Blütenfarben von Weiß bis Dunkelrot und kleinen oder großen Blüten – die Begonie zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Damit der Blickfang jedoch richtig gut zur Geltung kommt, ist der Standort entscheidend.

Hier steht die Begonie richtig

Begonien mögen Helligkeit. Direkte Sonneneinstrahlung vertragen dagegen weder Blattbegonien noch blühende Pflanzen. Ein idealer Standort ist an einem Nord- oder Ostfenster. Im Winter ist eine Pflanzenleuchte sinnvoll, die für genügend Helligkeit sorgt.

Der Raum sollte zudem nicht zu warm sein. Vorsicht: unter den meisten Fenstern sind Heizkörper angebracht. Sehr warme, aufsteigende Heizungsluft vertragen Begonien nicht gut. Raumtemperaturen um circa 20 Grad sind optimal.

So pflegen Sie Zimmerbegonien richtig

Topf und Erde:

Der Topf für die Pflanze darf nicht zu groß sein. Stimmen Sie die Topfgröße auf den Wurzelballen ab. Verwenden Sie beim Pflanzen der Begonie zudem Blumenerde mit einem neutralen oder leicht sauren pH-Wert. Denken Sie aber daran, dass zu viel Erde dazu führt, dass sich Staunässe bildet. Vorsorgen können Sie, wenn Sie am Topfboden eine Drainage aus Blähton anlegen, oder der Topf unten ein Loch hat und in einem Untersetzer steht. Leeren Sie den Untersetzer nach dem Gießen aber immer, denn Nässe von unten schadet der Begonie.

Gießen:

Gießen Sie die Pflanzen regelmäßig mit kalkarmem Leitungswasser oder mit destilliertem Wasser, das Zimmertemperatur hat, denn das schont die Pflanzen. Die Erde sollte nie ganz austrocknen. Die Blätter freuen sich außerdem gelegentlich über eine lauwarme Sprühdusche. Fehlt die Feuchtigkeit, macht sich Mehltau breit.

Düngen:

Damit das Blattwachstum und die Blühfreude erhalten bleiben, brauchen Zimmerbegonien einen wasserlöslichen Dünger. Aber Vorsicht: Frisch eingetopfte Pflanzen etwa drei Monate lang nicht düngen, denn handelsübliche Blumenerde enthält bereits Dünger! Danach düngen Sie in den Frühjahrs- und Sommermonaten einmal monatlich und im Winter nur in großen Abständen.

Zusammenfassung:

  • Standort sollte hell und nicht zu warm sein
  • regelmäßig gießen
  • Staunässe vermeiden
  • einmal monatlich düngen, im Winter seltener

Foto1: © APTX4869 - Fotolia.com

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