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Porzellanblume: 7 Tipps für die Pflege

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Wenn Sie sich einen richtigen Hingucker ins Haus holen möchten, dann sollten Sie sich eine Porzellanblume kaufen. Hier 7 Tipps für die Pflege der Blume.

Eine Blütendolde besteht aus 30 kleinen Blüten
Eine Blütendolde besteht aus 30 kleinen Blüten

Die Porzellanblume – vielfach auch als Wachsblume bezeichnet – eignet sich perfekt für eine Haltung im warmen Wintergarten. Egal, ob sie dabei je nach Sorte als Kletterpflanze oder als Staude gepflegt werden. Und wie ihr Name schon verrät, verfügt die Porzellanblume über ausgesprochen filigran wirkende Blütenkugeln, deren kleine, dicht aneinander stehenden Blüten jeden Betrachter immer wieder extrem zu faszinieren wissen.

Bekannt sind dem Botaniker heute zahlreiche Arten der Porzellanblume, deren Blütenfarben zwischen weißen, rosa und roten Tönen – zumeist kombiniert – stark variieren. Wobei eine einzelne Blütendolde im Durchschnitt aus bis zu 30 einzelnen Blüten bestehen kann. Und das sieht wirklich wunderschön aus!

Damit Sie sich lange an diesem Anblick erfreuen können, möchten wir Ihnen hier 7 Tipps geben, wie Sie diese filigrane Pflanze am besten pflegen.

Porzellanblume: 7 Tipps für die Pflege

Tipp 1 – Porzellanblume stützen:

Klettersorten benötigen dringend ein Spalier bzw. eine Kletterhilfe, denn sie können mehrere Meter lange Triebe entwickeln. Und auch die Stauden benötigen oftmals kleine Stützen, damit ihre üppigen Blütendolden auch voll zur Geltung kommen können.

Tipp 2 – Standort:

Porzellanblumen mögen einen möglichst lichtdurchfluteten, jedoch nur minimal sonnigen Standort, wie ihn ein Wintergarten in der Regel optimal bieten kann. Wobei sie bei herkömmlichen Zimmertemperaturen von circa 21 bis 25 Grad perfekt gedeiht. Während ihrer Ruhephasen können Sie die Porzellanblume sogar kühler gehalten.

» Wichtig:

Sobald eine Porzellanblume Knospen ansetzt, sollten Sie ihren Standort nicht mehr verändern – Sie sollten nicht mal den Topf verdrehen. Andernfalls wird die Blüte extrem negativ beeinflusst.

Tipp 3 – Umtopfen/Stecklinge ziehen:

Alljährlich im Frühjahr können Sie die Wachsblume bei Bedarf in eine besonders nährstoffreiche Blumenerde umtopfen. Dann können Sie gleichzeitig auch gleich einige Stecklinge vom Mutterstock abnehmen und so die Pflanze vermehren.

Tipp 4 – Gießen:

Während ihres Wachstums und der Blüte (spätes Frühjahr bis in den Sommer hinein) benötigt die Porzellanblume stets eine ausreichende Bewässerung. In ihrer winterlichen Ruhephase hingegen müssen Sie sie dann nur noch minimal gießen.

Tipp 5 – Düngen:

Weiterhin benötigt diese immergrüne Pflanze während ihrer alljährlichen Wachstumsphase von April bis circa August auch einen kaliumhaltigen, stickstoffarmen Flüssigdünger, den Sie ihr im Abstand von zwei bis drei Wochen verabreichen können. Den Rest des Jahres kann sie jedoch ohne weitere Düngergaben verbringen. 

Tipp 6 – Rückschnitt:

Sobald die ersten Blüten verwelken, können Sie diese vorsichtig von Hand abzupfen. Ist die komplette Dolde verblüht, dann sollten Sie diese abschneiden – allerdings sollte der Stängel selbst am Stock verbleiben. Denn alljährlich bilden sich dann an diesem Stängel auch wieder neue Blütendolden, wobei die Blütenpracht im Laufe der Jahre immer üppiger ausfällt.

Tipp 7 – Schädlingsbekämpfung:

Natürlich kann es auch vorkommen, dass die Porzellanblume einmal von Schädlingen befallen wird. Hierbei sind in erster Linie Spinnmilben oder rote Spinnen zu nennen, die durch eine warme Dusche relativ leicht wieder abgespült werden können. (Linktipp: Schädlingsbekämpfung im Wintergarten – 5 Tipps)

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Foto1: © picturegarden - Fotolia.com

2 KOMMENTARE

  1. danke für die hilfreichen Hinweise,meine Blume ist schon 6o Jahre,ich hatte sie umgetopft,jetzt stagniert mein Erbstück,

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