Deutung von Zeigerpflanzen

Holunderblüten kündigen den Frühling an
Als Zeigerpflanzen werden verschiedenste Pflanzen bezeichnet, die ausschließlich auf ganz bestimmten Böden gedeihen. Sie haben also überwiegend sehr hohe Anforderungen an die benötigten Bodenverhältnisse. Neben diesen gibt es auch Zeigerpflanzen, die durch ihr Verhalten auf verschiedene Jahreszeiten hinweisen.
So wird mit dem Blühen des Schwarzen Holunders der Frühsommer angekündigt. Die Sommerlinde kündigt hingegen mit ihren Blüten den Volkssommer an.
Durch die Zeigerpflanzen lassen sich somit Bodenverhältnisse bestimmen. Zudem lassen sich die entsprechenden Ableitungen für einzelne Pflanzen tätigen und Arbeitsschritte anpassen.
Klassische Zeigerpflanzen sind Brennnesseln, Holunder und Löwenzahn. Bei diesen handelt es sich jedoch nur um einzelne Beispiele.
Auf einem stickstoffarmen Boden findet man überwiegend Hundskamille, Hornkraut und Ackerfuchsschwanz.
Durch die Zeigerpflanzen lassen sich auch Ableitungen auf den Umweltschutz tätigen, sodass gerade geübte Gärtner gern auf diese Pflanzen zurückgreifen. Es gibt jedoch auch einzelne Zeigerpflanzen, die nur wenig Aufschluss über die einzelnen Eigenschaften des Bodens sagen und so auch nicht auf einen Boden fokussiert sind.
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