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Rosen unterpflanzen: Diese Gräser, Stauden und Kräuter passen dazu

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Die Wirkung von Rosen lässt sich mit der passenden Unterpflanzung noch steigern. Doch welche Pflanzen harmonieren mit Rosen? Hier ein paar im Überblick.

Rosen wirken unterpflanzt gleich noch schöner
Rosen wirken unterpflanzt gleich noch schöner
Ein unterpflanzter Rosenstrauch zählt zu den ästhetischen Highlights im Garten. Die Rosen selbst wirken majestätisch und die passende Unterpflanzung unterstützt dieses Bild noch. Schließlich gilt die Rose eh schon als die Königin unter den Blumen. Doch welche Gewächse passen nicht nur optisch zu Rosen, sondern harmonieren auch ökologisch gut mit ihnen? Und worauf ist bei der Auswahl der Begleitpflanzen sonst noch zu achten? Wir verraten es Ihnen.

Grundsätzliches zu Rosenbegleitern

Rosen bevorzugen einen säurearmen, kalkhaltigen sowie tiefgründigen Boden mit guter Wasserdurchlässigkeit und einem reichlichen Nährstoffangebot. Darüber hinaus mögen sie lichtdurchflutete, nicht zu feuchte Standorte mit mindestens fünf Sonnenstunden am Tag. Wählen Sie deshalb immer Begleitpflanzen, die mit diesen Anforderungen gut harmonieren und nicht allzu tief und raumgreifend wurzeln. Rosen schätzen die Konkurrenz im Erdreich nämlich überhaupt nicht. Stellen Sie schwach wurzelnden Rosensorten deshalb grundsätzlich einen freien oder nur oberflächlich bepflanzten Radius von 60 Zentimetern zur Verfügung.

Diese Blumen passen zu Rosen

Gräser für die Blumenkönigin:

Mit blühenden Gräsern schaffen Sie ein lebendiges, natürlich wirkendes Umfeld für Ihre Rosen. Zusätzlicher Vorteil: Der Boden heizt sich unter dem Gras während der Sommermonate nicht so stark auf und trocknet deutlich langsamer aus. Lampenputzergras, Land-Reitgras oder Liebesgras mit seiner stimmungsvollen rotbraunen Blüte machen sich als Rosenbegleiter wunderbar.

Kräuterschutz gegen gefräßige Schädlinge:

Kräuter sondern ätherische Öle ab und eignen sich perfekt zum Schutz der Rosen vor gierigen Fraßfeinden. Ein Mix aus Oregano, Salbei, Rosmarin und Fenchel verbreitet eine aromatisch duftende Aura, die so manchem Schädling schnell den Appetit auf Rosenblätter vergehen lässt.

Stauden für stimmungsvolle Farbspiele:

Mehrjährige Stauden sind echte Klassiker unter den Rosenbegleitern. Das große Farbspektrum der Rosenblüten sowie die unerschöpfliche Zahl in Frage kommender Pflanzen macht die Auswahl zu einer ebenso reizvollen wie anspruchsvollen Aufgabe. Halten Sie sich an drei wichtige Grundregeln für einen harmonischen Gesamteindruck:

  1. Überfordern Sie das Auge nicht mit zu vielen, zu starken Farbkontrasten.
  2. Wählen Sie Stauden, die zur Rosenblüte hinauf- und nicht hinabschauen.
  3. Lassen Sie allen Pflanzen genügend Raum, um sich ungestört entfalten zu können.

Diese Stauden passen prima:

➜ Lavendel:

Lavendel ist als Rosenbegleiter sehr beliebt, sollte aber nur auf nährstoffärmerem Untergrund im Abstand von mindestens einem Meter zur Rose gepflanzt werden. Andere Begleitpflanzen dürfen den sonnenliebenden Lavendel nicht beschatten. Lesetipp: Lavendel anbauen – So wird’s gemacht.

➜ Rittersporn:

Hochwachsende Rosensorten oder Kletterrosen harmonieren hervorragend mit blau blühendem Rittersporn, dessen wunderschöne Rispen nicht nur einen farblichen, sondern zugleich einen charmanten Formenkontrast schaffen. Lesetipp: Rittersporn pflanzen und pflegen – So wird’s gemacht.

➜ Glockenblumen:

Niedrige Rosenbüsche lassen sich effektvoll mit Glockenblumen unterpflanzen. Die blau, weiß oder fliederfarbene Walglockenblume eignet sich mit einer Wuchshöhe bis zu 15 Zentimetern perfekt und fühlt sich im Halbschatten eines Rosenbusches pudelwohl.

➜ Weitere tolle Kombinationsmöglichkeiten:
  • Frauenmantel (gelb)
  • Rote Spornblumen (rot bis rosa)
  • Weiße Spornblumen (weiß)
  • Schafgarbe (weiß)

Foto1: © stockpics - Fotolia.com

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