Was darf in den Kompost?
Nicht nur beim Anlegen eines Komposthaufens muss man einiges beachten, sondern auch beim Kompostieren an sich. Was darf in den Kompost? Speisereste und Grünabfälle sind zwar biologisch abbaubar, doch gehören nicht immer auf den Komposthaufen.
Einen guten Komposthaufen erkennt man daran, dass er nicht modrig oder unangenehm riecht, sondern einen Duft nach Wald hat.

Speisereste gehören in den hausmüll, nicht in den Kompost!
Das gehört nicht auf den Kompost!
Essenreste oder Fleisch gehören generell nicht auf den Komposthaufen. In vielen Fällen verrotten sie nur schlecht und außerdem wird dadurch auch sehr schnell Ungeziefer angelockt.
Wichtig ist auch, dass der Kompost genügend Feuchtigkeit bekommt und ausreichend belüftet ist. Nur so kann man später auch gute Erde bekommen. Die kompostierte Erde wirkt für die Pflanzen sehr belebend und ist wachstumsfördernd.
Grünschnitt für den Kompost
Am besten eignet sich für einen guten Kompost Grünschnitt von Sträuchern, Bäumen und abgestorbenen Pflanzen. Das sind hervorragende Nährstofflieferanten, für die zukünftige Erde.
Tipp – Pferdemist
Sie können die Qualität der Erde noch weiter verbessern, wenn Sie Pferdemist zuführen. So wird eine natürliche Fruchtbarkeit noch verstärkt.
Komposterde enthält wichtige Nährstoffe in gebundener Form, die Pflanzen nur zu gerne aufnehmen. Eine Schicht aus Mulch auf den späteren Boden schützt vor Umwelteinflüssen.
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- Foto: © Davis Schrapel / PIXELIO
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Ich finde, auf den Gartenkompost gehören nur Abfälle aus dem eigenen Garten (Schnittgut, Mähgut) und haushaltsübliche Küchenabfälle (nur ungekochte Gemüseabfälle, außerdem Kaffeesatz und Teereste in kleinen Mengen). Pferdemist würde ich persönlich nicht auf den Gartenkompost geben – wegen des zu hohen Nährstoffeintrags in den Stoffkreislauf des Gartens (viele Gemüsebeete im Hausgarten sind bereits mit Phosphat überdüngt) und auch wegen eventueller Medikamente etc.